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Die Bergungsarbeiten am Kap Arkona werden heute (03.02.2012) und voraussichtlich auch morgen nicht fortgesetzt. An der Unglücksstelle, wo am 2. Weihnachtstag ein zehnjähriges Mädchen von herunter stürzenden Kreide- und Erdmassen verschüttet worden war, kam es gestern erneut zu Hangrutschungen. Der Einsatz wurde daraufhin im Interesse der Sicherheit der Helfer vor Ort abgebrochen.

Heute fand unter Leitung von Landrat Ralf Drescher in Grimmen eine Beratung zum weiteren Ablauf statt. „Es bleibt unser Ziel, das Kind zu finden. Die Sicherheit der Einsatzkräfte hat jedoch oberste Priorität“, so der Landrat. Man werde behutsam vorgehen und nichts unternehmen, was die Kameradinnen und Kameraden vor Ort gefährden könnte. Noch heute soll geprüft werden, ob für die Bergungsarbeiten größere Technik sicher zum Einsatz gebracht werden kann. Wenn dies möglich ist, werden die entsprechenden Vorbereitungen getroffen.