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Welche Regeln gelten für Veranstaltungen?

Untersagt bleiben weiterhin bis 31. Oktober 2020:

    • Großveranstaltungen
    • Volksfeste,
    • größere Konzerte,
    • Festivals,
    • Dorf-, Stadt-, Straßen-, Wein-, Schützenfeste
    • Kirmes-Veranstaltungen

Zusammenkünfte feiernder Menschen auf öffentlichen Plätzen sind ebenfalls unzulässig.

Erlaubt sind:

      • Veranstaltungen, die der Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung oder der Daseinsfür- und -vorsorge zu dienen bestimmt sind
      • Angebote in öffentlichen und privaten Bildungseinrichtungen im außerschulischen Bereich
      • arbeitsmarktpolitische Maßnahmen von Maßnahmeträgern, Beschäftigungsgesellschaften oder sonstigen Dienstleistern
      • Zusammenkünfte aus familiären Anlässen in gastronomischen Einrichtungen als geschlossen Gesellschaft mit bis zu 10 Personen in separaten Räumlichkeiten. Das Tanzen ist dort erlaubt.
      • Zusammenkünfte aus familiären Anlässen in der privaten Häuslichkeit und in privaten Einrichtungen und ähnlichen nicht öffentlich zugänglichen Bereichen für einen Teilnehmerkreis von 10 Personen unter Beachtung der gestiegenen Hygieneanforderungen sowie Führen einer Anwesenheitsliste. Das Tanzen ist erlaubt.
      • Zusammenkünfte aus gewichtigen familiären Anlässen, insbesondere Hochzeitsfeiern, Trauungen, Ehejubiläen, besondere Altersjubiläen, Jugendweihen, Beisetzungen und religiöse Feste, sind mit bis zu 10 Personen in der privaten Häuslichkeit und in privaten Einrichtungen und ähnlichen nicht öffentlich zugänglichen Bereichen unter Beachtung der gestiegenen Hygieneanforderungen zulässig. Das Tanzen ist erlaubt.
      • Veranstaltungen mit maximal 100 Person.
Zur Anzeige dieser Veranstaltungen lt. § 8 Absatz 5 der Corona-LVO beim zuständigen Gesundheitsamt nutzen Sie bitte unsere Anzeigenformulare:

Die zuständige Gesundheitsbehörde kann Ausnahmegenehmigungen für mehr Teilnehmende bei gesetzlich oder satzungsmäßig zwingend notwendigen Veranstaltungen und Versammlungen von Vereinen, Verbänden und Parteien erteilen. Das Angebot von Speisen und Getränken ist erlaubt.

Der oder die Verantwortliche hat sicherzustellen, dass:

      1. die Einhaltung des erforderlichen Mindestabstandes von 1,5 Metern zwischen den Personen durchgängig gesichert ist,
      2. für jeden Teilnehmenden ein Sitzplatz vorhanden ist,
      3. die gestiegenen hygienischen Anforderungen beachtet werden und
      4. allen teilnehmenden Personen das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung (zum Beispiel Alltagsmaske, Schal, Tuch) dringend empfohlen wird
    • Zusammenkünfte jedweder Glaubensgemeinschaften in Kirchen, Moscheen, Synagogen, Kapellen und in ähnlichen Räumlichkeiten, wenn die gestiegenen Hygieneanforderungen eingehalten und wirksame Schutzmaßnahmen für alle Anwesenden sowie Auflagen (vgl. § 8 Abs. 4) umgesetzt werden. Zusammenkünfte unter freiem Himmel mit mehr als 500 Teilnehmenden sind der zuständigen Gesundheitsbehörde im Sinne des § 2 Absatz 1 Infektionsschutzausführungsgesetz anzuzeigen.

Was hat der Veranstalter noch zu beachten?

Der Veranstalter oder die Veranstalterin haben die anwesenden Personen in einer Anwesenheitsliste zu erfassen, die mindestens die folgenden Angaben enthalten muss: Vor- und Familienname, vollständige Anschrift und Telefonnummer. Die Anwesenheitsliste ist vom Veranstalter oder der Veranstalterin für die Dauer von vier Wochen nach Ende der Veranstaltung aufzubewahren und der zuständigen Gesundheitsbehörde im Sinne des § 2 Absatz 1 Infektionsschutzausführungsgesetz Mecklenburg-Vorpommern auf Verlangen vollständig herauszugeben. Die zu erhebenden personenbezogenen Daten dürfen zu keinem anderen Zweck, insbesondere nicht zu Werbezwecken, weiterverarbeitet werden. Die Informationspflicht nach Artikel 13 der Datenschutz-Grundverordnung kann durch einen Aushang erfüllt werden. Die Anwesenheitsliste ist so zu führen und zu verwahren, dass die personenbezogenen Daten für Dritte, insbesondere andere Veranstaltungsteilnehmer, nicht zugänglich sind. Wenn sie nicht von der Gesundheitsbehörde angefordert wird, ist die Anwesenheitsliste unverzüglich nach Ablauf der Aufbewahrungsfrist zu vernichten.