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Informationen für enge Kontaktpersonen

Der Landkreis Vorpommern-Rügen hat sein Kontaktpersonenmanagement angepasst

Der Landkreis Vorpommern-Rügen hat sein Kontaktpersonen-Management zum Schutz der vulnerablen Gruppen angepasst. Dabei beruft sich der LK VR auf die aktuellen Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts: Darin heißt es, dass die vorrangige Aufgabe der Gesundheitsämter der Schutz der besonders gefährdeten Gruppen sein muss.

Bei ansteigendem Infektionsgeschehen steht daher die Kontaktnachverfolgung im Umfeld von Risikogruppen im Mittelpunkt: Das gilt insbesondere für ältere Menschen in ambulanten und stationären Alten- und Pflegeeinrichtungen sowie Personen mit Vorerkrankungen.

Wann bin ich enge Kontaktperson?

Wenn positiv getestete Personen gebeten werden, ihre engen Kontaktpersonen zu benennen, wissen manche Menschen nicht, wer genau nun eigentlich dazu zählt.

Wenn enge Kontaktpersonen wiederum durch eine positiv getestete Person – oder bei niedrigerem Infektionsgeschehen auch vom zuständigen Gesundheitsamt – darüber informiert werden, dass sie enge Kontaktperson sind, entstehen häufig Fragen und Verunsicherung macht sich breit. Einige dieser Fragen sollen an dieser Stelle beantwortet werden.

Wer ist überhaupt enge Kontaktperson?

Im Zusammenhang mit dem Infektionsgeschehen rund um den Corona-Virus werden drei verschiedene Szenarien betrachtet: Haben sich Personen in einer dieser drei Situationen befunden, gelten sie der Definition nach als enge Kontaktperson.

Als enge Kontaktperson wird betrachtet, wer engen Kontakt zur infizierten Person hatte

    • in einem Zeitfenster von mehr als 10 Minuten
    • mit einem geringeren Abstand als 1,5 Meter
    • und beide keinen adäquaten Mund-Nase-Schutz trugen.

Was ist ein adäquater Mund-Nase-Schutz?

Damit ist ein Mund-Nasen-Schutz gemeint, der nachweislich den Aerosol-Ausstoß verringert: Dazu zählen z.B. medizinische Masken und vor allem FFP-2-Masken.

Als enge Kontaktperson ist auch gemeint, wer ein Gespräch mit einer infizierten Person hatte

    • in einem geringeren Abstand als 1,5 Meter
    • und bei dem beide keinen adäquaten Mund-Nase-Schutz trug oder
    • wer direkten Kontakt mit respiratorischem Sekret der/des Infizierten hatte 

Was ist respiratorisches Sekret?

Damit sind u.a. Körperflüssigkeiten gemeint, mit denen Kontakt bestanden haben könnte durch

    • Küssen
    • Anhusten
    • Anniesen
    • Erbrochenes
    • Mund-zu-Mund-Beatmung

Diese Sekrete bzw. Körperflüssigkeiten können den SARS-COV-2-Erreger enthalten, deshalb ist hier besondere Achtsamkeit geboten.

Als enge Kontaktperson wird außerdem angesehen, wer mit einer infizierten Person

    • für mehr als 10 Minuten
    • im selben Raum mit wahrscheinlich hoher Konzentration infektiöser Aerosole,
    • ohne ausreichende Belüftung zusammen war.

Was sind Aerosole bzw. infektiöse Aerosole?

Mit Aerosolen werden im Allgemeinen Mischungen aus flüssigen bzw. flüssigen und festen winzigen Schwebeteilchen gemeint, die von einem oder mehreren Gasen, wie zum Beispiel von Luft, umgeben sind. Diese Schwebeteilchen werden auch als Aerosolpartikel oder Aerosolteilchen bezeichnet.

Sie schweben eine Weile in der Luft, bevor sie sich langsam auf Oberflächen oder dem Boden absetzen. Wie weit oder wie lange sie schweben, hängt von verschiedenen Faktoren ab. Solche festen Aerosolteilchen oder Schwebeteilchen kennt auch jeder Allergiker, wenn er mit Pollen unterschiedlichster Pflanzen oder Pflanzenteilen zu kämpfen hat.

Aktuell wird viel von Aerosolen im Zusammenhang mit Corona gesprochen, weil die Ausatemluft von Corona Infizierten ohne Mund-Nasen-Schutz eine hohe Virenmenge mit Aerosolen ausscheidet. Dies scheint einer der häufigsten Übertragungswege zu sein.

Aerosole erklärt für Kinder

Was hilft gegen (infektiöse) Aerosole?

Video des Bundesministeriums für Gesundheit

Ich bin enge Kontaktperson – Was nun?

Sind Sie ungeimpft bzw. nicht vollständig geimpft oder 

Sie waren an Corona erkrankt, aber Ihre Genesung liegt weniger als 28 oder mehr als 90 Tage nach dem positiven Testergebnis zurück? Und die einmalige Ergänzungsimpfung steht noch aus? oder

Sie haben bereits Symptome bzw. hatten einen positiven Schnelltest, aber der negative PCR-Nachweis steht (noch) aus?


Können Sie eine der Fragen sicher mit Ja beantworten, gilt für Sie umgehend folgende Regelung:

Bleiben Sie oder begeben Sie sich für 10 Tage in häusliche Quarantäne. Die vom Robert-Koch-Institut vorgegebenen Verhaltensregeln für Infizierte bieten auch Ihnen als Kontaktperson wichtige Tipps. Die Übersicht Orientierungshilfe für Betroffene kann ebenso eine wertvolle Hilfe in Ihrer aktuellen Situation sein.

Mehr über häusliche Quarantäne


Hinweise des Landesamtes für Gesundheit und Soziales MV (LAGuS):


  1. In der Regel werden Sie von der positiv auf das Coronavirus getesteten Person über Ihren Status als Kontaktperson informiert. Diese Meldungen können auch durch Gemeinschaftseinrichtungen wie z.B. Kitas, Schulen, (Sport-)Vereine oder medizinische und Pflegeeinrichtungen erfolgen.

  2. Das Gesundheitsamt wird sich nicht generell bei Ihnen melden, sondern nur in Ausnahmefällen Kontakt zu Ihnen aufnehmen. Die häusliche Quarantäne ist bereits durch die Allgemeinverfügung vom 20. Januar 2022 angeordnet.


Benötigen Sie einen schriftlichen Nachweis über Ihre Quarantäne-Anordnung des Gesundheitsamtes? Wenden Sie sich bitte mit Ihrem Anliegen schriftlich per E-Mail an FD33@lk-vr.de.

Was muss/sollte ich jetzt noch beachten?

1. Beobachten Sie aufmerksam Ihren eigenen Gesundheitszustand, um Veränderungen möglichst schnell zu bemerken. Die Inkubationszeit beträgt bis zu 14 Tage, durchschnittlich wird von etwa 5-8 Tagen ausgegangen.

   So erkennen Sie die häufigsten Symptome einer Corona-Infektion

2. Nutzen Sie unser Symptomtagebuch, das Sie gewissenhaft führen sollten. Entwickeln Sie eine typische Symptomatik, wenden Sie sich bitte umgehend an Ihren Hausarzt. Sie können auch einen Schnell- oder Selbsttest durchführen.

Mehr über Verhalten nach einem positiven Schnell-/Selbsttest

3. Sollten Sie medizinische Hilfe benötigen, informieren Sie bitte telefonisch die Praxis/das Krankenhaus/die Rettungsleitstelle darüber, dass Sie positiv auf Covid-19 getestet worden sind.

Beim Kontakt mit medizinischem Personal informieren Sie die Person/en vorher zwingend über Ihr positives Testergebnis. Dies gilt ebenfalls für den Kontakt mit der Polizei oder anderen Ordnungsbehörden.

Mein Schulkind ist enge Kontaktperson – Was nun?

Sind Schulkinder Kontaktpersonen zu positiv auf Corona getestete Personen, gelten zum Teil andere Regelungen als für erwachsene Kontaktpersonen. Bei Kindern spielt es daher eine Rolle, wo der Kontakt stattfand (innerhalb/außerhalb der Schule). Unterschieden wird zwischen privatem Umfeld bzw. Freizeit und der Schule. Für die Schulen gelten ab dem 17. Januar 2022 neue Vorgehensweisen.

Mehr zum Infizierten- und Kontaktpersonenmanagement an Schulen

Warum gibt es für Kinder andere Regeln?

  • Das Übertragungsrisiko unter Kindern und Jugendlichen in der Schule wird potentiell als geringer eingestuft.
  • Besteht eine Infektion, verläuft die Erkrankung in den allermeisten Fällen deutlich schwächer und auch Langzeitfolgen treten viel seltener auf.
  • Im Laufe der Pandemie hat sich gezeigt, dass dauerhafte, wiederholte Unterbrechungen des Schulunterrichts wie auch eine längere häusliche Quarantäne beträchtliche Folgen für Kinder und Jugendliche haben können.

Welche Regeln gelten in Schulen? 

Das hängt unter anderem davon ab, ob das Kind geimpft oder ungeimpft ist, ob es an Corona erkrankt war und genesen ist und/oder ob es Symptome zeigt.

Entscheidend ist auch, wie viele positive Fälle in der Klasse/im Kurs aufgetreten sind. Folgende Übersicht stellt mögliche Szenarien dar, bei denen das Kind enge Kontaktperson war. Ausgegangen wird immer vom Datum des letzten Kontakts.



Häusliches Szenario: 

1 Person aus dem häuslichen Umfeld ist positiv (z.B. Elternteil oder Geschwisterkind)

anzuwendende Regeln für Infizierte in der Familie

Was heißt das für mein Kind als enge Haushalts-Kontaktperson?

1. Isolation des PCR-positiven Geschwisterkindes bzw. Elternteils für 10 Tage

1. ungeimpfte/nicht genesene Kinder: 10 Tage häusliche Quarantäne

  • Freitestung nach Ablauf des 7. Tages mittels PCR- oder Antigen-Schnelltest einer zertifizierten Teststelle

2. Ag-Schnelltest: empfohlen für ganze Familie

2. geimpfte/genesene Kinder mit Symptomen: Status mit PCR-Test abklären

3. bei Symptomen: Abklärung mittels PCR-Test

3. geimpfte/genesene Kinder ohne Symptome: Schulbesuch, keine Quarantäne


Grundsätzlich empfohlen ist hier die Symptombeobachtung bis 14 Tage nach dem letzten Kontakt zur infizierten Person aus dem eigenen Haushalt.

*Was ist ein (tagesaktueller) Schnelltest?

Dabei handelt es sich um einen hochwertigen Antigen-Test (Ag-Test) in einem zugelassenen Testzentrums. Es wird ein schriftlicher Nachweis mit den persönlichen Daten und dem negativen oder positiven Testergebnis ausgehändigt. Der Test ist für 24 Stunden gültig. Wird der Test z.B. am Nachmittag oder Abend nach der Schule durchgeführt, ist er gültig für den Schulbesuch am kommenden Tag.

Schulszenario: 

Positive Fälle in der Klasse/dem Kurs sind aufgetreten

anzuwendende Regeln für infizierte Schulkinder/Lehrkräfte

Was heißt das für mein Kind als enge Schul-Kontaktperson?

1. häusliche Isolation des/der nachweislich positiven Kindes/Jugendlichen/Lehrkraft für 10 Tage

1. alle Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte: Schnelltests* im Testzentrum oder unter Aufsicht einer Lehrkraft in der Schule (Selbsttest)

2. Ag-Schnelltest: empfohlen für ganze Familie

2. alle symptomfreien, negativ getestete Kinder: Schulbesuch in Schulquarantäne** , 5 Tage lang testen mit Schnelltests*

3. bei Symptomen: Abklärung mittels PCR-Test

3. alle symptomfreie geimpfte/genesene Kinder: Schulbesuch ohne Quarantäne, 5 Tage lang testen mit Schnelltests*


Die Symptombeobachtung erfolgt bis 14 Tage nach dem letzten Kontakt zur infizierten Person aus der Klasse.

**Schulquarantäne - Was heißt das?

Die Schulquarantäne tritt dann in Kraft, wenn innerhalb der Schule ein oder mehrere positive Fälle in einer Klasse oder einem Kurs auftreten: Als enge Kontaktpersonen eines oder mehrerer positiv getesteter Schüler oder Lehrer dürfen ungeimpfte, negativ getestete Kinder ohne Symptome zwar weiter die Schule besuchen. Sie sollen außerhalb der Schule ihre Kontakte möglichst reduzieren und auf den Besuch im Sportverein, der Musikschule oder der Oma im Pflegeheim lieber verzichten.



👉 Für das Schul-Szenario ist zu beachten:

Als erster Tag zählt der Tag nach dem letzten Kontakt zum PCR-positiven Fall.

    Die Schule kann nur besucht werden, wenn die Einrichtung folgendes gewährleisten kann:
    • Während der gesamten Schulzeit wird ein Mund-Nasen-Schutz (MNS) getragen
    • Tägliche Testung mit einem Schnelltest* über 5 Tage nach letztem Kontakt zum Indexfall
      • und jedem weiteren Fall
    • Rückkehr zur regulären Teststrategie in Schulen nach Ablauf von 5 Tagen ohne weiteren Folgefall
    • Tägliche Symptomkontrolle aller Schülerinnen und Schüler (SuS) sowie der Lehrkräfte für 14 Tage nach letztem Kontakt zum Fall
    • Gruppenbildung der betroffenen Kohorte und Verhinderung der Durchmischung (dann auch mit MNS)
    • Strikte Trennung der Kohorte von anderen SuS
    Sobald Symptome auftreten, ist der Schulbesuch untersagt
    • diese müssen mit einem PCR-Test über den Hausarzt abgeklärt werden
  • Kontaktreduktion im Privatbereich

Mein Kita-Kind ist enge Kontaktperson – Was nun?

Sind Kita-Kinder Kontaktpersonen zu positiv auf Corona getestete Personen, gelten zum Teil andere Regelungen als für erwachsene Kontaktpersonen. Bei Kindern ist es wichtig zu wissen oder herauszufinden, wo der Kontakt stattfand (innerhalb/außerhalb der Kita). Unterschieden wird zwischen privatem Umfeld bzw. Freizeit und der Kindertageseinrichtung. Für die Kindertageseinrichtungen gelten ab dem 17. Januar 2022 neue Vorgehensweisen.

Warum gibt es für Kinder andere Regeln?

  • Das Übertragungsrisiko unter Kindern in der Kita wird potentiell als deutlich geringer eingestuft: Sie sind weniger empfänglich und übertragen das Virus seltener weiter als Jugendliche und Erwachsene.
  • Kommt es dennoch zu einer Infektion, verläuft die Erkrankung in den allermeisten Fällen wesentlich schwächer und Langzeitfolgen treten seltener auf.
  • Im Laufe der Pandemie hat sich gezeigt, dass eine dauerhafte, wiederholte häusliche Quarantäne beträchtliche Folgen für Kinder haben kann.

Welche Regeln gelten in Kindertageseinrichtungen? 

Das hängt unter anderem davon ab, ob das Kind vollständig geimpft, genesen oder ungeimpft ist und davon, ob es Symptome zeigt.

Entscheidend ist auch, wie viele positive Fälle in der Kindertageseinrichtung aufgetreten sind. Daneben sind die individuellen personellen und räumlichen Kapazitäten jeder Kindertageseinrichtung zu betrachten.

Was ist das Ziel der gesonderten Regeln in Kitas?

Das Hauptziel ist, dass die Betreuung der Kinder möglichst gar nicht oder nur für kurze Zeit unterbrochen wird, damit die Kinder weiter in ihrem sozialen Umfeld mit Kontakten zu Gleichaltrigen sein können.


Die nachfolgende Übersicht stellt mögliche Szenarien dar, bei denen das Kind enge Kontaktperson war. Ausgegangen wird immer vom Datum des letzten Kontakts.

Szenario 1: 
1 Person aus dem häuslichen Umfeld ist positiv (z.B. ein Elternteil oder Geschwisterkind)

anzuwendende Regeln in der Familie

Was heißt das für mein Kind zu Hause?

1. Isolation des PCR-positiven Geschwisterkindes/Elternteils für 10 Tage

1. ungeimpfte Geschwisterkinder: 10 Tage häusliche Quarantäne, Freitestung möglich nach 7 Tagen mittels Ag-Test (PEI-gelistet)

2. Ag-Schnelltest: empfohlen für ganze Familie

2. geimpfte/genesene Kinder mit Symptomen: Status mit PCR-Test abklären

3. bei Symptomen: Abklärung mittels PCR-Test

3. geimpfte/genesene Kinder ohne Symptome: Kitabesuch, keine Testpflicht, keine Quarantäne


Grundsätzlich empfohlen ist hier die Symptombeobachtung bis 14 Tage nach dem letzten Kontakt zur infizierten Person aus dem eigenen Haushalt.

Szenario 2:
1 positiver Fall und bis maximal 2 Folgefälle in der Gruppe sind aufgetreten

anzuwendende Regeln in der Familie des Index

Was heißt das für mein Kita-Kind?

1. häusliche Isolation des/der nachweislich positiven Kindes/Personal/ggf. bis 2 Folgefälle für 10 Tage

  • häusliche Absonderung für nicht genesene / nicht geimpfte Haushaltskontaktpersonen (z.B. Geschwisterkinder)
  • Quarantäne für 10 Tage; Freitestung möglich nach 7 Tagen mittels Ag-Test (PEI-gelistet)

1. die Eltern werden über das Auftreten einer COVID-Infektion in der Einrichtung informiert

  • alle Kinder und Betreuungspersonen der Gruppe: Besuch der Einrichtung weiter möglich
    • bei Symptomfreiheit und
    • bei Bildung einer festen Kohorte

2. Ag-Schnelltest: empfohlen für ganze Familie

2. Engmaschige Symptomkontrolle der betroffenen Kinder durch die Eltern und das Personal in der Einrichtung für 14 Tage nach letztem Kontakt

3. bei Symptomen: immer Abklärung mittels PCR-Test

3. Bei Entwicklung von Symptomen: Einrichtung nicht betreten und kurzfristige diagnostische Abklärung mittels PCR


Die Beobachtung von Symptomen durch Sie muss insgesamt 14 Tage lang fortgeführt werden

Wichtig für Sie als Eltern wie auch die Kindertagesstätte zu wissen und zu beachten:

  • Als erster Tag zählt der Tag nach dem letzten Kontakt zum PCR-positiven Fall.
  • Die Kindertageseinrichtung kann nur besucht werden, wenn Sie und die Einrichtung folgendes gewährleisten (können):
    • Es wird eine fixe Kohorte mit fest zugeordneten Kindern und Betreuungspersonal (auch für Übergabe und Abholen der Kinder) gebildet.
    • Wechsel zwischen Gruppen oder Nutzung von Auffanggruppen sollte vermieden werden.
    • Während der Betreuungszeit in der festen Gruppe sollte Ihr Kind Kontakte zu besonders gefährdeten Personen im privaten Umfeld vermeiden und sollte auch nicht an gewohnten Freizeitaktivitäten mit anderen Kindern teilnehmen.
      • Aktivitäten innerhalb der Familie oder Kontakte zu anderen Kindern der Kohorte sind möglich.
    • Nur gesunde Kinder können betreut werden. Auch bei leichtesten Krankheitssymptomen (z. B. Schnupfen) muss umgehend eine Abklärung mittels PCR zum Ausschluss einer SARS-CoV-2-Infektion erfolgen.
      • Bitte melden Sie sich bei Auftreten von Symptomen telefonisch bei Ihrem behandelnden Arzt an und berichten Sie, dass Ihr Kind eine Kontaktperson ist, Symptome entwickelt hat und einen PCR-Abstrich benötigt.
    • Innerhalb der Kohorte arbeitendes (geimpftes oder ungeimpftes) Personal soll in keinem weiteren Bereich eingesetzt werden
    • Eingehalten werden muss auch eine engmaschige Symptombeobachtung des exponierten erwachsenen Betreuungspersonals für 14 Tage nach letztem Kontakt

Können die Maßnahmen, wie Bildung einer festen Kohorte mit festem Personal, in der Einrichtung nicht umgesetzt werden, kann wie in Szenario 3 (3 Folgefälle) verfahren werden:

Szenario 3:
1 positiver Fall und 3 Folgefälle sind aufgetreten oder Maßnahmen 

anzuwendende Regeln in der Familie der Indexe Was heißt das für mein Kita-Kind?

1. häusliche Isolation des/der nachweislich positiven Index/ggf. Folgefälle für 14 Tage

  • häusliche Absonderung für nicht genesene / nicht geimpfte Haushaltskontaktpersonen (z.B. Geschwisterkinder)
  • Quarantäne für 10 Tage; Freitestung möglich nach 7 Tagen mittels Ag-Test (PEI-gelistet)

1. alle Eltern werden über das Auftreten von weiteren Folgefällen / COVID-Infektionen in der Einrichtung informiert

  • bei 3 Folgefällen mit klarem Bezug zum Index (z.B. alle Fälle in einer Gruppe) Quarantäne für die gesamte Kinderkohorte

2. Ag-Schnelltest: empfohlen für ganze Familie

2. 10-tägige häusliche Quarantäne für alle Kinder der entsprechenden Kohorte

  • Freitestung nach 5 Tagen mittels Ag-Test (PEI-gelistet) möglich
3. bei Symptomen: immer Abklärung mittels PCR-Test 3. Genesene/Geimpfte asymptomatische Kontaktpersonen sind von Testpflichten und Quarantänemaßnahmen ausgeschlossen


Wichtig zu wissen:

  • Die Symptomkontrolle erfolgt bei allen Kontaktpersonen, auch bei Geimpften und Genesenen, über die gesamten 14 Tage
  • Treten Symptome auf, hat grundsätzlich eine Abklärung über einen PCR-Test beim Hausarzt/Kinderarzt zu erfolgen

Wie kommt mein Kind wieder aus der Quarantäne heraus?

Nach Ablauf von 5 Tagen besteht die Möglichkeit der Freitestung der gesamten Kohorte, also der gesamten festen Gruppe sowie des Betreuungspersonals mit Hilfe eines Antigen-Tests. Es ist auch ein Selbsttest mit Selbsterklärung möglich. Dafür sollte einer der Ag-Tests genutzt werden, die auf der Liste des Paul-Ehrlich-Instituts stehen. 

Achtung: Die reale Einschätzung des Infektionsrisikos sowie sich ggf. daraus ergebende abweichende Maßnahmen nimmt das zuständige Gesundheitsamt nach IfSG vor.

Wie erreiche ich das Gesundheitsamt?

Das Gesundheitsamt erreichen Sie

- über die Telefonnummer 03831 357-2301 oder

- per E-Mail: FD33@lk-vr.de.

Wichtig: An den Feiertagen und Wochenenden wenden Sie sich bitte per E-Mail an: FD33@lk-vr.de.

Sollten Sie medizinische Hilfe benötigen, informieren Sie bitte telefonisch die Praxis/das Krankenhaus/die Rettungsleitstelle über den Sachverhalt, dass Sie positiv auf Covid-19 getestet worden sind.

Beim Kontakt mit medizinischem Personal informieren Sie die Person/en zwingend über Ihr positives Testergebnis. Dies gilt ebenfalls für den Kontakt mit der Polizei oder anderen Ordnungsbehörden.

Weitere Hinweise für Sie

Tipps und weitere hilfreiche Informationen: