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Informationen zum Thema Corona-Virus

Aktuelle Entwicklungen, FAQ, Rechtsvorschriften und vieles mehr...

+++ Neue Information zu den Impfberechtigten aus den Grundschulen, Förderschulen und Kitas! +++

+++ Allgemeinverfügung zur Öffnung körpernaher Dienstleistungen bekannt gemacht worden!+++

+++ Neue FAQ's der Landesregierung zum Öffnungsplan ab dem 01. März 2021 +++

+++ Neue Allgemeinverfügung zur Absonderung und Kontaktpersonenmanagement bei positiv getesteten Personen +++

+++ "What do you currently need to know about Corona?" - Die Bundesregierung informiert über den aktuellen Stand zum Coronavirus in verschiedenen Sprachen -> hier! +++

Geltendes Recht

Zum Schutz der Bevölkerung, insbesondere der bekannten Risikogruppen, sind in den letzten Tagen eine Reihe rechtlicher Maßnahmen ergriffen worden. Dies sind die aktuell geltenden Rechtsvorschriften, die den Rahmen für die Maßnahmen und Regelungen auf den folgenden Seiten bilden. Für die Überwachung und Einhaltung bzw. Durchführung der nachfolgenden Verordnungen sind die örtlichen Ordnungsbehörden zuständig.

Allgemeinverfügungen des Landkreises Vorpommern-Rügen

Verordnung der Landesregierung

Verordnungen zu Quarantänemaßnahmen sowie Pflicht und Anspruch auf Testungen für Ein- und Rückreisende in M-V

Verordnung zum Schutz vor einreisebedingten Infektionsgefahren in Bezug auf das Coronavirus SARS-CoV-2

Verordnung zum Schutz vor einreisebedingten Infektionsgefahren in Bezug auf neuartige Mutationen des Coronavirus SARS-CoV-2

Verordnung zum Anspruch auf Schutzmasken

Verordnung zum Anspruch auf Schutzimpfung

Verordnungen zur Regelung von Besuchs-, Betretens- und Leistungseinschränkungen in Einrichtungen, Unterkünften, Diensten und Angeboten in den Rechtskreisen 

Verordnung zum Arbeitsschutz während der Corona-Pandemie

Verordnung zur Durchführung von Angeboten und Maßnahmen der Jugendarbeit, Jugendverbandsarbeit und Jugendsozialarbeit

Verordnung zum Besuch von Kindertageseinrichtungen

Verordnung und Allgemeinverfügung zum Besuch von Schulen

Bußgeldkatalog

Bürgertelefone und Hotlines

Bürgertelefon der Landesregierung Mecklenburg-Vorpommern:

> Tel.: 0385 – 588 11 311

> Montag bis Freitag von 08 - 17 Uhr / Samstag bis Sonntag von 10 - 14 Uhr


Bürgertelefon des Bundesministeriums für Gesundheit:

> Tel.: 030 – 346 465 100 / Montag bis Freitag von 08 - 18 Uhr

       

Bürgertelefon des Landkreises:

> Tel.: 03831 - 357 4950 / Montag bis Freitag von 08 - 18 Uhr

       

Fragen, die explizit unseren Landkreis Vorpommern-Rügen betreffen, können Sie uns gerne auch per Email senden an corona-fragen@lk-vr.de .

 

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

In diesem Bereich finden Sie Antworten auf die Fragen, die uns aktuell besonders häufig gestellt werden. Viele weitere Informationen, insbesondere zu den Regelungen der Corona-Landesverordnung, finden Sie im FAQ-Katalog des Regierungsportals

Coronainfektionen an Schulen

Hygieneregeln und Hinweise für die häusliche Isolation

Die Einhaltung von Hygieneregeln ist zur Eindämmung der Virus-Übertragung unverzichtbar. Insbesondere, wenn sich einzelne Personen in einem Haushalt in Quarantäne befinden, ist eine strenge Hygiene wichtig. Was Sie in dieser Zeit beachten müssen, finden Sie in den folgenden Übersichten zusammengestellt. 


Fragen und Antworten

Ich bin in Quarantäne gesetzt worden. Was muss ich beachten?

Es gilt für Sie die Allgemeinverfügung des Landkreises Vorpommern-Rügen zur Anordnung von Schutzmaßnahmen zur Begrenzung der Neuinfektionen der Atemwegserkrankung COVID-19 / Übertragung von SARS-CoV-2 - Absonderung und Kontaktpersonenmanagement -.

  • Häusliche Isolation

Sie dürfen für die Zeit der angeordneten Quarantäne Ihre Wohnung ohne ausdrückliche Zustimmung des Gesundheitsamtes nicht verlassen und keinen Besuch empfangen. Separieren Sie sich auch im eigenen Haushalt von anderen Personen soweit es möglich ist. Achten Sie auf die Einhaltung der Hygieneregeln im Haushalt und tragen Sie in gemeinsam genutzten Räumen eine Mund-Nasen-Bedeckung.

  • Beobachtung durch das Gesundheitsamt

Sie haben die Befragung über alle Ihren Gesundheitszustand betreffenden Umstände oder Untersuchungen und Entnahmen von Untersuchungsmaterial durch das Gesundheitsamt zu dulden und den Anordnungen des Gesundheitsamtes Folge zu leisten. Sie müssen zweimal täglich Ihre Körpertemperatur messen und täglich ein Tagebuch zu Symptomen, Körpertemperatur, allgemeinen Aktivitäten und Kontakten zu weiteren Personen führen (für die zurückliegenden Tage bitte soweit Sie sich erinnern). 


Sollten Sie Symptome entwickeln oder medizinische Hilfe benötigen, informieren Sie bitte telefonisch die Praxis/ das Krankenhaus/ die Rettungsleitstelle, dass Sie eine Kontaktperson einer Person sind, die mit dem neuartigen Coronavirus (SARS-CoV-2) infiziert ist.

Ein Familienmitglied ist in Quarantäne. Was müssen wir zuhause beachten?

Eine Quarantäne-Anordnung für ein Familien- bzw. Haushaltsmitglied bedeutet, dass nur diese Person krankheitsverdächtig ist. Für die anderen Familien-/Haushaltsmitglieder gilt dies nicht und somit müssen sie sich nicht in Quarantäne begeben. 

Trotzdem gelten für die nicht-quarantäne-pflichtigen Familien/Haushaltsmitglieder besondere Regeln:

  • Separieren Sie sich im Haushalt soweit es möglich ist von der quarantäne-pflichtigen Person. Hilfreich können z. B. Zeitfenster für die Nutzung von Gemeinschaftsräumen sein. Die quarantäne-pflichtige Person sollte in Gemeinschaftsräumen wenn möglich eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen.

  • Achten Sie auf die verstärkte Einhaltung der Hygieneregeln (gründliches Händewaschen, Reinigen von Flächen, regelmäßiges Lüften) und die Einhaltung der AHA-Formel (Abstand-Hygiene-Alltagsmaske) außerhalb des Haushaltes.

  • Empfangen Sie während der Zeit der Quarantäne in Ihrem Haushalt keinen Besuch und reduzieren Sie Ihre eigenen Kontakte auf das Notwendige.

  • Beobachten Sie Ihren eigenen Gesundheitszustand aufmerksam und nehmen Sie bei auftretenden Symptomen, die auf eine Infektion mit Covid-19 hinweisen können, Kontakt zu Ihrer Hausarztpraxis auf.

Weitere Information finden Sie hier:

Mein Kind ist in Quarantäne/Isolation. Darf ich als Elternteil zuhause bleiben?

Wenn Ihr Kind an COVID-19 erkrankt ist, befindet es sich in Isolation. Somit müssen alle Mitglieder des Hausstandes auch zuhause bleiben und sich in Quarantäne (krankheitsverdächtig) begeben.

Gesetzlich Versicherte haben Anspruch auf Kinderkrankengeld, wenn Sie wegen der Pflege eines kranken Kindes nicht arbeiten gehen können.

Wenn Ihr Kind als Kontaktperson zu einem Covid-19-Fall in Quarantäne gesetzt wird, kann ein Elternteil zuhause bleiben, um die Versorgung des Kindes (bis zum Alter von 12 Jahren) zu gewährleisten. Der betreffende Elternteil erhält für die Dauer der Quarantäne seinen Lohn durch den Arbeitgeber fortgezahlt. Der Arbeitgeber kann diese Gelder durch das Landesamt für Gesundheit und Soziales Mecklenburg-Vorpommern (LAGuS M-V) zurückerstattet bekommen. 

Alle Details zur Antragstellung finden Sie im Merkblatt.

Arbeitnehmer sind verpflichtet, bei der Antragstellung mitzuwirken.

Ich bin/ mein Kind ist Kontaktperson zu einem Covid-Fall. Werden alle Kontaktpersonen getestet?

Das kann von Fall zu Fall unterschiedlich sein. Die Erfahrung der letzten Monate zeigt, dass es bei Infektionsfällen an Schulen nur selten Folgeinfektionen gibt, die Gefahr einer Ansteckung ist also vergleichsweise gering. Aus diesem Grund und wegen der begrenzten Test- und Laborkapazitäten werden nicht mehr alle Kontaktpersonen an Schulen getestet. Die Empfehlungen des RKI besagen ebenfalls, dass eine Testung immer eine Einzelfallentscheidung ist.

Wichtig ist: Sobald Sie Symptome entwickeln, nehmen Sie bitte telefonisch Kontakt zu Ihrem Hausarzt/Gesundheitsamt auf und klären Sie ab, ob ein Testabstrich auf eine Covid-Infektion vorgenommen werden soll.

Testergebnis negativ: Warum wird die Quarantäne nicht beendet?

Das Testergebnis bietet nur eine Momentaufnahme. Insbesondere bei Vorkommen an Schulen ist der mögliche Zeitraum einer Ansteckung aufgrund des regelmäßigen engen Kontaktes häufig vergleichsweise lang. Innerhalb von 10 Tagen nach dem letzten Kontakt mit der infizierten Person ist eine Erkrankung an Covid-19 infolge einer Ansteckung möglich. Um eine Weiterverbreitung auszuschließen, ist es daher notwendig, die Quarantäne für 14 Tage einzuhalten.

Was mache ich, wenn ich ein positives Testergebnis bekomme?

Das positive Testergebnis wird Ihnen i. d. R. vom örtlichen Gesundheitsamt oder Ihrer Hausarztpraxis mitgeteilt. Im Zuge dessen wird auch die Quarantäne angeordnet. In diesem Gespräch sollten Sie Ihre Fragen offen und direkt stellen. Für Sie und andere ist dann folgendes wichtig:

  • Auch wenn noch keine Anordnung durch das Gesundheitsamt erfolgt ist: Begeben Sie sich in häusliche Isolation und halten Sie diese strikt ein. Separieren Sie sich im eigenen Haushalt von anderen Personen soweit es möglich ist. Es ist durch das Infektionsschutzgesetz verboten, Besuch zu empfangen.

  • Im Haushalt sollten Hygieneregeln genau befolgt werden: gründliches Händewaschen, Reinigen von Flächen, regelmäßiges Lüften.

  • Tragen Sie in gemeinsam genutzten Räumen in Ihrem Haushalt ggf. eine Mund-Nasen-Bedeckung.

  • Beobachten Sie Ihren gesundheitlichen Zustand genau und dokumentieren Sie ihn in einem Symptomtagebuch.
  • Nehmen Sie bei einer Verschlechterung Ihres Zustandes telefonisch Kontakt zu Ihrer Hausarztpraxis bzw. außerhalb regulärer Sprechzeiten zum Kassenärztlichen Bereitschaftsdienst auf. In Notfällen (z.B. bei Atemnot) kontaktieren Sie die 112. Weisen Sie unbedingt darauf hin, dass Sie positiv auf Covid-19 getestet sind!
  • Dokumentieren Sie Ihre Kontaktpersonen. Mit wem hatten Sie in den letzten 14 Tagen anhaltend mindestens 15 Minuten oder innerhalb von 24 Stunden 3 mal 5 Minuten direkten Kontakt, vor allem in geschlossenen Räumen? Schreiben Sie die Personen und deren Kontaktdaten auf und stellen Sie diese Liste dem Gesundheitsamt in dem Landkreis, in dem Sie wohnhaft gemeldet sind zur Verfügung. Die Personen werden dann kontaktiert und informiert, dass sie Kontaktpersonen zu einem Covid-19-Fall sind. Die Kontaktdaten dürfen durch das Gesundheitsamt nicht weitergegeben und zu keinem anderen Zweck verwendet werden.

Darf ich meine Kinder/Enkelkinder (zur Verpflegung) besuchen, wenn sie als Kontaktpersonen in Quarantäne sind?

Nein. Personen, die in Quarantäne gesetzt sind, dürfen keinen Besuch empfangen und auch die Häuslichkeit/ Örtlichkeit nicht verlassen.

Der Zweck der häuslichen Isolation ist, Kontakte im infektiösen Zeitraum, d.h. in der Zeit, in der eine Covid-Infektion ausbrechen und übertragen werden könnte, auszuschließen und so die Übertragungskette der Infektion zu unterbrechen. Familienmitglieder und andere Angehörige desselben Haushaltes sollten sich soweit möglich von der in Isolation befindlichen Person separieren.

„Derzeitiger Lockdown“: Welche Regeln gelten? 

Im Januar und Februar gelten verschärfte Schutzmaßnahmen, die in der Corona-Landesverordnung, sowie in Allgemeinverfügungen des Landkreises verankert sind.  

Zusätzlich gelten vom 16. Dezember 2020 bis 10. März 2021 weitere Einschränkungen, die in der "Corona-Landesverordnung inklusive der letzten Änderung am 24.02.2021" geregelt sind.


Wer darf nach M-V reisen?

Alle Reisen in das Gebiet des Landes Mecklenburg-Vorpommern sind untersagt.

Zulässige Ausnahmen sind:

  • Sie haben ihren Erst- oder Zweitwohnsitz in Mecklenburg-Vorpommern oder sind im Amt Neuhaus gemeldet. Sie können sich von im selben Haushalt lebenden Personen begleiten lassen.

  • Sie reisen aus beruflichen Gründen nach Mecklenburg-Vorpommern.

  • Sie reisen nach Mecklenburg-Vorpommern zu privaten Besuchen bei Familienangehörigen (Kernfamilie), die ihren ersten Wohnsitz (Haupt- oder alleinige Wohnung nach dem Bundesmeldegesetz) in Mecklenburg-Vorpommern haben. Als Kernfamilie gelten Ehegatten, eingetragene Lebenspartner, Lebensgefährten, Kinder, Eltern, Geschwister, Enkel, Urenkel, Großeltern und Urgroßeltern. Sie können zusammen mit Ihren Ehegatten, eingetragenen Lebenspartner oder Lebensgefährten und von im selben Haushalt lebenden Personen einreisen.

  • Sie reisen nach Mecklenburg-Vorpommern, damit Ihre Kinder eine Kita oder Schule besuchen können oder um selber eine allgemeinbildende Schule, Berufsschule oder Schule für Erwachsene hier im Land zu besuchen. Sie können sich von im selben Haushalt lebenden Personen begleiten lassen.

  • Sie sind an einer Hochschule in Mecklenburg-Vorpommern immatrikuliert. Sie können sich von im selben Haushalt lebenden Personen begleiten lassen.

  • Sie sind Eigentümer, Erbbauberechtigt oder Erbpächter eines auf dem Gebiet des Landes Mecklenburg-Vorpommern liegenden Grundstücks, Kleingartens oder Bootseigner mit Liegeplatz in Mecklenburg-Vorpommern. Sie können sich von im selben Haushalt lebenden Personen begleiten lassen.

  • Sie haben mit einem Campingplatz, Vermieter von Ferienwohnungen und -häusern oder Hausbooten oder vergleichbaren Anbietern bis einschließlich 31. August 2020 erstmals einen Vertrag über mindestens sechs Monate für das Jahr 2020 und 2021 abgeschlossen haben. Sie können sich von im selben Haushalt lebenden Personen begleiten lassen.

  • Sie fahren nach Mecklenburg-Vorpommern, um hier zu heiraten.

  • Sie reisen nach Mecklenburg-Vorpommern, um an einer Trauerfeier teilnehmen zu können.

  • Sie reisen aus zwingenden medizinischen Gründen nach Mecklenburg-Vorpommern oder um eine unaufschiebbare Maßnahme der medizinischen Vorsorge oder Rehabilitation antreten zu können.

  • Sie reisen nach Mecklenburg-Vorpommern, um einer rechtlichen oder moralischen Verpflichtung nachzukommen.

  • Sie verfügen über das Jagdausübungsrecht in einem Jagdbezirk in Mecklenburg-Vorpommern oder sind Inhaber einer entgeltlichen Jahresjagderlaubnis für einen Jagdbezirk in Mecklenburg-Vorpommern.

  • Sie wollen nach Mecklenburg-Vorpommern umziehen und können den Umzug nicht aufschieben.

  • Sie reisen nur durch die Bundesrepublik Deutschland oder Mecklenburg-Vorpommern durch und verlassen Mecklenburg-Vorpommern auf direktem Weg wieder. 

Bitte informieren Sie sich vor Einreise über die geltenden Quarantänebestimmungen in Mecklenburg-Vorpommern. Die entsprechende Quarantäne-Verordnung finden Sie oben auf unserer Homepage bei „Geltendes Recht“. Bitte beachten Sie auch die die Verordnung zum Schutz vor einreisebedingten Infektionsgefahren in Bezug auf das Coronavirus SARS CoV-2 nach Feststellung einer epidemischen Lage von nationaler Tragweite durch den Deutschen Bundestag (Coronavirus-Einreiseverordnung – CoronaEinreiseV) des Bundesministeriums für Gesundheit in der jeweils geltenden Fassung verwiesen. Diese finden Sie ebenfalls unter "Geltendes Recht".

Wie viele Personen dürfen sich treffen?

Grundsätzlich sind wir angehalten, die Kontakte zu anderen Menschen außerhalb der Angehörigen des eigenen Hausstandes auf ein absolut nötiges Minimum zu reduzieren, jeden nicht notwendigen Kontakt zu vermeiden und möglichst zu Hause zu bleiben.

Der Aufenthalt in der Öffentlichkeit ist vom 1. Dezember 2020 an nur noch mit den Angehörigen des eigenen und einer Person eines weiteren Hausstandes gestattet. Dazugehörige Kinder bis 12 Jahre werden nicht mitgerechnet, wenn dies aus Gründen der Betreuung des Kindes erforderlich ist. Ebenso werden dazugehörige notwendige Begleitpersonen eines Menschen mit Behinderungen nicht mitgerechnet, wenn dies aus Gründen der Betreuung des Menschen mit Behinderungen erforderlich ist.

Diese Beschränkung gilt auch im privaten Bereich für Familientreffen oder Abende mit Freunden. Gruppenfeiern auf öffentlichen Plätzen, in Wohnungen sowie privaten Einrichtungen sind generell verboten.


Mit wie vielen Gästen kann ich eine Hochzeit feiern?

Hochzeiten dürfen derzeit leider nur mit 10 Teilnehmerinnen und Teilnehmern gefeiert werden. Dazugehörige Kinder bis 14 Jahre werden nicht mitgezählt.

Die anwesenden Personen sind in einer Anwesenheitsliste zu erfassen, die mindestens die folgenden Angaben enthalten muss: Vor- und Familienname, vollständige Anschrift und Telefonnummer. Die Anwesenheitsliste ist für die Dauer von vier Wochen nach der Hochzeit aufzubewahren und der zuständigen Gesundheits­behörde auf Verlangen vollständig herauszugeben.

Mit wie vielen Gästen darf ich eine Beisetzung abhalten?

Beisetzungen können aktuell mit bis zu 20 Teilnehmerinnen und Teilnehmern stattfinden. Dazugehörige Kinder bis 14 Jahre werden nicht mitgerechnet.

Die anwesenden Personen sind in einer Anwesenheitsliste zu erfassen, die mindestens die folgenden Angaben enthalten muss: Vor- und Familienname, vollständige Anschrift und Telefonnummer. Die Anwesenheitsliste ist für die Dauer von vier Wochen nach der Beisetzung aufzubewahren und der zuständigen Gesundheitsbehörde auf Verlangen vollständig herauszugeben.

Welche Geschäfte sind geöffnet?

Bis zum 07. März 2021 sind Einzelhandel und Einrichtungen weitestgehend geschlossen. Ab dem 1. März 2021 dürfen Friseure Ihren Betrieb wieder aufnehmen. Zeitgleich können auch die Gartenbaucenter und Baumschulen wieder öffnen.

Mit der Allgemeinverfügung vom Landkreis Vorpommern-Rügen zum 01.03.2021 können Nagelstudios, Kosmetikstudios und Einrichtungen der Fußpflege unter bestimmten Bedingungen, die in der Allgemeinverfügung verankert sind, ihre Dienstleistungen anbieten.

Folgende Geschäfte bleiben geöffnet:

  • Lebensmittelgeschäfte, Supermärkte, Großhandelmärkte, Wochenmärkte für Lebensmittel, Direktvermarkter von Lebensmittel, Getränkemärkte, Reformhäuser, Zeitungsverkauf
  • Drogerien
  • Banken und Sparkassen
  • Poststellen
  • Reinigungen und Waschsalons
  • Tierhandlungen, Futtermittelmärkte
  • Babyfachmärkte
  • Apotheken, Sanitätshäuser
  • Optiker und Hörgeräteakustiker
  • Tankstellen
  • Kfz-Werkstätten und Fahrradwerkstätten, dabei ist nur im Rahmen der Reparatur der Verkauf möglich
  • Blumenläden

Geschlossene Geschäfte können weiterhin Abhol- und Lieferdienste anbieten.

Sind Besuche in Kliniken und Pflegeeinrichtungen erlaubt?

Ja, aber zum Schutz der Patienten in der jeweiligen Einrichtung bestehen deutliche Einschränkungen. Aktuell ist der Besuch durch eine feste Kontaktperson oder durch die Kernfamilie (eine Person/Tag) erlaubt. Bei gehäuften Infektionsvorkommen im Umkreis einer Einrichtung ist es auch möglich, dass Besuche für einen begrenzten Zeitraum untersagt werden müssen. Setzen Sie sich für bzgl. der Regelungen in der für Sie relevanten Einrichtung direkt mit der Einrichtungsleitung in Verbindung.

Wo gilt eine Mund-Nase-Bedeckungs-Pflicht?

Ab dem 25. Januar 2021 ist das Tragen von medizinischen Masken (OP- oder FFP2-Masken) im öffentlichen Verkehrsmitteln (Busse, Straßenbahn, Zug, Taxi) und im Einzelhandel Pflicht. Zur Besorgung medizinischer Masken wird eine Woche Schonfrist gewährt.

In Beherbergungsstätten (in Bereichen mit Publikumsverkehr), in Arzt- und anderen medizinischen Praxen und in weiteren öffentlichen Bereichen ist ferner das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung (Stoffmaske, Alltagsmaske, medizinische Maske, Schal) verpflichtend vorgeschrieben. Dies gilt auch bereits vor den Geschäften, Betrieben, Einrichtungen, Beherbergungsstätten und Praxen sowie auf Parkplätzen. Die Maskenpflicht gilt auch an Bushalte­stellen und in anderen Wartebereichen im Freien, sofern der Abstand von 1,50 Meter nicht eingehalten werden kann. Es wird dringend dazu geraten, generell in Situationen, in denen ein enger oder längerer Kontakt zu anderen Personen besteht  (besonders in geschlossenen Räumen) eine medizinische Maske zu tragen.

1. Überall in der Öffentlichkeit, wo der Mindestabstand von 1.5 Meter zu anderen Personen (außer zu denen des eigenen Hausstandes) nicht eingehalten werden kann.

2. In geschlossenen Räumen, die öffentlich oder im Rahmen eines Besuchs- oder Kundenverkehrs zugänglich sind.

3. In öffentlichen Verkehrsmitteln.

4. In öffentlich zugänglichen Bereichen von Bahnhofsgebäuden und anderen Innenbereichen sonstiger Einrichtungen des Öffentlichen Personenverkehrs.

5. In den dem Publikumsverkehr zugänglichen Innenbereichen von Häfen.

6. In Abfertigungshallen an Flughäfen und für Schiffsreisen.

7. An Bushaltestellen und in anderen Wartebereichen im Freien von Einrichtungen der Personenbeförderung, sofern der Abstand von 1,5 Meter nicht eingehalten werden kann.

8. Auf den nachfolgend festgelegten Orten täglich von 10 bis 18 Uhr: 

8.1. Wochenmärkte

8.2. Fußgängerzonen (gekennzeichnet durch die entsprechenden Verkehrszeichen)

  • in der Stadt Barth: Lange Straße, Marktplatz
  • im Ostseebad Sellin: Wilhelmstraße
  • Im Ostseebad Baabe: Strandstraße
  • im Ostseebad Göhren: Strandstraße
  • im Ostseebad Binz:
  • Seebrückenvorplatz
  • Kurplatz östlich des Hotel Travel Charme Kurhaus Binz
  • Strandpromenade (ab Fischräucherei Kuse bis Strandpromenade Nr.76 (Dorint-Seehotel))

Ausgenommen von dieser Pflicht sind Kinder bis zum Schuleintritt und Menschen, die aufgrund einer medizinischen oder psychischen Beeinträchtigung oder wegen einer Behinderung keine Mund-Nase-Bedeckung tragen können und dies durch eine ärztliche Bescheinigung nachweisen können, sowie Beschäftigte in Unternehmen mit Publikumsverkehr, sofern sie durch eine Schutzvorrichtung geschützt werden.

Welche Regelungen gelten für Kita's und Schulen?

Schulen:

Für die Zeit vom 16. Dezember 2020 bis zum 21. Februar 2021 ist die Präsenzpflicht für die Jahrgangsstufen 1 bis 6 aufgehoben. Grundsätzlich gilt, dass die Schulen für die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 1 bis 6 geöffnet sind. Wer aber die Möglichkeit hat, sollte sein Kind zuhause betreuen.

Am 22. Februar startet in Mecklenburg-Vorpommern die Schule wieder. Die Voraussetzungen haben sich geändert – Mit einem Stufenplan ermöglicht die Landesregierung die schrittweise Wiederöffnung der Schulen für den Präsenzunterricht. Diesen Stufenplan hat die Landesregierung in der vergangenen Woche mit den Schulträgern und den anderen Partnern des MV-Gipfels abgestimmt und beschlossen. Er orientiert sich an den 7-Tage-Inzidenzwerten.
Der neue Stufenplan greift ab Mittwoch, dem 24. Februar 2021. Montag und Dienstag der kommenden Woche sind Übergangstage.

Weitere Informationen zu dem Stufenplan finden Sie in der Quelle genannten Pressemitteilung vom 18.02.2021.

(Quelle: Regelungen des Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur vom 18.02.2021)

Kindertageseinrichtungen und die Kindertagepflege:

An alle Eltern von Kleinkindern wird während der Schutzphase vom 16. Dezember 2020 bis zum 31. Januar 2021 appelliert, die Betreuung in Krippe, Kita, Hort und in der Kindertagespflege nur in Anspruch zu nehmen, wenn die Betreuung der Kinder nicht selbst oder im engsten familiären Umfeld sichergestellt werden kann. Somit sollen möglichst potentielle Infektionsketten reduziert und das Infektionsrisiko in der Kinderförderung niedrig gehalten werden.

Die Einrichtungen der Kindertagesförderung und die Kindertagespflegestellen bleiben geöffnet. Der Rechtsanspruch auf Kindertagesförderung besteht nach wie vor.

Ab dem 22. Februar findet in Regionen mit einem Inzidenzwert von bis zu 50 Infektionen pro 100.000 Einwohner*innen binnen Wochenfrist ein Kita-Regelbetrieb unter Pandemiebedingungen statt. Auf Vorschlag von Sozialministerin Stefanie Drese hat der MV-Gipfel am (heutigen) Freitag einen Stufenplan zur Öffnung der Kindertageseinrichtungen im Land beschlossen. Den Kita-Stufenplan im Einzelnen finden Sie in der unten genannten Pressemitteilung.

(Quelle: Pressemitteilung des Ministerium für Soziales, Integration und Gleichstellung vom 12.02.2021)


Reisen, Risikogebiete und Quarantäne-Regeln

Was sind Risikogebiete?

Länder und Regionen außerhalb sowie Landkreise und kreisfreie Städte innerhalb der Bundesrepublik Deutschland werden als Risikogebiete eingestuft, wenn es in den letzten sieben Tagen mehr als 50 Neuinfizierte pro 100.000 Einwohner gab (7-Tages-Inzidenz). Das RKI unterscheidet hierbei zwischen Risikogebiete, Hochinzidenzgebiete und Virusvariantengebiete.

Das Robert Koch-Institut aktualisiert fortlaufend die Listen für Risikogebiete:

Welche Regeln gelten aktuell für Familienbesuche?

Laut Corona-Landesverordnung und 2. SARS-CoV-2-Quarantäneverordnung gilt:

Grundsätzlich sind Besuche bei der Kernfamilie gestattet.

Die Einreise aus einem Risikogebiet zum Besuch der Kernfamilie, die ihren ersten Wohnsitz (Haupt- oder alleinige Wohnung nach dem Bundesmeldegesetz) in Mecklenburg-Vorpommern haben, ist gestattet. Familienangehörige (Kernfamilie) sind hierbei Ehegatten, eingetragene Lebenspartner, Lebensgefährten, Kinder, Eltern, Geschwister, Enkel, Urenkel, Großeltern und Urgroßeltern. Ein solcher Familienbesuch ist jeweils auch zusammen mit dem Ehegatten, eingetragenen Lebenspartner oder Lebensgefährten möglich.

Bitte beachten Sie: Der Aufenthalt in der Öffentlichkeit und bei privaten Zusammenkünften ist vom 1. Dezember 2020 an nur noch mit den Angehörigen des eigenen und einer Person eines weiteren Hausstandes gestattet. Dazugehörige Kinder bis 12 Jahre werden nicht mitgerechnet, wenn dies aus Gründen der Betreuung des Kindes erforderlich ist. Ebenso werden dazugehörige notwendige Begleitpersonen eines Menschen mit Behinderungen nicht mitgerechnet, wenn dies aus Gründen der Betreuung des Menschen mit Behinderungen erforderlich ist.

Wer aus einem Risikogebiet der Bundesrepublik Deutschland zu privaten Besuchen bei Familienangehörigen einreist, muss sich nur in Quarantäne begeben, wenn typische Symptome bestehen. Wer keine Symptome, die auf eine Erkrankung mit COVID-19 im Sinne der dafür jeweils aktuellen Kriterien des Robert Koch-Instituts hinweist, muss sich nicht in Quarantäne begeben.

Wer aus einem Risikogebiet aus dem Ausland nach Mecklenburg-Vorpommern reist, unterliegt für 10 Tage der Quarantänepflicht. Zudem muss vor der Einreise die digitale Anmeldung erfolgen. Dies kann unter www.einreiseanmeldung.de abgerufen werden. Ausnahme von dieser Quarantänepflicht gilt für Personen, die aufgrund des Besuchs von Verwandten ersten oder zweiten Grades oder zur Wahrnehmung des Sorge- oder Umgangsrechts einreisen und über ein negatives Testergebnis in Bezug auf eine Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 auf Papier oder in einem elektronischen Dokument in deutscher, englischer oder französischer Sprache verfügen. Die zu Grunde liegende Testung darf entweder höchstens 48 Stunden vor Einreise oder muss bei der Einreise in die Bundesrepublik Deutschland vorgenommen werden. Das Testergebnis ist für mindestens zehn Tage nach Einreise aufzubewahren.

Wer aus einem Hochinzidenzgebiet oder einem Virusvarianten-Gebiet aus dem Ausland nach Mecklenburg-Vorpommern reist, um seine Kernfamilie zu besuchen, fällt nicht unter die Ausnahmen von der Quarantäne. Diese Personen müssen sich für 10 Tage in Quarantäne begeben. Zudem muss vor der Einreise die digitale Anmeldung erfolgen. Dies kann unter www.einreiseanmeldung.de abgerufen werden. Bis zu 48 Stunden vor der Einreise muss ein Test erfolgen, wo das Ergebnis bis zu 48 Stunden nach der Einreise vorliegen muss.


Wie ist der Ablauf, wenn ich als Einwohner aus einem Risikogebiet nach MV zurückkehre?

Rückkehr aus einem Risikogebiet/Hochinzidenzgebiet/Virusvariantengebiet im Ausland

Vor der Einreise in die Bundesrepublik Deutschland:

  1. Sie sind verpflichtet, sich 48 Stunden vor oder unmittelbar nach der Einreise einer Testung auf eine Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 zu unterziehen.

  2. Füllen Sie die digitale Einreiseanmeldung unter https://www.einreiseanmeldung.de aus.

  3. Die erhaltene Bestätigung muss bei der Einreise bei sich getragen werden.

Nach der Einreise:

  1. Selbstständige Absonderung in die häusliche Isolation für die Dauer von 10 Tagen.

  2. Meldung beim örtlichen Gesundheitsamt per E-Mail unter fd33@lk-vr.de nur wenn die digitale Einreiseanmeldung (vor der Einreise) nicht möglich war.

  3. Kontaktaufnahme unseres Gesundheitsamtes mit Ihnen: Sie erhalten alle wichtigen Informationen zu Absonderung und haben die Möglichkeit, Rückfragen zu stellen.

  4. Möglichkeit einer Verkürzung der Absonderung durch einen negativen Testbefund ab dem 5. Tag nach der Einreise, hierfür:

    • Kontaktaufnahme mit einem niedergelassenen Mediziner für die Testung oder

    • einem Testlabor (z.B. IMD Labor in Greifswald oder Rostock)

      • Wer keinen Hausarzt hat, kann sich an den ärztlichen Bereitschaftsdienst der Kassenärztlichen Vereinigung (KV) unter 116 117 wenden. Dort wird eine Übersicht über niedergelassene Ärzte geführt, die in ihren Praxen Testungen auf Covid-19-Infektionen vornehmen.
  5. Bei Positivbefund: Quarantäne dauert an, weitere Schritte besprechen Ihr Hausarzt und unser Gesundheitsamt mit Ihnen.

  6. Bei Negativbefund: Sie erhalten den Befund durch den Hausarzt oder vom Labor und sind dann aus der Quarantäne entlassen. Das ärztliche Zeugnis zum Negativbefund muss für mindestens 10 Tage nach Einreise aufbewahrt werden.

Rückkehr aus einem Risikogebiet der Bundesrepublik Deutschland

  1. Wenn Sie aus einem Landkreis oder einer kreisfreien Stadt in Deutschland zurückkehren, in dem zum Zeitpunkt der Einreise die Zahl der Neuinfektionen mit SARS-CoV-2 der letzten sieben Tage laut der Veröffentlichung des Robert-Koch-Institut je 100.000 Einwohner 200 oder höher ist, müssen Sie sich unverzüglich für 10 Tage in häusliche Quarantäne begeben. Eine Verkürzung der Quarantänezeit ist mit einer negativen Testung frühestens 5 Tage nach Einreise möglich. Von dieser Regelung ausgenommen sind Rückkehrer, die in diesen Hochrisikogebieten ihre Kernfamilie besucht, ihr Sorge- oder Umgangsrecht wahrgenommen haben oder sich zu Ihrem Haupt- oder Nebenwohnsitz begeben.

  2. Sollten Sie aus einem inländischen Risikogebiet mit einer 7-Tages-Inzidenz unter 200 zurückkehren und typische Symptome für eine Covid-19-Infektion aufweisen, kontaktieren Sie bitte Ihren Hausarzt. Dieser wird Ihnen weitere Handlungsanweisungen geben.

Gibt es eine Entschädigung für Verdienstausfälle wegen Quarantäne-Maßnahmen?

Ja. Wer direkt vom Gesundheitsamt unter Quarantäne gestellt wurde und dadurch einen Verdienstausfall erleidet, kann Entschädigung nach § 56 Abs. 1 IfSG erhalten. Dieser ist beim Landesamt für Gesundheit und Soziales (LAGuS-MV) zu beantragen.

Nähere Informationen sowie das Online-Antragsformular zur Entschädigung nach § 56 Abs. 1 IfSG finden Sie hier: https://ifsg-online.de 

Sonderfall: Urlaub im Risikogebiet

Wer in Risikogebieten im Ausland Urlaub gemacht hat, ist verpflichtet, aufgrund der geltenden Quarantänevorschriften in häuslicher Quarantäne zu bleiben.

Wenn zum Zeitpunkt der Abreise der Urlaubsort bereits als Risikogebiet eingestuft war, ist eine Verdienstausfallentschädigung nach dem Infektionsschutzgesetz ausgeschlossen (selbstverschuldete Quarantäne).

Für den Fall, dass das bereiste Urlaubsland erst nach dem Antritt der Reise aufgrund steigender Infektionszahlen (erneut) zum Risikogebiet erklärt wird, wurde nicht schuldhaft gehandelt und besteht ein Entschädigungsanspruch für die Zeit der Quarantäne.

Wer ist nach Einreise von der häuslichen Quarantäne befreit? 

Grundsätzlich müssen Personen, die aus einem ausländischen Risikogebiet nach Mecklenburg-Vorpommern einreisen, sich unverzüglich in häusliche Quarantäne begeben.

Von der Quarantänepflicht sind Personen befreit, die nur zur Durchreise nach Mecklenburg-Vorpommern einreisen. Zudem können sich Personen aus folgenden Gründen von der Quarantäne befreien, sofern es sich nicht um Einreisende handelt, die sich in den letzten zehn Tagen vor ihrer Einreise in einem Hochinzidenzgebiet (Inzidenz über 200) oder Virus-Variantengebiet aufgehalten haben. Beachten Sie auch die Testpflichten!

Ferner sind Personen von der Quarantänepflicht befreit,:

  1. die beruflich bedingt grenzüberschreitende Personen Post, Waren und Güter auf der Straße, der Schiene, per Schiff oder per Flugzeug transportieren;

  2. die als Abgeordnete einem deutschen Landesparlament, dem Deutschen Bundestag oder dem Europäischen Parlament oder als Mitglied einer Landesregierung oder der Bundesregierung angehören;

  3. deren Tätigkeit für die Aufrechterhaltung
    a) der Land- und Ernährungswirtschaft, des Lebensmitteleinzelhandels sowie des Lebensmittelgroßhandels,
    b) der Funktionsfähigkeit des Gesundheitswesens und von Pflegeeinrichtungen,
    c) der öffentlichen Sicherheit und Ordnung,
    d) der Pflege diplomatischer und konsularischer Beziehungen,
    e) der Funktionsfähigkeit des Rechtswesens,
    f) der Funktionsfähigkeit von Volksvertretung, Regierung und Verwaltung des Bundes, der Länder und der Kommunen,
    g) der Funktionsfähigkeit der Organe der Europäischen Union und staatlicher internationaler Organisationen im völkerrechtlichen Sinne,
    h) der Funktionsfähigkeit der Schulen, Hochschulen, Kindertageseinrichtungen und Kindertagespflege, der Kinder- und Jugendhilfe, der Behindertenhilfe oder Krisen- und Konfliktberatung oder
    i) der öffentlichen Daseinsvorsorge

    zwingend notwendig ist und soweit eine Einreise zum Zwecke der Tätigkeit erfolgt;

  4. die sich im Rahmen ihrer Tätigkeit als Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Luft-, Schiffs-, Bahn-, oder Busverkehrsunternehmen oder von den durch diese beauftragten Wartungs- und Serviceunternehmen oder als Besatzung von Flugzeugen, Schiffen, Bahnen und Bussen in einem Risikogebiet aufgehalten haben oder zur Aufnahme einer solchen Tätigkeit einreisen;

  5. die
    a) in Mecklenburg-Vorpommern ihren Wohnsitz haben und sich zwingend notwendig zum Zweck ihrer Berufsausübung in ein Risikogebiet begeben und regelmäßig an ihren Wohnsitz zurückkehren oder
    b) in einem Risikogebiet ihren Wohnsitz haben und sich zwingend notwendig zum Zweck ihrer Berufsausübung nach Mecklenburg-Vorpommern begeben und regelmäßig an ihren Wohnsitz zurückkehren
    (die zwingende Notwendigkeit ist durch den Arbeitgeber oder den Auftraggeber zu bescheinigen);

  6. die aufgrund einer unaufschiebbaren und ärztlich verordneten Behandlung nach Mecklenburg-Vorpommern einreisen;

  7. die aufgrund des Besuchs von Verwandten ersten oder zweiten Grades, des nicht dem gleichen Hausstand angehörigen Ehegatten oder Lebensgefährten oder eines geteilten Sorgerechts oder eines Umgangsrechts einreisen;

  8. die
    a) sich in einem Schulverhältnis befinden oder
    b) in einem Berufsausbildungsverhältnis stehen oder
    c) an einer Hochschule immatrikuliert sind, soweit eine Einreise zwingend notwendig ist und zum Zwecke des Schulbesuchs, des Berufsausbildungsverhältnisses oder des Studiums erfolgt;

  9. die pflegebedürftige oder betreuungsbedürftige Personen begleiten, die von den Nummern 1 bis 9 erfasst werden, oder Integrations­helferinnen und Integrationshelfer, die Schülerinnen und Schüler als Begleitpersonen begleiten;

  10. sofern sie ausschließlich zum Zwecke der Beförderung von Personen, die nach Nummer 8 der Absonderungspflicht nicht unterfallen, auf dem unmittelbaren Schulweg oder Weg von oder zu der Ausbildungsstätte oder Hochschule einreisen;

  11. die zum Zweck einer mindestens dreiwöchigen Arbeitsaufnahme einreisen, wenn am Ort ihrer Unterbringung und ihrer Tätigkeit in den ersten zehn Tagen nach ihrer Einreise gruppenbezogen betriebliche Hygienemaßnahmen und Vorkehrungen zur Kontaktvermeidung außerhalb der Arbeitsgruppe ergriffen werden, die mit einer Absonderung nach § 1 Absatz 1 Satz 1 vergleichbar sind. Das Verlassen der Unterbringung ist nur zur Ausübung ihrer Tätigkeit gestattet. Der Arbeitgeber hat die Arbeitsaufnahme vor ihrem Beginn bei der zuständigen Behörde anzuzeigen und die ergriffenen gruppenbezogen betriebliche Hygienemaßnahmen und Vorkehrungen zu dokumentieren. Die zuständige Behörde hat die Einhaltung der Voraussetzungen zu überprüfen;

  12. die zuständigen Stellen der Bundeswehr, die gemäß § 54a Infektionsschutzgesetz den Vollzug des Infektionsschutzgesetzes sicherstellen;

  13. Angehörige ausländischer Streitkräfte im Sinne des NATO-Truppenstatuts, des Truppenstatuts der NATO-Partnerschaft für den Frieden (PfP Truppenstatut) und des Truppenstatuts der Mitgliedstaaten der Europäischen Union (EU-Truppenstatut), die zu dienstlichen Zwecken nach Deutschland einreisen oder dorthin zurückkehren.

In begründeten Fällen kann die zuständige Behörde von Amts wegen oder auf Antrag weitere Ausnahmen bei Vorliegen eines triftigen Grundes erteilen. Unter Nummer 1, 3, 4, 5, 8 fallende Personen müssen ferner eine Erklärung bei sich führen und gegenüber dem Dienstherren, Arbeitgeber, Ausbilder, Auftraggeber, Veranstalter, der Schulleitung oder der Hochschule abgeben, dass sie keine Coronavirus SARS-CoV-2 typische Symptome haben. Unter 2, 3, 4, 6, 7, 8b und c), 9 und 10 und fallende Personen müssen ein negatives Testergebnis vorweisen können, dessen Vornahme höchstens vor 48 Stunden stattfand oder bei Einreise vorgenommen wird. Volljährige Grenzpendler und -gänger müssen über ein negatives Testergebnis verfügen, dessen Vornahme höchstens 4 Tage vor der Einreise stattgefunden hat oder unmittelbar nach der Einreise vorgenommen wird. Personen, die binnen zehn Tage Coronavirus SARS CoV-2 typischen Symptome aufweisen, sind nicht von der Quarantänepflicht befreit.

Wer aus einem Risikogebiet kommt, dessen Sieben-Tages-Inzidenz die Deutschlands mehrfach übersteigt (sog. Hochinzidenzgebiet, mindestens Inzidenzwert von 200) oder in dem die gefährlichen Virusmutationen verbreitet sind (Virusvariantengebiet), muss in jedem Fall in Quarantäne und kann sich frühestens nach fünf Tagen „freitesten“. Die Ausnahmen von der Quarantäne-Pflicht gelten hier ausschließlich für Nummer 12 und 13.

Ich bin in Quarantäne gesetzt worden. Was muss ich beachten?

Es gilt für Sie die Allgemeinverfügung des Landkreises Vorpommern-Rügen zur Anordnung von Schutzmaßnahmen zur Begrenzung der Neuinfektionen der Atemwegserkrankung COVID-19 / Übertragung von SARS-CoV-2 - Absonderung und Kontaktpersonenmanagement -.

  • Häusliche Isolation

Sie dürfen für die Zeit der angeordneten Quarantäne Ihre Wohnung ohne ausdrückliche Zustimmung des Gesundheitsamtes nicht verlassen und keinen Besuch empfangen. Separieren Sie sich auch im eigenen Haushalt von anderen Personen soweit es möglich ist. Achten Sie auf die Einhaltung der Hygieneregeln im Haushalt und tragen Sie in gemeinsam genutzten Räumen eine Mund-Nasen-Bedeckung.

  • Beobachtung durch das Gesundheitsamt

Sie haben die Befragung über alle Ihren Gesundheitszustand betreffenden Umstände oder Untersuchungen und Entnahmen von Untersuchungsmaterial durch das Gesundheitsamt zu dulden und den Anordnungen des Gesundheitsamtes Folge zu leisten. Sie müssen zweimal täglich Ihre Körpertemperatur messen und täglich ein Tagebuch zu Symptomen, Körpertemperatur, allgemeinen Aktivitäten und Kontakten zu weiteren Personen führen (für die zurückliegenden Tage bitte soweit Sie sich erinnern). 


Sollten Sie Symptome entwickeln oder medizinische Hilfe benötigen, informieren Sie bitte telefonisch die Praxis/ das Krankenhaus/ die Rettungsleitstelle, dass Sie eine Kontaktperson einer Person sind, die mit dem neuartigen Coronavirus (SARS-CoV-2) infiziert ist.

Ein Familienmitglied ist in Quarantäne. Was müssen wir zuhause beachten?

Eine Quarantäne-Anordnung für ein Familien- bzw. Haushaltsmitglied bedeutet, dass nur diese Person krankheitsverdächtig ist. Für die anderen Familien-/Haushaltsmitglieder gilt dies nicht und somit müssen sie sich nicht in Quarantäne begeben. 

Trotzdem gelten für die nicht-quarantäne-pflichtigen Familien/Haushaltsmitglieder besondere Regeln:

  • Separieren Sie sich im Haushalt soweit es möglich ist von der quarantäne-pflichtigen Person. Hilfreich können z. B. Zeitfenster für die Nutzung von Gemeinschaftsräumen sein. Die quarantäne-pflichtige Person sollte in Gemeinschaftsräumen wenn möglich eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen.

  • Achten Sie auf die verstärkte Einhaltung der Hygieneregeln (gründliches Händewaschen, Reinigen von Flächen, regelmäßiges Lüften) und die Einhaltung der AHA-Formel (Abstand-Hygiene-Alltagsmaske) außerhalb des Haushaltes.

  • Empfangen Sie während der Zeit der Quarantäne in Ihrem Haushalt keinen Besuch und reduzieren Sie Ihre eigenen Kontakte auf das Notwendige.

  • Beobachten Sie Ihren eigenen Gesundheitszustand aufmerksam und nehmen Sie bei auftretenden Symptomen, die auf eine Infektion mit Covid-19 hinweisen können, Kontakt zu Ihrer Hausarztpraxis auf.

Weitere Information finden Sie hier:

Was mache ich, wenn ich erfahre, dass ich Kontakt zu einer positiv auf das Corona-Virus getesteten Person hatte?

Begeben oder bleiben Sie unbedingt in häuslicher Quarantäne und befolgen Sie die vom Robert Koch-Institut vorgegebenen Verhaltensregeln.

Es gilt für Sie die Allgemeinverfügung des Landkreises Vorpommern-Rügen zur Anordnung von Schutzmaßnahmen zur Begrenzung der Neuinfektionen der Atemwegserkrankung COVID-19 / Übertragung von SARS-CoV-2 - Absonderung und Kontaktpersonenmanagement -.

Das Gesundheitsamt wird sich schnellstmöglich bei Ihnen melden und die häusliche Quarantäne anordnen/bestätigen und sich nach gesundheitlichen Beschwerden erkundigen.

Bei bestehenden Fragen, weiterem Informationsbedarf oder wenn Sie typische Symptome entwickeln, wenden Sie sich bitte sofort an das Gesundheitsamt. Nutzen Sie dazu folgende Telefonnummer: 03831 357-2301.

Wichtig: An den Feiertagen und an den Wochenenden melden Sie sich bitte per E-Mail an: fd33@lk-vr.de.

Beobachten Sie aufmerksam Ihren eigenen Gesundheitszustand. Nutzen Sie dafür das Symptomtagebuch, das Sie gewissenhaft führen sollten.

Sollten Sie andere medizinische Hilfe benötigen, informieren Sie bitte telefonisch die Praxis/das Krankenhaus/die Rettungsleitstelle über den Sachverhalt, dass Sie Kontaktperson zu einer auf Covid-19 positiv getesteten Person sind. Beim Kontakt mit medizinischem Personal informieren Sie ebenso die Person/en über diesen Sachverhalt. Dies gilt auch für den Kontakt mit Ordnungsbehörden und der Polizei.

Weitere Hinweise für Sie:

Testungen auf eine Corona-Infektion

Ich habe Symptome. Wie komme ich an einen Corona-Test?

Begeben Sie sich vorsorglich in Quarantäne, nehmen Sie telefonisch Kontakt zu Ihrer Hausarztpraxis auf und lassen Sie abklären, ob bei Ihnen ein Test auf eine Covid-19-Infektion vorgenommen werden soll. Wenn Sie keinen Hausarzt haben, nutzen Sie auf der Internetseite der Kassenärztlichen Vereinigung die Suchfunktionen "Arztsuche" oder "Ärztlicher Bereitschaftsdienst" oder wählen Sie die Rufnummer 116117. 

Fahren Sie nicht direkt in eine Praxis oder in ein Testzentrum. Dort können Sie nur mit einer vorliegenden Überweisung getestet werden.

Ich bin Kontaktperson. Muss ich getestet werden?

Nicht zwingend. Wichtig ist vor allem, dass Sie die Quarantäne einhalten und Ihren eigenen Gesundheitszustand aufmerksam beobachten. Dafür dient das Symptomtagebuch, das Sie gewissenhaft führen sollten. Es dient bei einem eventuellen Ausbruch von Covid-19 bei Ihnen dazu, den Verlauf, d.h. auch den Infektionszeitpunkt und die Dauer der Phase, während der Sie selbst die Krankheit übertragen haben könnten, einschätzen zu können. Das ist wichtig für die ggf. notwendige Ermittlung Ihrer Kontaktpersonen.

Sollten Sie Symptome entwickeln, nehmen Sie telefonisch Kontakt zu Ihrer Hausarztpraxis auf und lassen Sie abklären, ob bei Ihnen ein Test auf eine Covid-19-Infektion vorgenommen werden soll. Wenn Sie keinen Hausarzt haben, nutzen Sie auf der Internetseite der Kassenärztlichen Vereinigung die Suchfunktionen "Arztsuche" oder "Ärztlicher Bereitschaftsdienst" oder wählen Sie die Rufnummer 116117. 

Fahren Sie nicht direkt in eine Praxis oder in ein Testzentrum. Dort können Sie nur mit einer vorliegenden Überweisung getestet werden.

Ich bin Kontaktperson. Wie verhalte ich mich?

Begeben oder bleiben Sie unbedingt in häuslicher Quarantäne und befolgen Sie die vom Robert Koch-Institut vorgegebenen Verhaltensregeln: Hier!

Es gilt für Sie die Allgemeinverfügung des Landkreises Vorpommern-Rügen zur Anordnung von Schutzmaßnahmen zur Begrenzung der Neuinfektionen der Atemwegserkrankung COVID-19 / Übertragung von SARS-CoV-2 - Absonderung und Kontaktpersonenmanagement -.

Das Gesundheitsamt wird sich schnellstmöglich bei Ihnen melden und die häusliche Quarantäne anordnen/bestätigen und sich nach gesundheitlichen Beschwerden erkundigen.

Bei bestehenden Fragen, weiterem Informationsbedarf oder wenn Sie typische Symptome entwickeln, wenden Sie sich bitte sofort an das Gesundheitsamt. Nutzen Sie dazu folgende Telefonnummer: 03831 357-2301.

Wichtig: An den Feiertagen und an den Wochenenden melden Sie sich bitte per E-Mail an: fd33@lk-vr.de.

Beobachten Sie aufmerksam Ihren eigenen Gesundheitszustand. Nutzen Sie dafür das Symptomtagebuch, das Sie gewissenhaft führen sollten.

Sollten Sie andere medizinische Hilfe benötigen, informieren Sie bitte telefonisch die Praxis/das Krankenhaus/die Rettungsleitstelle über den Sachverhalt, dass Sie Kontaktperson zu einer auf Covid-19 positiv getesteten Person sind. Beim Kontakt mit medizinischem Personal informieren Sie ebenso die Person/en über diesen Sachverhalt. Dies gilt auch für den Kontakt mit Ordnungsbehörden und der Polizei.

Ich bin auf Covid-19 getestet worden. Wann und woher erhalte ich das Ergebnis?

Das Ergebnis wird Ihnen von der Hausarztpraxis mitgeteilt, die Ihnen die Überweisung zum Testzentrum ausgestellt hat.

Wenn unser Gesundheitsamt einen Testabstrich bei Ihnen angeordnet hat, werden Sie nur im Falle eines positiven Befundes kontaktiert. Ihr zuständiger Ansprechpartner teilt Ihnen vorab mit, in welchem Zeitfenster nach dem Test (je nach aktueller Laborlaufzeit) Sie mit einer Benachrichtigung rechnen sollten. Bleibt eine Benachrichtigung in diesem Zeitfenster aus, können Sie davon ausgehen, dass Ihr Testbefund negativ ist. Bitte beachten Sie, dass durch das negative Testergebnis eine Quarantänemaßnahme nicht aufgehoben ist.

Ich bin positiv auf Covid-19 getestet worden. Wie verhalte ich mich?

Begeben oder bleiben Sie unbedingt in häuslicher Isolierung und befolgen Sie die vom Robert Koch-Institut vorgegebenen Verhaltensregeln.

Es gilt für Sie die Allgemeinverfügung des Landkreises Vorpommern-Rügen zur Anordnung von Schutzmaßnahmen zur Begrenzung der Neuinfektionen der Atemwegserkrankung COVID-19 / Übertragung von SARS-CoV-2 - Absonderung und Kontaktpersonenmanagement -.

Das Gesundheitsamt wird sich bei Ihnen melden und die Anordnung der häuslichen Isolation bestätigen/kontrollieren und sich nach Ihren gesundheitlichen Beschwerden erkundigen. Im nächsten Schritt werden enge Kontaktpersonen zu Ihnen ermittelt und für diese eine häusliche Quarantäne angeordnet.

Bei bestehenden Fragen oder weiterem Informationsbedarf, wenden Sie sich bitte an das Gesundheitsamt. Nutzen Sie dazu folgende Telefonnummer: 03831 357-2301.

Wichtig: An den Feiertagen und Wochenenden melden Sie sich bitte per E-Mail an: fd33@lk-vr.de.

Sollten Sie andere medizinische Hilfe benötigen, informieren Sie bitte telefonisch die Praxis/das Krankenhaus/die Rettungsleitstelle über den Sachverhalt, dass Sie positiv auf Covid-19 getestet worden sind. Beim Kontakt mit medizinischem Personal informieren Sie die Person/en über Ihr positives Testergebnis. Dies gilt ebenfalls für den Kontakt mit Ordnungsbehörden und der Polizei.

COVID-19 und Impfen

COVID-19 ist eine Erkrankung, die durch die Infektion mit SARS-CoV-2 auftreten kann. Der Krankheitsverlauf variiert hinsichtlich Symptomatik und Schwere. Eine Impfung gegen COVID-19 trägt sowohl zum individuellen Schutz als auch zur Eindämmung der Pandemie bei.

Die Ständige Impfkommission (STIKO) hat ihre Empfehlung zur COVID-19-Impfung veröffentlicht. Anhand des empfohlenen Stufenplans wurde die Coronavirus-Impfverordnung erlassen, in der geregelt wird, welche Personengruppen in welcher Reihenfolge geimpft werden.

Viele ausführliche Antworten auf Fragen zum Thema "COVID-19 und Impfen" finden Sie

Wo wird geimpft?

In unserem Landkreis Vorpommern-Rügen wurde ein Impfzentrum in der Hansestadt Stralsund, Rostocker Chaussee 110 (SIC) eingerichtet. Dieses wird durch 4 mobile Impfteams unterstützt, welche am 27. Dezember 2020 mit den ersten Impfungen direkt in Pflegeheimen begonnen haben.

Zusätzlich zum bestehenden Angebot in Stralsund sind in Bergen auf Rügen, Ribnitz-Damgarten, Bad-Sülze und Grimmen Impfzentren entstehen.  Die mobilen Teams werden weiterhin im Einsatz bleiben.

Eine Impfung im Testzentrum ist nur nach vorheriger telefonischer Terminvergabe durch die zentrale Vergabestelle möglich. Zur telefonischen Terminvereinbarung wird jeder Bürger persönlich per Brief eingeladen.


Die Impf-Außenstellen im Landkreis Vorpommern-Rügen:

- Kultur und Ausstellungszentrum der Kleintierzüchter, Gartenweg 1, 18507 Grimmen

- Begegnungszentrum Ribnitz-Damgarten West, Georg-Adolf-Demmler-Str. 6, 18311 Ribnitz-Damgarten

- Medien- und Informationszentrum, Markt 12, 18528 Bergen a. Rügen

- Dahlien-Grundschule Bad Sülze (Turnhalle), Kastanienallee 7, 18334 Bad Sülze


Wer wird wann geimpft?

Anspruch auf Schutzimpfung gegen das Coronavirus SARS-CoV-2 haben Personen,

1. die in der Bundesrepublik Deutschland in der gesetzlichen oder privaten Krankenversicherung versichert,

2. die ihren Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthaltsort in der Bundesrepublik Deutschland haben,

3. Personen, die in der Bundesrepublik Deutschland in medizinischen und ambulanten Einrichtungen behandelt, gepflegt oder betreut werden oder tätig sind, und

4. Personen, die im Auftrag einer der im Punkt 3 genannten Einrichtungen im Ausland tätig sind.

Es erfolgen 2 Impfungen innerhalb von 28 Tagen. Die Impfungen sind kostenlos. Es besteht keine Impfpflicht!

Ab dem 27. Dezember 2020 werden Personen in Senioren- und Pflegeheimen geimpft.

Ab dem 12. Januar 2021 werden Senioren ab 80 Jahren geimpft, die nicht in Pflegeeinrichtungen leben und ihren Hauptwohnsitz in MV haben. Diese Personen erhalten ab dem 7. Januar 2021 ein Einladungsschreiben, in dem das Prozedere der Terminvereinbarung beschrieben ist. Nur wer einen Brief erhält, kann telefonisch bei einem zentralen Callcenter einen Impftermin vereinbaren. Zweitwohnsitzbesitzer erhalten diesen Brief an ihrem Hauptwohnsitz.

Die weiteren Impfgruppen werden rechtzeitig persönlich informiert!

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Wie viele Impfungen wurden bereits durchgeführt?

Die Erhebung der Daten zur COVID-19-Impfung in Deutschland und in den einzelnen Bundesländern erfolgt in den Impfzentren und durch die Mobilen Impfteams. Das Robert Koch-Institut arbeitet diese Daten auf und stellt sie täglich aktualisiert in Form von Tabellen und Abbildungen zur Verfügung. Bitte folgen Sie diesem Link:

Digitales Impfquotenmonitoring zur COVID-19-Impfung

Weitere Informationsquellen

Sollten Sie die Antwort auf Ihre Frage hier noch nicht gefunden haben, schicken Sie uns Ihre Frage oder Ihr Anliegen bitte an

corona-fragen@lk-vr.de