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Covid-19 und Impfen

COVID-19 ist eine Erkrankung, die durch die Infektion mit SARS-CoV-2 auftreten kann. Der Krankheitsverlauf variiert hinsichtlich Symptomatik und Schwere. Eine Impfung gegen COVID-19 trägt sowohl zum individuellen Schutz als auch zur Eindämmung der Pandemie bei.

Die Ständige Impfkommission (STIKO) hat mehrfach Empfehlungen zur COVID-19-Impfung veröffentlicht. Im August 2021 wurde die Impf- Empfehlung für Kinder und Jugendliche ab 12 Jahren ausgesprochen, um sich gegen das Corona-Virus impfen zu lassen. In Europa ist mittlerweile auch ein Impfstoff für Kinder von 5 bis 11 Jahren zugelassen. Dabei handelt es sich um den Impfstoff Corminaty® von BioNtech, der in einer geringeren Dosis als bei Erwachsenen verabreicht wird. Das Faktenblatt des RKI zum Impfen bei Kindern und Jugendlichen vom Dezember 2021 gibt dazu mehr Auskunft.

Viele ausführliche Antworten auf weitere Fragen zum Thema "COVID-19 und Impfen" finden Sie


Impfangebote Impfstützpunkte und mobile Teams

Achtung! Ihr Hausarzt ist Ihr erster Ansprechpartner für Ihre Booster-Impfung. Holen Sie sich bitte dort einen Termin. So vermeiden Sie lange Warteschlangen!

Bitte vereinbaren Sie für eine Impfung im Impfstützpunkt Stralsund einen Impftermin bei der Impfhotline des Landes Mecklenburg-Vorpommern: 0385 202 71 115.
Diese ist montags bis freitags von 8 bis 16 Uhr zu erreichen, benötigt werden dazu Vor- und Nachname, Geburtsdatum, Impftermine und das gewünschte Impfzentrum.

Ab sofort kann wieder das Online Tool zur Buchung eines Impftermins genutzt werden.


Aufgrund des derzeitigen Ansturms auf die mobilen Impftermine ohne Terminvergabe bitten wir um Verständnis, wenn die Mitarbeiter, entsprechend der Lage vor Ort, dennoch auf eine kurzfristige Terminvergabe zurückgreifen müssen. 

Bitte beachten: Wer überpünktlich erscheint, erhält seine Impfung nicht früher. Es wird nach Termin aufgerufen!
Die Mitarbeiter der Impfstützpunkte und mobilen Teams müssen sich und die Arbeitsplätze vorbereiten: Daher wird so für den Publikumsverkehr geöffnet, wie angegeben und nicht eher. 

Das sind die voraussichtlichen Impftermine für die kommenden Wochen. Mobile Impfteams ergänzen die Impfangebote der Hausärzte und des Impfzentrums in Stralsund. Das sind die voraussichtlichen Impftermine für die kommenden Wochen. Beachten Sie bitte, dass es Termine mit und ohne Terminvergabe gibt. Achtung: Es kann zu kurzfristigen Änderungen kommen. 



Folgende Hinweise gelten speziell für diejenigen, die eine Booster-Impfung vornehmen lassen wollen (STIKO-Pressemitteilung vom 18.11.21):

    • Ihre Zweitimpfung mit einem der Impfstoffe von BioNtech/Pfizer, Moderna, AstraZeneca sollte in der Regel 3 Monate her sein
    • Ihre Einfachimpfung von Johnson & Johnson muss mindestens 4 Wochen zurückliegen
    • Als Auffrischungsimpfung wird allen Personen ein mRNA-Impfstoff – Comirnaty® (BioNtech/Pfizer) oder Spikevax® (Moderna) – empfohlen
      • Für Personen unter 30 Jahren sollte die Zweit- oder Boosterimpfung ausschließlich mit Comirnaty® (BioNtech/Pfizer) erfolgen
      • Für Personen über 30 Jahren wird die Zweit- oder Boosterimpfung mit Spikevax® (Moderna) empfohlen
    • Die Empfehlung zur Auffrischimpfung gilt auch für Schwangere ab dem 2. Trimenon (ab 13. Schwangerschaftswoche) mit dem Impfstoff Comirnaty® (BioNtech/Pfizer).

Eine Übersicht zu den Empfehlungen der STIKO im Detail sind unter Informationen zur Corona-Schutzimpfung zu finden.

Informationen zur Corona-Schutzimpfung

In Europa sind inzwischen 5 Impfstoffe zugelassen (Stand 20.12.2021). Die Impfstoffe bieten eine hohe Wirksamkeit und werden als sicher eingestuft. Eine einhundertprozentige Wirksamkeit erreicht keiner der Wirkstoffe, das ist jedoch bei anderen Impfstoffen ebenfalls so: In erster Linie sollen sie vor einem schwerwiegenden Verlauf der COVID-19-Erkrankung schützen.

In Deutschland zugelassene Impfstoffe:

  • Comirnaty® (Biontech/Pfizer)
  • Spikevax® (Vaccine Moderna)
  • Vaxzevria® (AstraZeneca)
  • Janssen® (Johnson & Johnson)

In Europa von der EMA zugelassen

Welcher Impfstoff wann für wen?

Impfstoff Grundimmunisierung + Auffrischungsimpfung
Impfempfehlung STIKO
nach Personen + Alter

Comirnaty® von BioNtech/Pfizer
  • ab 5 bis 11 Jahren (STIKO-Empfehlung vom 17.12.21) für vorerkrankte Kinder, solche mit Kontakt zu Risikopatienten oder auf Wunsch der Eltern nach ärztlicher Beratung
  • ab 12 bis 17 Jahren (19.08.21*)
  • Altersunabhängig: Schwangere ab 13.SSW** und Stillende (17.09.21*)
  • Booster:
Spikevax® von (Vaccine Moderna)
  • 2 Impfungen im Abstand von 3-6 Wochen
  • Stillende ab 30 J. mit Abstand von 4-6 Wochen
  • 1 Impfung als Booster nach ca. 3 Monaten (STIKO-Empfehlung vom 21.12.21)
  • ab 30 Jahren (18.11.21*)
  • Hinweis: Alle Personen, die bei der 1. Impfung jünger als 30 Jahre alt waren, sollten als 2. Impfung und als Booster Comirnaty® erhalten (18.11.21*)
  • keine Schwangeren (18.11.21)

Vaxzevria® (AstraZeneca)


Hinweis:

Der Impfstoff von AstraZeneca wird in Deutschland zur Zeit nicht mehr verimpft.

  • 2 Impfungen
    • mit Abstand von 9-12 Wochen bei Zweitimpfung mit Vaxzevria®
    • mit Abstand von 4 Wochen bei Zweitimpfung mit Comirnaty® oder Spikevax®
      (Kreuzimpfung genannt)
  • Auffrischungsimpfung nach 3 Monaten mit Comirnaty® oder Spikevax®  (STIKO-Empfehlung vom 21.12.21)
  • über 60jährige
  • weiter möglich für unter 60jährige, wenn sie durch den Arzt aufgeklärt sind und sie das Risiko akzeptieren und zu tragen bereit sind
Janssen® (Johnson & Johnson)
  • 1 Impfung
  • 1 weitere Impfung nach 4 Wochen mit mRN-Impfstoff Comirnaty® oder Spikevax®
  • über 60jährige
  • weiter möglich für unter 60jährige, wenn sie durch den Arzt aufgeklärt sind und das gesundheitliche Risiko akzeptieren 
  • wer nach der Impfung mit Janssen® nachweislich (durch PCR-Test) eine COVID-19 Infektion hatte, benötigt keine weitere Impfung

Quellen: https://www.zusammengegencorona.de/impfen/impfstoffe/; https://www.zusammengegencorona.de/impfen/aufklaerung-zum-impftermin/auffrischungsimpfungen-gegen-covid-19-was-ist-jetzt-wichtig/ * Impfstoffempfehlungen laut STIKO; ** SSW=Schwangerschaftswoche

Hilfetelefon "Schwangere in Not"

Schwangeren Frauen und jungen Müttern steht unter 0800 40 40 020 eine kostenfreie Telefonhotline zur Verfügung bei Fragen rund um die Corona-Pandemie. Das Angebot ist auch mehrsprachig und rund um die Uhr erreichbar.

Auffrischungsimpfungen – Was ist noch zu beachten?

Die Impfungen zur Auffrischung der bestehenden Grundimmunisierung – Auffrischungsimpfung oder Booster genannt – sollten ursprünglich in einem 6-monatigen Abstand zur letzten Impfung der Grundimmunsierung erfolgen. Die STIKO-Empfehlung (Stand 21.12.2021) lautet mittlerweile, dass die Booster-Impfung bereits nach 3 Monaten erfolgen sollte – für einen erweiterten Impfschutz. Dies gilt besonders angesichts der neuen Variant of Concern (VoC) Omikron.

Die Ständige Impfkommission (STIKO) empfiehlt die Auffrischungsimpfung mittlerweile allen Bürgern ab 12 Jahren. Dennoch sollten weiterhin die Personen Vorrang haben, die den Impfschutz am dringendsten benötigen, weil sie am stärksten gefährdet sind:

  • Personen über 60 Jahren
  • Bewohner und Bewohnerinnen von Pflegeeinrichtungen (dort altersunabhängig)
  • Pflegepersonal und Personal medizinscher Einrichtungen mit Patientenkontakt
  • Personen mit Immunschwäche sowie deren Kontaktpersonen aus dem engsten Umfeld

Hinweis: Menschen mit Immunschwäche können die Auffrischungsimpfung schon 4 Wochen nach ihrer vollständigen Grundimmunisierung erhalten. So soll das Impfergebnis dieser Personengruppe optimiert werden.

Das Impfdashboard des Bundesministeriums für Gesundheit zeigt den aktuellen Status aller Impfungen in Deutschland an: So waren am 29. Dezember 2021 im ganzen Land 71,1 Prozent der Gesamtbevölkerung vollständig geimpft. 38 Prozent haben bereits eine Auffrischungsimpfung erhalten.

Telefonische Terminvergabe - Impfhotline MV geschaltet

Es ist wieder möglich, telefonisch einen Termin für die Corona-Schutzimpfung zu reservieren, Impfstoffe sind ausreichend verfügbar.

Unter 0385 / 202 71 115 ist die Impfhotline des Landes Mecklenburg-Vorpommern zu erreichen und es kann, wie gewohnt, ein individueller Impftermin für ein Impfzentrum vereinbart werden.

Online Tool zur eigenständigen Terminbuchung

Auf der Website www.corona-impftermin-mv.de kann selbständig ein Impftermin reserviert werden. Außerdem sind auf der Seite Impfaktionen der verschiedenen Landkreise in MV zu finden sowie weitere Informationen zur COVID19-Impfung.

Lassen Sie sich impfen,

damit wir einen besseren Gemeinschaftsschutz in der Bevölkerung und besonders für die gefährdeten Gruppen erreichen. Inzwischen wurden weltweit insgesamt etwa 9,49 Miiliarden Impfdosen (Stand 11.01.2022) verabreicht – die Impfungen sind sicher!

Weiteres rund um die Impfung gegen den Corona-Virus und die verwendeten Impfstoffe finden Sie auch auf: Zusammen gegen Corona

Welche Unterlagen benötige ich für meinen Impftermin?

Als Nachweis für die Anspruchsberechtigung gelten laut Impfverordung: der Personalausweis oder ein anderer Lichtbildausweis. Für Bewohner von Pflege- und anderen Einrichtungen legen die Einrichtungen bzw. Unternehmen eine Bescheinigung vor. Menschen mit chronischen Erkrankungen erhalten ein ärztliches Zeugnis. Kontaktpersonen benötigen eine entsprechende Bestätigung der betreuten Person.

Das Aufklärungsmerkblatt und den Anamnese- & Einwilligungsbogen können Sie schon im Voraus ausfüllen. Diese sind auf den Seiten des Landesamtes für Gesundheit und Soziales unter Informationsmaterial / Formulare zu finden.

Wie viele Impfungen wurden bereits durchgeführt?

Die Erhebung der Daten zur COVID-19-Impfung in Deutschland und in den einzelnen Bundesländern erfolgt in den Impfzentren und durch die Mobilen Impfteams. Das Robert Koch-Institut arbeitet diese Daten auf und stellt sie täglich aktualisiert in Form von Tabellen und Abbildungen zur Verfügung. Bitte folgen Sie diesem Link:

Digitales Impfquotenmonitoring zur COVID-19-Impfung

Was sind typische Impfreaktion?

Impfreaktionen und weitere Nebenwirkungen können grundsätzlich bei allen Impfungen, unabhängig vom Krankheitserreger oder Impfstoff, auftreten. Impfreaktionen wie Kopfschmerzen oder grippeähnliche Symptome sind in der Regel kein Grund zur Sorge, sondern vielmehr ein Zeichen dafür, dass der Körper auf die Impfung reagiert und Antikörper bildet. Folgende Grafik zeigt typische Impfreaktionen, die kurz nach der Corona-Schutzimpfung auftreten können und in der Regel nach wenigen Tagen wieder abklingen:


Impfreaktionen
Impfreaktionen


Der Etappenplan 2021: Wer wird wann geimpft?

Bislang sind vier COVID-19-Impfstoffe in der EU zugelassen: Die mRNA-basierten Impfstoffe von BioNTech/Pfizer und Moderna sowie die vektorbasierten Impfstoffe von AstraZeneca und Johnson & Johnson. 

Mit BioNTech/Pfizer hat die Bundesregierung die Lieferung von über 100 Millionen Impfdosen für dieses Jahr vertraglich vereinbart. Mit Moderna ist 2021 bislang die Auslieferung von 50,5 Millionen Impfdosen vereinbart. Bei AstraZeneca hat Deutschland über die EU 56,3 Millionen Impfdosen bestellt. Alle Impfstoffe werden dabei direkt beim Hersteller bestellt. Weltweit sind mehrere Milliarden Impfdosen nötig, um das Ziel der Herdenimmunität gegen COVID-19 zu erreichen.

Wer wird 2021 wann geimpft?
Wer wird 2021 wann geimpft?

Welche Lockerungen gibt es für geimpfte und genesene Personen?

Seit dem 9. April 2021 gibt es Lockerungen für vollständig geimpfte und genesene Personen. Diese Lockerungen gelten jedoch nur so lange, wie sie frei von coronatypischen Symptomen sind.

Als vollständig Geimpfte gelten Personen, die ihre letzte erforderliche Impfung erhalten haben und der Impftermin 14 Tage zurückliegt. Als Genesene gelten Personen, die einen Nachweis besitzen bereits an Corona erkrankt gewesen zu sein und wenn die zugrundeliegende Testung mindestens 28 Tage sowie maximal sechs Monat zurückliegt. Gleiches gilt auch für genesene Personen, die bereits eine Impfdosis erhalten haben.

  • Genesene/ Geimpfte sind von den Testpflichten befreit. Sie können beispielsweise Dienstleistungen in Anspruch nehmen, Kinos/Museen/Restaurants besuchen und in Hotels übernachten, ohne einen tagesaktuellen Schnell- oder Selbsttest zu benötigen.
  • Geimpfte/Genesene zählen nicht in die Kontaktbeschränkungen oder Personenobergrenzen dazu. Sie zählen insbesondere nicht als „weitere Person“. Auch die Beschränkungen bei der Ausübung von Sport gelten nicht für diese Personengruppen.
  • Geimpfte/Genesene müssen sich nun nur noch in Quarantäne begeben, wenn sie aus einem Virusvariantengebiet kommen.

Alle weiteren Hygienemaßnahmen, wie insbesondere das Tragen von medizinischen Masken, gelten weiterhin für alle Personen.