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05.02.2021

„Weiter durch Bildung!“

Der Eigenbetrieb Jobcenter und die Arbeitsagentur veröffentlichen gemeinsam ihre Bildungsplanungen für das Jahr 2021.

Die Arbeitsagentur Stralsund und das Jobcenter Vorpommern-Rügen haben ihre Bildungszielplanungen für das Jahr 2021 gemeinsam veröffentlicht. Auf der Homepage der Agentur sind die Informationen über die geplanten Maßnahmen unter www.arbeitsagentur.de/stralsund  eingestellt. Die Planungen des Eigenbetriebs Jobcenter sind unter www.lk-vr.de/Eigenbetrieb-Jobcenter zu finden. Damit steht die Übersicht über die geplanten Schwerpunkte bei den Bildungsmaßnahmen ab sofort für alle Interessenten als Download zur Verfügung.

Für beide Einrichtungen bildet die Förderung von Bildungsmaßnahmen auch weiterhin einen großen Schwerpunkt ihrer Arbeitsmarktpolitik, denn trotz anhaltender Corona-Krise bleibt für den Arbeitsmarkt ein dringendes Problem bestehen: Der Fachkräftemangel in bestimmten Branchen und Berufen macht die Stellenbesetzung bei den Unternehmen zunehmend schwieriger.

„Viele erfahrene Arbeitskräfte gehen aktuell in den Ruhestand. Junge Leute rücken nicht in ausreichendem Maße nach. Die Bevölkerung altert und damit auch der Arbeitsmarkt“, so Dr. Jürgen Radloff, Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Stralsund. Nach seiner Einschätzung wird die Situation bei den Unternehmen, die freie Stellen nachbesetzen wollen, nicht einfacher. „Fast alle Wirtschaftsbereiche suchen regelmäßig gut qualifizierte Fachkräfte. Daher bleiben die Bereiche Ausbildung und Qualifizierung für die Unternehmen weiterhin von großer Bedeutung.“ 

EBJC BzPl2021 Antje Post
EBJC BzPl2021
Antje Post

„Hierbei wird es künftig immer wichtiger, digitale Bildungsformate zu nutzen, um orts- und zeitunabhängig Wissen vermitteln zu können“, ergänzt Karina Werner, Betriebsleiterin des Eigenbetriebs Jobcenters. Darüber hinaus müssen sich Qualifizierungsangebote inhaltlich mit den Anforderungen der Digitalisierung decken und die diesbezüglich erforderlichen Kenntnisse und Kompetenzen vermitteln. 

Die Weiterbildung von Beschäftigten und Arbeitslosen kann ein Weg sein, auf den Fachkräftebedarf in der Region zu reagieren. Hier leisten die Agentur und das Jobcenter ihren Beitrag durch die Förderung von individuellen Qualifizierungsmaßnahmen. Welche konkreten Inhalte beide Einrichtungen hierfür planen, ist in den nun veröffentlichten Übersichten zusammengestellt. Die Inhalte der Planung richten sich dabei an den Erfordernissen des regionalen Marktes aus. Abschließend ist diese Aufzählung nicht. Bei Veränderungen in der Marktentwicklung, bei der Neuansiedlungen von Firmen oder aufgrund möglicher Sonderprogramme besteht immer die Möglichkeit, die Bildungsbedarfe im Laufe des Jahres den neuen Erfordernissen anzupassen und die bestehende Planung entsprechend zu modifizieren.

Arbeitnehmer, die an einer Weiterbildung interessiert sind, können sich zur Beratung über sinnvolle Inhalte oder Möglichkeiten einer Qualifizierung gerne an ihre zuständigen Ansprechpartner in der Arbeitsagentur oder beim Jobcenter wenden.

Beratungsangebote gibt es auch für Unternehmen, denn gefördert werden nicht nur Weiterbildungen von Arbeitslosen, sondern auch von Arbeitnehmern, die im Betrieb beschäftigt sind. Interessierte Arbeitgeber können ihren persönlichen Ansprechpartner beim Arbeitgeber-Service der Agentur für Arbeit kontaktieren oder sie wählen die kostenfreie Hotline der Arbeitsagentur für Unternehmen 0800 4 5555 20.

Für Arbeitnehmer, die ergänzend Leistungen nach dem Zweiten Sozialgesetzbuch beim Jobcenter beziehen, können die persönlichen Ansprechpartner im Personalservicebüro für Arbeitgeber kontaktiert werden. Sie sind auch über die zentrale Telefonnummer des Jobcenters 03831/ 357-3000 zu erreichen.

Quelle: Eigenbetrieb Jobcenter