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Kita-und Hortplätze

Bedarfsgerechte Versorgung mit Kita-und Hortplätzen in der Hansestadt Stralsund

In einer offenen und konstruktiven Atmosphäre wurde das wichtige Thema  „Schaffung neuer Kindergarten– und Krippenplätze in unserer großen kreisangehörigen Stadt Stralsund“ intensiv besprochen. Diese gemeinsame Beratung der Vertreter von  Kita-Trägern aus Stralsund und den Verwaltungen der Hansestadt  und des Landkreises fand am 25. April bereits zum vierten Mal statt

 

Die Bedarfsprognosen, auf die sich bereits im September 2017 alle Beteiligten geeinigt hatten wurden erneut bestätigt.

Daraus ergibt sich folgendes Bild:

Bedarfsprognose für Kindergartenplätze: Anzahl Plätze 180

In Planung befindliche Plätze

Erläuterung

45

Lebensräume e.V. mit Förderung über Kita-Invest bis 2022

90

IB e.V. mit Förderung über Kita-Invest bis 2022

45

Montesori Arbeitskreis e.V. mit Förderung über EFRE

 

Bedarfsprognose für Krippenplätze: Anzahl Plätze 105

In Planung befindliche Plätze

Erläuterung

36

Spielkiste AWO über Förderung Kita-Invest bis 2018

36

IB e.V. ohne öffentliche Förderung

24

Lebensräume. V. ohne öffentliche Förderung

 

Die Anzahl der in Aussicht stehenden neuen Betreuungsplätze (in Bezug zur Bedarfsprognose) ist mehr als nur ein Tropfen auf den heißen Stein – aber sie wird auf Dauer noch nicht ausreichen.

Fortgesetzt wurde die Diskussion zur Thematik befristete Übergangslösungen bis zur Fertigstellung neuer Plätze. Allen vorgeschlagenen Möglichkeiten aus der letzten Beratung wurde durch den Landkreis, ausgewählten Trägern und der Stadt mittlerweile nachgegangen. Leider waren einige Lösungsideen nicht umzusetzen. Gründe waren  z.B. Fachkräftemangel für kurzfristige und zeitlich begrenzte Lösungen; fehlende geeignete Immobilien; Unsicherheits- bzw. Risikofaktoren für Eltern mit nicht verlässlichen Betreuungsoptionen bei Bedarfsveränderungen. Es sind aber auch Erfolge zu verzeichnen z.B. Erfassung und Bekanntmachung freier Platzkapazitäten im Umland von Stralsund ca. 15 bis 18 Kilometer und einrichtungsbezogene Erweiterung einer Betriebserlaubnis.

Alle Beteiligten befürworten, diese Beratungen fortzusetzen.

Weitere Schwerpunkte werden sein:

  • Übergangslösungen bis zur Fertigstellung schaffen
  • Wege zu finden, um weitere Plätze zu schaffen
  • die Erhaltung der vorhandenen Plätze
  • die Fachkräfteproblematik

Das nächste Treffen ist für den Oktober 2018 avisiert. Zwischenzeitlich werden die Festlegungen aus ,Beratung umgesetzt und es wird, wie gewohnt, weiterhin gemeinsam (Stadt, Träger und Landkreis) konstruktiv an den Einzellösungen gearbeitet