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Online-Außerbetriebsetzung und Wiederzulassung

Voraussetzungen Online-Außerbetriebsetzung

Ab dem 1. Januar 2015 können Fahrzeuge auch online außer Betrieb gesetzt werden, sofern bestimmte Voraussetzungen erfüllt sind:

  • das Fahrzeug muss nach dem 01.01.2015 neu- bzw. wiederzugelassen worden sein (Code auf Zulassungsbescheinigung Teil I und Plaketten)
  • neuer Personalausweis (nPA) bzw. den elektronischen Aufenthaltstitel mit aktivierter Online-Funktion
  • Kartenlesegerät zum Einlesen des nPA bzw. des elektronischen Aufenthaltstitels
  • Ausweis-App: https://www.ausweisapp.bund.de/pweb/index.do
  • Zugang zum Bezahlsystem "Giropay" oder eine Kreditkarte (Mastercard/Visa)

Nach Eingabe aller Daten und nach dem Bezahlen der Gebühr ist der Vorgang für Sie abgeschlossen. Sie erhalten zeitnah von unserer Zulassungsbehörde ein Schreiben mit der Bestätigung der Außerbetriebsetzung.

Bitte beachten Sie, dass das Fahrzeug im Straßenverkehr nicht mehr bewegt werden darf, wenn die Codes auf der Zulassungsbescheinigung Teil I und den Plaketten freigelegt wurden.

Abmeldedatum des Fahrzeuges ist grundsätzlich der nächste Werktag. Die Reservierung der Kennzeichen ist spätestens nach 3 Werktagen möglich.

Voraussetzungen Online-Wiederzulassung

Ab dem 01.10.2017 können Fahrzeuge online wiederzugelassen werden, sofern bestimmte Voraussetzungen erfüllt sind:

  • das Fahrzeug muss nach dem 01.05.2015 neu- bzw. wiederzugelassen worden sein und aktuell abgemeldet sein
  • Wiederzulassung auf denselben Fahrzeughalter
  • Zulassung auf eine Privatperson
  • Fahrzeug muss gültigen TÜV besitzen
  • Neuer Personalausweis (nPA) bzw. den elektronischen Aufenthaltstitel mit aktivierter Online-Funktion
  • Kartenlesegerät zum Einlesen des nPA bzw. des elektronischen Aufenthaltstitels
  • Ausweis-App: https://www.ausweisapp.bund.de/pweb/index.do
  • Zugang zum Bezahlsystem “Giropay“ oder eine Kreditkarte (Mastercard/Visa)

Nach Eingabe aller Daten und Entrichtung der Gebühr wird der Wiederzulassungsvorgang von der Zulassungsbehörde veranlasst. Sie erhalten dann ein Schreiben mit den beigefügten Zulassungsplaketten sowie der Zulassungsbescheinigung Teil I.

Bitte beachten Sie, dass das Fahrzeug erst drei Tage nach Ablauf des in dem Datum enthaltenen Anschreibens wiederzugelassen ist. Erst nach Wiederzulassung und Anbringung der Zulassungsplaketten darf das Fahrzeug im Straßenverkehr bewegt werden.

Selbstverständlich steht es Ihnen frei, die Wiederzulassung auch weiterhin vor Ort bei der Zulassungsstelle zu beantragen.

Datenschutzerklärung Online-Außerbetriebsetzun und Online-Wiederzulassung

Ihre personenbezogenen Daten werden zur Abwicklung der oben genannten Online-Angebote verwendet.

Die Rechtmäßigkeit der Datenverarbeitung ergibt sich aus Art. 6 Abs.lit.a) DSGVO (Einwilligung) sowie aus Art. 6 Abs.lit. e) DSGVO in Verbindung mit der Verordnung über die Zulassung von Fahrzeugen zum Straßenverkehr (FZV) und dem Straßenverkehrsgesetz (StVG).

Die Nichtbereitstellung Ihrer Daten hätte zur Folge, dass Sie die Angebote nicht nutzen können.

Soweit Sie mit einer Übermittlung der Daten nicht einverstanden sind, steht es Ihnen frei, Ihren Antrag vor Ort ohne elektronische Datenübermittlung bearbeiten zu lassen.

Verschiedene Rechtsvorschriften berechtigen bzw. verpflichten den Landkreis Vorpommern-Rügen, Ihre personenbezogenen Daten unter bestimmten Umständen an Dritte zu übermitteln.

Empfänger können sein: Kraftfahrt-Bundesamt, Hauptzollamt, Finanzamt, interne Organisationseinheiten (Fachdienst Finanzen, Fachgebiet Recht, Fachgebiet Bußgeld), externe Zulassungsbehörden, Kfz-Versicherungsgesellschaften, Träger der Sozialhilfe, an zuständige Stellen anderer Staaten, Übermittlung zu wissenschaftlichen und statistischen Zwecken, natürliche und juristische Personen zur Verfolgung von Rechtsansprüchen.

Für die Datenverarbeitung nutzt der Landkreis Vorpommern-Rügen IT-Verfahren, die in unserem Auftrag zweck- und weisungsgebunden durch einen deutschen Dienstleister innerhalb der EU betrieben werden (Auftragsverarbeitung gem. Art. 28 EU-Datenschutzgrundverordnung). Eine Übermittlung der Daten an den Auftragnehmer findet nur im zwingend erforderlichen Umfang statt.

Ihre personenbezogenen Daten werden spätestens nach einem Jahr nach Außerbetriebsetzung im örtlichen Fahrzeugregister gelöscht (§ 45 Abs.1 FZV i.V.m. § 32 STVG).

Personenbezogene Daten werden gelöscht, wenn diese für die Zwecke nach § 32 StVG nicht mehr benötigt werde. Weitere Informationen gemäß Art. 13 DSGVO, insbesondere zu den Betroffenenrechten, erhalten Sie unter: www.lk-vr.de/Datenschutz.