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Schule/Kita

Fragen und Antworten zum Thema Schule:

Regelungen für den Schulbetrieb - Mitteilung des Bildungsministeriums

Welche Regelungen gelten aktuell für Schulen? (Inzidenz unter 50)

In allen Landkreisen und kreisfreien Städten, liegt die 7-Tage-Inzidenz laut Robert Koch-Institut derzeit unter 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern. Deshalb findet der Regelbetrieb für alle Klassenstufen – also auch für die Schülerinnen und Schüler ab der 7. Klasse - statt.

Auch die überbetrieblichen und außerbetrieblichen Bildungsstätten der Berufsbildung sind wieder geöffnet. Ebenso die Volkshochschulen für Kurse, in denen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer den Erwerb eines Schulabschlusses anstreben. Überall dort, wo Präsenzunterricht stattfindet, kann Sportunterricht im Freien erteilt werden.


Wechsel zwischen den Inzidenzstufen:

Wenn sich die Inzidenzzahlen über die Stufenschwellen verändern, so erfolgt der Wechsel wie folgt:

  • Ein Wechsel in eine niedrige Inzidenzstufe ist möglich, wenn an fünf aufeinanderfolgenden Werktagen die Inzidenzwerte durchgängig unter der bisherigen Inzidenzstufe liegen. Dann gelten ab dem übernächsten Tag Regelungen zum Schulbetrieb nach der niedrigeren Inzidenzstufe.
  • Bei steigenden Inzidenzwerten erfolgt der Wechsel in die höhere Inzidenzstufe, wenn nach einer Wartezeit von drei aufeinanderfolgenden Tagen die Inzidenzwerte durchgängig über den Werten der bisherigen Inzidenzstufe liegen. Auch hier gelten dann ab dem übernächsten Tag die Regelungen zum Schulbetrieb nach der höheren Inzidenzstufe.

Wie sehen die Regelungen der Stufe unter 100, 100-165 und Stufe über 165 aus?

Stufe unter 100:

Liegt der 7-Tage-Inzidenz-Wert bei 100 oder niedriger, gilt in allen Jahrgangsstufen Präsenzpflicht. In den Jahrgangsstufen 1 bis 6 und in den Abschlussklassen findet täglicher Präsenzunterricht statt. In den allgemein bildenden Schulen ab Klassenstufe 7 und in den beruflichen Schulen gibt es Wechselunterricht.

Als Abschlussjahrgänge sind folgende Klassenstufen definiert:

  • die Jahrgangsstufe 9 an der Regionalen Schule sowie im Bildungsgang der Kooperativen Gesamtschule, der zur Mittleren Reife führt, und die Jahrgangsstufe 9 der Integrierten Gesamtschule,
  • die Jahrgangsstufe 11 der allgemein bildenden Schulen sowie die Jahrgangsstufe 12 der Abendgymnasien und Fachgymnasien, die den Abschlussjahrgängen unmittelbar nachfolgenden Jahrgänge an den beruflichen Schulen, alle Klassen der Bildungsgänge Berufsvorbereitungsjahr (einjährig, zweijährig), Berufsvorbereitende Bildungsmaßnahmen (BVB) und Berufsvorbereitungsjahr für Ausländer, die zum Ende des Schuljahres 2020/2021 abgeschlossen werden.


Stufe 100 - 165:

Bei einem 7-Tage-Inzidenz-Wert zwischen 100 und 165 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern findet in allen Jahrgangsstufen Wechselunterricht statt. Schülerinnen und Schülern der Klassenstufen 1 bis 6, für die kein Unterricht an der Schule ist, steht die Notbetreuung in der Schule zur Verfügung.


Stufe 165:

Bei einer Inzidenz von mehr als 165 sind lediglich die Abschlussjahrgänge im Präsenzunterricht Für alle anderen Schülerinnen und Schüler ist der Präsenzunterricht an den Schulen untersagt. Für die Jahrgangsstufen 1 bis 6 gibt es die Notbetreuung

Als Abschlussjahrgänge sind folgende Klassenstufen definiert:

  • die Jahrgangsstufe 9 an der Regionalen Schule sowie im Bildungsgang der Kooperativen Gesamtschule, der zur Mittleren Reife führt, und die Jahrgangsstufe 9 der Integrierten Gesamtschule,
  • die Jahrgangsstufe 11 der allgemein bildenden Schulen sowie die Jahrgangsstufe 12 der Abendgymnasien und Fachgymnasien,
  • die den Abschlussjahrgängen unmittelbar nachfolgenden Jahrgänge an den beruflichen Schulen, alle Klassen der Bildungsgänge Berufsvorbereitungsjahr (einjährig, zweijährig), Berufsvorbereitende Bildungsmaßnahmen (BVB) und Berufsvorbereitungsjahr für Ausländer, die zum Ende des Schuljahres 2020/2021 abgeschlossen werden.


Wechsel zwischen den Inzidenzstufen:

Wenn sich die Inzidenzzahlen über die Stufenschwellen verändern, so erfolgt der Wechsel wie folgt:

  • Ein Wechsel in eine niedrige Inzidenzstufe ist möglich, wenn an fünf aufeinanderfolgenden Werktagen die Inzidenzwerte durchgängig unter der bisherigen Inzidenzstufe liegen. Dann gelten ab dem übernächsten Tag die Regelungen zum Schulbetrieb nach der niedrigeren Inzidenzstufe.
  • Bei steigenden Inzidenzwerten erfolgt der Wechsel in die höhere Inzidenzstufe, wenn nach einer Wartezeit von drei aufeinanderfolgenden Tagen die Inzidenzwerte durchgängig über den Werten der bisherigen Inzidenzstufe liegen. Auch hier gelten dann ab dem übernächsten Tag die Regelungen zum Schulbetrieb nach der höheren Inzidenzstufe.


Wie sieht es mit der Notfallbetreuung in der Schule aus?

Für die Kinderbetreuung haben in der Regel die Sorgeberechtigten bzw. die Pflegeeltern zu sorgen.

SchülerInnen der Jahrgangsstufen 1 bis 6 können in Ausnahmefällen die Notfallbetreuung der Schule besuchen. Liegt eine komplexe Behinderung und gesundheitliche Beeinträchtigung vor, besteht unabhängig von Alter des Schülers und der Beschäftigungssituation der Erziehungsberechtigten ein Anspruch auf Notbetreuung in der Schule.

Sind Sie von einem der folgenden Ausnahmefälle betroffen, darf Ihr Kind die Notfallbetreuung in der Schule besuchen:

  • In Härtefällen (beispielsweise wegen einer Kindeswohlgefährdung als Folge einer familiengerichtlichen Entscheidung oder im Rahmen von Maßnahmen und Schutzplänen nach § 8a SGB VIII des Jugendamtes)
  • In begründeten Einzelfällen Kinder in stationären und teilstationären Einrichtung der Kinder und Jugendhilfe
  • In begründeten Fällen von Alleinerziehenden, die alleine für die Pflege und Erziehung ihres Kind/ ihrer Kinder sorgen (im Sinne des § 30 SGB XII)
  • Kinder bei denen eine private Kinderbetreuung nicht anderweitig verantwortungsvoll organisiert werden kann
  • Kinder bei denen mindestens ein Elternteil in einem Bereich der kritischen Infrastruktur tätig ist. Hierzu zählen:
  1. Medizinischer Gesundheits- und Pflegebereich:
    a) insbesondere Krankenhäuser, Rettungsdienste, niedergelassene Ärztinnen und Ärzte, Zahnarztpraxen, medizinische Fachangestellte,
    b) psychologische Psychotherapeuten, Kinder- und Jugendlichen-Psychotherapeuten, psychosoziale Notfallversorgung,
    c) stationären Pflegeeinrichtungen der Altenhilfe, ambulante Pflegedienste,
    d) Hebammen, Gesundheitsfachberufe,
    e) Herstellung-, Prüfung- und Transport von Arzneimitteln, Medizinproduktherstellung, Hygieneartikeln oder Desinfektionsmitteln,
    f) Apotheken und Sanitätshäuser,
    g) veterinärmedizinische Notfallversorgung;
  2. Sonstiger Medizinischer Gesundheits- und Pflegebereich:
    a) Krankenkassen,
    b) Unterstützungsbereiche des medizinischen Gesundheits- und Pflegebereich (z. B. Reinigung, Wäscherei, Essensversorgung und Verwaltung);
  3. Staatliche Verwaltung:
    a) Kernaufgaben der öffentlichen Verwaltung und Justiz,
    b) Polizei, Bundeswehr, Zoll, Feuerwehr (Berufsfeuerwehr, Schwerpunktfeuerwehren und Werksfeuerwehren), Katastrophenschutz, Verfassungsschutz,
    c) Agentur für Arbeit und Jobcenter,
    d) Behörden des Arbeits-, Gesundheits- und Verbraucherschutzes,
    e) Straßenmeistereien und Straßenbetriebe,
    f) Finanzverwaltung,
    g) Hochschulen und sonstige wissenschaftliche Einrichtungen,
    h) Regierung und Parlament;
  4. Justizeinrichtungen, Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälte, Notarinnen und Notare, Justiz-, Maßregel-, Abschiebungshaftvollzugsdienst;
  5. Schulen, Kinder- und Jugendhilfe, Behindertenhilfe, Krisen- und Konfliktberatung:
    a) Sicherstellung der Förderung in Schulen, Kindertageseinrichtungen, Kindertagespflege, der notwendigen Betreuung in stationären Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe (zum Beispiel Hilfen zur Erziehung) und Einrichtungen für Menschen mit Behinderung,
    b) notwendige Hilfe- und Schutzangebote der Kinder- und Jugendhilfe sowie Hilfe- und Schutzangebote für weitere schutzbedürftige Personen,
    c) Schwangerschaftskonfliktberatung, Beratungspersonal des Frauen- und Kinderschutzes sowie sozialer Kriseninterventionseinrichtungen;
  6. Lebensmittelversorgung:
    a) Landwirtschaft, Lebensmittelproduktion und -verarbeitung, Lebensmittelhandel,
    b) Fischereiwirtschaft,
    c) Drogerien,
    d) Zulieferung und Logistik für Lebensmittel;
  7. Öffentliche Daseinsvorsorge:
    a) Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben,
    b) Strom-, Gas-, Wasser-, Fernwärme-, Kraftstoffversorgung, Abwasserbeseitigung, Abfallentsorgung,
    c) Tankstellen
    d) Informationstechnik und Telekommunikation (Entstörung und Aufrechterhaltung der Netze und der Kommunikationsinfrastruktur),
    e) Finanz- und Versicherungswesen (Bargeldversorgung, Zahlungsverkehr, Versicherungsdienstleistungen, Kreditvergabe), Steuerberaterinnen und Steuerberater,
    f) Öffentlicher Personennah- und Personenfern- sowie Güterverkehr, Flug- und Schiffsverkehr,
    g) Post- und Paketzustelldienste,
    h) Bestatterinnen und Bestatter,
    i) Sicherheitsdienste für die kritische Infrastruktur,
    j) Reinigungsdienste für die kritische Infrastruktur;
  8. Medien: insbesondere Nachrichten- und Informationswesen sowie Risiko- und Krisenkommunikation.

Zunächst muss eine Erklärung der Eltern vorliegen, dass eine private Kinderbetreuung nicht anderweitig verantwortungsvoll organisiert werden kann. Zudem muss auch eine Erklärung des Arbeitgebers vorliegen, dass der Elternteil in einer kritischen Infrastruktur tätig ist und die Präsenz am Arbeitsplatz unabdingbar ist. Bei selbstständig Tätigen, kann diese Erklärung durch eine Eigenerklärung ersetzt werden. Eltern müssen also zwei Formulare - die Selbsterklärung zur Notbetreuung und die Unabkömmlichkeitsbescheinigung – vorlegen. Erziehungsberechtigte erhalten entsprechende Formulare über die Schule.

Formulare und Erklärungen finden Sie auch auf der Webseite des Ministeriums für Bildung, Wissenschaft und Kunst.

Für die Entscheidung, ob das Kind die Notfallbetreuung der Schule besuchen darf, sind die Schulleitungen zuständig.

Wo finde ich die Formulare für die Notfallbetreuung?

Wenn Erziehungsberechtigte die Notfallbetreuung in der Schule in Anspruch nehmen wollen, müssen sie eine Unabkömmlichkeitserklärung – einschließlich der Bestätigung vom Arbeitgeber – vorlegen sowie erklären, dass eine private Kinderbetreuung nicht anderweitig verantwortungsvoll organisiert werden kann. Selbstständige legen zur Unabkömmlichkeit eine entsprechende Eigenerklärung vor.
Dies bedeutet, dass jeweils zwei Formulare – die Selbsterklärung zur Notfallbetreuung und die Unabkömmlichkeitsbescheinigung – vorzulegen sind.

Selbsterklärung zur Notfallbetreuung

Unabkömmlichkeitsbescheinigung für Beschäftigte

Unabkömmlichkeitsbescheinigung für Selbstständige

Gibt es eine Testpflicht in Schulen und was muss nach den Herbstferien beachtet werden?

Was muss nach den Herbstferien beachtet werden?

Wie bereits nach den Sommerferien muss am ersten Schultag (11.10.2021 oder unverzüglich am individuellen ersten Schultag) die Erklärung über das Reisverhalten in der Schule abgegeben oder in digitaler Form an die Schule übermittelt werden. Ausgefüllt wird die Erklärung entweder durch die Erziehungsberechtigten oder von Volljährigen von den Schüler*innen selbst.

Es finden sich auch die Ausnahmen für geimpfte und genesene Personen in der Erklärung über das Reiseverhalten

Bitte beachten Sie, dass die Schüler*innen bei der Nichtabgabe der Erklärung nicht am Unterricht teilnehmen dürfen. Sie sind gesondert zu betreuen, die Erziehungsberechtigten sind zu informieren und aufzufordern, die Erklärung beizubringen oder ihr Kind abzuholen.

Die Erklärung in anderen Sprachen finden Sie auf den Seiten der Regierung MV

Testpflicht

Seit dem 28. April besteht eine Pflicht, dass mindestens zweimal wöchentlich ein Coronatest an den Schulen in Mecklenburg-Vorpommern durchgeführt werden müssen. Dies betrifft sowohl Schülerinnen und Schüler als auch Lehrerinnen und Lehrer. Die Durchführung dieses Tests ist die Grundvoraussetzung für die Teilnahme am Präsenzunterricht und weiteren Präsenzangeboten der Schule sowie für die Inanspruchnahme der Notbetreuung.

Die Testpflicht gilt für:

a) Schülerinnen und Schüler, die am Präsenzunterricht/Wechselunterricht oder anderen Präsenzangeboten teilnehmen;

b) Schülerinnen und Schüler, die an der organisierten Notbetreuung teilnehmen;

c) Erziehungsberechtigte, die das Schulgebäude betreten wollen;

d) die in den Schulen Tätigen, also insbesondere das Personal im Landesdienst (Lehrkräfte, sonstiges pädagogisches Personal und Referendarinnen und Referendare), alle sonstigen in den Schulen tätigen Personen.

Die Testung ist verpflichtend

a) an zwei bestimmten, nicht aufeinanderfolgenden Tagen einer Schulwoche für Personen, die in Präsenz am Unterrichtsbetrieb oder der organisierten Notbetreuung teilnehmen beziehungsweise an ihr mitwirken,

b) auch sofern die Betreffenden nur an einem Tag in der Woche in der Schule anwesend sind.

Die Verpflichtung kann erfüllt werden durch

  1. die Testung mittels eines anerkannten Selbsttests in der Schule unter Begleitung der Lehrkräfte (Voraussetzung: Einverständniserklärung zur Durchführung eines Antigen-Schnelltests in der Schule), wobei diese Möglichkeit nur besteht, soweit aus Mitteln des Landes beschaffte Selbsttests eingesetzt werden,
  2. die Testung in einem anerkannten Testzentrum und Vorlage der Bescheinigung in der Schule zu Unterrichtsbeginn,
  3. die Testung in einer anerkannten Teststelle und Vorlage der Bescheinigung in der Schule zu Unterrichtsbeginn oder
  4. die Testung in der Häuslichkeit und Vorlage der Bestätigung der Erziehungsberechtigten oder volljährigen Schülerinnen und Schüler über ein negatives Testergebnis durch eine entsprechende Selbsterklärung.

Schülerinnen und Schüler, die der Testverpflichtung nicht nachkommen, können nicht an den Präsenzangeboten der Schule teilnehmen. 

 Ein negatives Testergebnis kann in folgenden Formen beigebracht werden:

  1. Eine Bescheinigung aus einem Testzentrum, einer Arztpraxis oder einer anderen zulässigen Stelle
  2. Eine Selbsterklärung über einen zu Hause durchgeführten Selbsttest
  3. Durchführung eines Selbsttests unmittelbar nach Betreten des Schulgebäudes

Bedienungsanleitungen zu den Selbsttests und Infomaterial finden Sie hier.

Vollständig geimpfte Personen, deren letzte erforderlichen Einzelimpfung mindestens 14 Tage zurückliegt, und genesene Personen, deren vorherige Coronainfektion mindestens 28 Tage und maximal 6 Monate zurückliegt, sind von der Testpflicht befreit. Gleiches gilt auch für genesene Personen, die bereits eine Impfdosis verabreicht bekommen haben. Der Schulleitung ist ein Nachweis vorzulegen.

Wie ist das Verfahren bei einem positivem Testergebnis?

Ein positiver Selbsttest stellt zunächst nur einen Anfangsverdacht auf eine mögliche Infektion dar. In diesem Fall müssen folgende Schritte berücksichtigt werden:

1. Hat sich in der Schule eine Schülerin oder ein Schüler durch einen Selbsttest positiv auf Covid-19 getestet, findet zunächst eine Betreuung in einem gesonderten Raum statt. Aus diesem holt eine erziehungsberechtigte oder eine beauftragte Person die Schülerin oder den Schüler von der Schule ab. Volljährige Schülerinnen und Schüler haben in diesem Fall die Schule zu verlassen.

2. Sofern ein positives Testergebnis bei Schülerinnen und Schülern vor einer Prüfung vorliegt, nehmen sie am jeweiligen Prüfungstag nicht an der Prüfung teil. In diesem Fall ist die Teilnahme an der Prüfung am entsprechenden Nachschreibtermin vorgesehen.

3. Bei der positiv selbstgetesteten Schülerin bzw. dem Schüler lassen die Erziehungsberechtigten unverzüglich einen PCR-Test beim Hausarzt durchführen. Für volljährige Schülerinnen und Schüler gilt das gleiche Verfahren. Erst damit kann abschließend festgestellt werden, ob tatsächlich eine Infektion mit SARS-CoV-2 vorliegt. Ein Nachweis über die ärztliche Konsultation ist zu erbringen.

4. Die Schülerin oder der Schüler bleibt in häuslicher Selbstisolation, bis das Ergebnis des PCR-Tests vorliegt.

5. Fällt dieser PCR-Test negativ aus, kann die Schülerin bzw. der Schüler die Schule wieder besuchen.

6. Fällt dieser PCR-Test positiv aus, entscheidet das zuständige Gesundheitsamt vor Ort über das Kontaktmanagement und das weitere Vorgehen in der Schule.

Was muss ich machen, wenn mein Kind Krankheitssymptome hat?

Für Kinder mit COVID-19-Symptomen findet die Handlungsempfehlungen für Kindertageseinrichtungen und Schulen bei Kindern mit Akuter Respiratorischer Symptomatik (ARE) Anwendung.

Kinder, die leichte Erkältungssymptome wie Kratzen im Hals, Halsschmerzen, leichte Abgeschlagenheit, leichte Kopf- und Gliederschmerzen, verstopfte und oder laufende Nase, Niesen, leichter Husten, kein Fieber, keine Atemnot, kein Geruchs- oder Geschmacksverlust aufweisen, dürfen die Schule besuchen. Es wird für diese Kinder empfohlen, in der Häuslichkeit zweimalig in den ersten fünf Tagen ab Symptombeginn – nach Möglichkeit am Tag des Symptombeginns und am dritten Tag nach Symptombeginn – eine Testung mittels eines anerkannten Antigen-Selbsttests auf eine Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 durchzuführen.

Für Kinder, die schwere Krankheitssymptome, die einer die einer ärztlichen Abklärung bedürfen wie zum Beispiel Fieber (größer oder gleich 38 Grad Celsius), Atemnot, Geruchs- und Geschmacksverlust, Gastrointestinale Symptome (Durchfall, Erbrechen) oder schwere Erkältungssymptome ist ein Besuch der Schule nicht möglich. Es ist eine ärztliche Abklärung der Symptome erforderlich.

Bei Vorliegen eines positiven Testergebnisses ist der Besuch der Schule nicht gestattet.

Kann Nachhilfeunterricht durchgeführt werden?

Ja, Nachhilfeunterricht kann weiterhin angeboten werden. Es besteht die Pflicht zum Tragen einer medizinischen Maske (OP- oder FFP2-Maske) und zum Einhalten des 1,5 Meter Abstandes zu anderen Personen! Zudem muss ein einrichtungsbezogenes Hygiene- und Sicherheitskonzept erstellt werden.

Fragen und Antworten zum Thema Kita:

Regelungen für den Kita-Betrieb - Mitteilung des Sozialministeriums

Welcher Stufenplan gelten aktuell für Kita's?

Es gilt ein neuer risikogewichteter Stufenplan in Mecklenburg-Vorpommern. Wie dieser funktioniert können Sie unter 4. Corona-Ampel/risikogewichteter Stufenplan nachlesen.

Stufe 1 - grün

  • Regelbetrieb unter Pandemiebedingungen
  • Hygienehinweise während der Pandemie
  • keine Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung

Stufe 2 - gelb

  • Regelbetrieb unter Pandemiebedingungen
  • Zusätzlich:
    • auch bei leichten Erkältungssymptomen bei erwachsenen Personen Abklärung durch einen Nukleinsäurenachweis
    • Pflicht zum Tragen einer MNB im Hort

Stufe 3 - orange

  • Regelbetrieb unter Pandemiebedingungen
  • Zusätzlich:
    • Pflicht zum Tragen einer MNB im Hort
    • Stark eingeschränkter Zugang durch Externe
    • Elternversammlungen sind telefonisch oder digital durchzuführen
    • Gruppen möglichst noch weiter trennen und Vermeidung neuer Kontakte

Stufe 4 - rot

  • Schutzphase
  • Zusätzlich:
    • Zweimal die Woche Testpflicht der Eltern für den Besuch der Kita und Kindertagespflege durch Kinder vor Schuleintritt (ausgenommen Geimpfte und Genesene)
    • Empfehlung ggf. keine Eingewöhnung durchzuführen
    • Das Gesundheitsamt kann den Besuch von Externen untersagen, in diesem Fall sind auch die Gruppen zu trennen
    • Pflicht zum Tragen einer MNB im Hort
    • Stark eingeschränkter Zugang durch Externe
    • Elternversammlungen sind telefonisch oder digital durchführen


Wann darf mein Kind die Notfallbetreuung in der Kita besuchen?

Für die Kinderbetreuung haben in der Regel die Sorgeberechtigten bzw. die Pflegeeltern zu sorgen.

Sind Sie von einem der folgenden Ausnahmefälle betroffen, darf Ihr Kind die Notfallbetreuung in der Kita besuchen:

  • In Härtefällen (beispielsweise wegen einer Kindeswohlgefährdung als Folge einer familiengerichtlichen Entscheidung oder im Rahmen von Maßnahmen und Schutzplänen nach § 8a SGB VIII des Jugendamtes)
  • In begründeten Einzelfällen Kinder in stationären und teilstationären Einrichtung der Kinder und Jugendhilfe
  • In begründeten Fällen von Alleinerziehenden, die alleine für die Pflege und Erziehung ihres Kind/ ihrer Kinder sorgen (im Sinne des § 30 SGB XII)
  • Kinder bei denen eine private Kinderbetreuung nicht anderweitig verantwortungsvoll organisiert werden kann
  • Kinder bei denen mindestens ein Elternteil in einem Bereich der kritischen Infrastruktur tätig ist. Hierzu zählen:
  1. Medizinischer Gesundheits- und Pflegebereich:
    a) insbesondere Krankenhäuser, Rettungsdienste, niedergelassene Ärztinnen und Ärzte, Zahnarztpraxen, medizinische Fachangestellte,
    b) psychologische Psychotherapeuten, Kinder- und Jugendlichen-Psychotherapeuten, psychosoziale Notfallversorgung,
    c) stationären Pflegeeinrichtungen der Altenhilfe, ambulante Pflegedienste,
    d) Hebammen, Gesundheitsfachberufe,
    e) Herstellung-, Prüfung- und Transport von Arzneimitteln, Medizinproduktherstellung, Hygieneartikeln oder Desinfektionsmitteln,
    f) Apotheken und Sanitätshäuser,
    g) veterinärmedizinische Notfallversorgung;
  2. Sonstiger Medizinischer Gesundheits- und Pflegebereich:
    a) Krankenkassen,
    b) Unterstützungsbereiche des medizinischen Gesundheits- und Pflegebereich (z. B. Reinigung, Wäscherei, Essensversorgung und Verwaltung);
  3. Staatliche Verwaltung:
    a) Kernaufgaben der öffentlichen Verwaltung und Justiz,
    b) Polizei, Bundeswehr, Zoll, Feuerwehr (Berufsfeuerwehr, Schwerpunktfeuerwehren und Werksfeuerwehren), Katastrophenschutz, Verfassungsschutz,
    c) Agentur für Arbeit und Jobcenter,
    d) Behörden des Arbeits-, Gesundheits- und Verbraucherschutzes,
    e) Straßenmeistereien und Straßenbetriebe,
    f) Finanzverwaltung,
    g) Hochschulen und sonstige wissenschaftliche Einrichtungen,
    h) Regierung und Parlament;
  4. Justizeinrichtungen, Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälte, Notarinnen und Notare, Justiz-, Maßregel-, Abschiebungshaftvollzugsdienst;
  5. Schulen, Kinder- und Jugendhilfe, Behindertenhilfe, Krisen- und Konfliktberatung:
    a) Sicherstellung der Förderung in Schulen, Kindertageseinrichtungen, Kindertagespflege, der notwendigen Betreuung in stationären Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe (zum Beispiel Hilfen zur Erziehung) und Einrichtungen für Menschen mit Behinderung,
    b) notwendige Hilfe- und Schutzangebote der Kinder- und Jugendhilfe sowie Hilfe- und Schutzangebote für weitere schutzbedürftige Personen,
    c) Schwangerschaftskonfliktberatung, Beratungspersonal des Frauen- und Kinderschutzes sowie sozialer Kriseninterventionseinrichtungen;
  6. Lebensmittelversorgung:
    a) Landwirtschaft, Lebensmittelproduktion und -verarbeitung, Lebensmittelhandel,
    b) Fischereiwirtschaft,
    c) Drogerien,
    d) Zulieferung und Logistik für Lebensmittel;
  7. Öffentliche Daseinsvorsorge:
    a) Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben,
    b) Strom-, Gas-, Wasser-, Fernwärme-, Kraftstoffversorgung, Abwasserbeseitigung, Abfallentsorgung,
    c) Tankstellen
    d) Informationstechnik und Telekommunikation (Entstörung und Aufrechterhaltung der Netze und der Kommunikationsinfrastruktur),
    e) Finanz- und Versicherungswesen (Bargeldversorgung, Zahlungsverkehr, Versicherungsdienstleistungen, Kreditvergabe), Steuerberaterinnen und Steuerberater,
    f) Öffentlicher Personennah- und Personenfern- sowie Güterverkehr, Flug- und Schiffsverkehr,
    g) Post- und Paketzustelldienste,
    h) Bestatterinnen und Bestatter,
    i) Sicherheitsdienste für die kritische Infrastruktur,
    j) Reinigungsdienste für die kritische Infrastruktur;
  8. Medien: insbesondere Nachrichten- und Informationswesen sowie Risiko- und Krisenkommunikation.

Zunächst muss eine Erklärung der Eltern vorliegen, dass eine private Kinderbetreuung nicht anderweitig verantwortungsvoll organisiert werden kann. Zudem muss auch eine Erklärung des Arbeitgebers vorliegen, dass der Elternteil in einer kritischen Infrastruktur tätig ist und die Präsenz am Arbeitsplatz unabdingbar ist. Bei selbstständig Tätigen, kann diese Erklärung durch eine Eigenerklärung ersetzt werden.

Für die Entscheidung, ob das Kind die Notfallbetreuung der Kita besuchen darf, sind die örtlichen Träger der öffentlichen Jugendhilfe zuständig. Diese können die Entscheidungsbefugnis auch auf die Leitung der Kindertageseinrichtung übertragen.

Wo finde ich die Formulare für die Notfallbetreuung in den Kita's?

Zunächst muss eine Erklärung der Eltern vorliegen, dass eine private Kinderbetreuung nicht anderweitig verantwortungsvoll organisiert werden kann. Zudem muss auch eine Erklärung des Arbeitgebers vorliegen, dass der Elternteil in einer kritischen Infrastruktur tätig ist und die Präsenz am Arbeitsplatz unabdingbar ist. Bei selbstständig Tätigen, kann diese Erklärung durch eine Eigenerklärung ersetzt werden.

Selbsterklärung der Eltern

Unabkömmlichkeitsbescheinigung für Beschäftigte

Unabkömmlichkeitsbescheinigung für Selbstständige

Kommen Schnell- oder Selbsttests in der Kita zum Einsatz?

Testung von Beschäftigten

Den Beschäftigten in den Kindertageseinrichtungen werden vom Land Mecklenburg-Vorpommern zwei Test pro Woche kostenlos zur Verfügung gestellt. Die regelmäßige Testung wird dringend empfohlen, um die Pandemie einzudämmen. Sollte der Schnell- oder Selbsttest positiv ausfallen, müssen Sie eine PCR-Untersuchung vornehmen lassen und sich bis zu dem Ergebnis in Quarantäne begeben. Sollte der PCR-Test negativ ausfallen sind Sie von der Quarantäne befreit. Anderenfalls müssen Sie das Gesundheitsamt kontaktieren und in der Quarantäne bleiben.

Beschäftigte, die Krankheitssymptome von COVID-19 (z. B. Schnupfen, Halsschmerzen, Husten, Fieber, Störung des Geruchs- und/oder Geschmackssinns) aufweisen, müssen bis zum negativen PCR-Testergebnis zu Hause bleiben und dürfen bis zum Vorliegen des Testergebnisses nicht tätig werden. Ein negativer Selbst- oder Schnelltest ist insoweit nicht ausreichend.

Testung von Kindern

Flächendeckende Testungen von Kindern in Kindertageseinrichtungen sind bislang in der Teststrategie des Landes nicht berücksichtigt worden, da die bisher zugelassenen Tests noch keine Empfehlung für die Anwendung an kleinen Kindern haben und eine regelmäßige Testung von gesunden Kindern eine zu hohe Belastung für die Kinder bedeuten würde.

Was muss ich beachten, wenn mein Kind Krankheitssymptome hat?

Für Kinder mit COVID-19-Symptomen findet die Handlungsempfehlung für Kindertageseinrichtungen, Kindertagespflegepersonen und Schulen bei Kindern mit Akuter Respiratorischer Symptomatik (ARE) Anwendung.

Es gilt ein neuer risikogewichteter Stufenplan in Mecklenburg-Vorpommern. Wie dieser funktioniert können Sie unter 4. Corona-Ampel/risikogewichteter Stufenplan nachlesen.

Stufe 1 - grün

  • Regelbetrieb unter Pandemiebedingungen
  • Hygienehinweise während der Pandemie
  • keine Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung

Stufe 2 - gelb

  • Regelbetrieb unter Pandemiebedingungen
  • Zusätzlich:
    • auch bei leichten Erkältungssymptomen bei erwachsenen Personen Abklärung durch einen Nukleinsäurenachweis
    • Pflicht zum Tragen einer MNB im Hort

Stufe 3 - orange

  • Regelbetrieb unter Pandemiebedingungen
  • Zusätzlich:
    • Pflicht zum Tragen einer MNB im Hort
    • Stark eingeschränkter Zugang durch Externe
    • Elternversammlungen sind telefonisch oder digital durchzuführen
    • Gruppen möglichst noch weiter trennen und Vermeidung neuer Kontakte

Stufe 4 - rot

  • Schutzphase
  • Zusätzlich:
    • Zweimal die Woche Testpflicht der Eltern für den Besuch der Kita und Kindertagespflege durch Kinder vor Schuleintritt (ausgenommen Geimpfte und Genesene)
    • Empfehlung ggf. keine Eingewöhnung durchzuführen
    • Das Gesundheitsamt kann den Besuch von Externen untersagen, in diesem Fall sind auch die Gruppen zu trennen
    • Pflicht zum Tragen einer MNB im Hort
    • Stark eingeschränkter Zugang durch Externe
    • Elternversammlungen sind telefonisch oder digital durchführen

Was muss nach den Herbstferien beachtet werden?

Genau wie in den Schulen, muss auch in den KiTas und in der Hortbetreuung in den ersten beiden Wochen nach den Herbstferien in den Innenräumen einen Mund-Nasen-Bedeckung getragen werden. Diese Regelung gilt sowohl für die Kinder als auch für die Beschäftigten. 

Auch müssen Eltern nach den Herbstferien wieder eine Erklärung über die Einreise aus einem Risikogebiet vorzeigen, damit die Kinder wieder an der Betreuung teilnehmen können.

Hier finden Sie die Formulare für folgende notwendigen Erklärungen:

Bekomme ich eine Entschädigung, wenn die Kita geschlossen ist?

Seit dem 30.03.2020 gilt die Regelung zur Eltern-Entschädigung in der Corona-Krise. Wer durch die Betreuung eines Kindes z. B. aufgrund einer behördlichen Quarantäneanordnung nicht arbeiten kann und deshalb Verdienstausfall hat, erhält vom Arbeitgeber für maximal sechs Wochen 67 Prozent vom Nettolohn.

Nähere Informationen und die Antragsformulare befinden sich auf der Internetseite des Landesamtes für Gesundheit und Soziales.

Wo bekomme ich Infomationen zum Kinderkrankengeld?

Damit Eltern ihre Kinder besser zu Hause betreuen können, ist die Regelung zu den Kinderkrankentagen ausgeweitet worden (30 statt 10 Tage pro Elternteil in 2021, Alleinerziehende 60 statt 20 Tage). Kinder müssen auch nicht vom Arzt krankgeschrieben werden. Eine Bescheinigung der Kindertageseinrichtung ergänzt den entsprechend bei der Krankenkasse.
Die Musterbescheinigung können Sie sich hier herunterladen: Download

Nähere Informationen erhalten Sie in denFAQs des Bundesministeriums für Bildung, Senioren, Frauen und Jugend.

Was passiert bei einem positiven Corona-Fall in der Kita?

Stufe 1 bis Stufe 3 – grün, gelb und orange

Bei einem positiven PCR-Test eines oder mehrerer Kinder (Indexfall) ohne weitere Folgefälle in der KITA:

  • Quarantäneanordnung für PCR-positive Fälle
  • Häusliche Quarantäne für Kinder mit zusätzlichem engen privaten Kontakt zum Indexfall (10 Tage, mit der Möglichkeit zur Freitestung ab dem 5. Tag)

Vorgehen A:

Den übrigen Kindern der Kohorte ist Besuch der Einrichtung weiter möglich, wenn folgende Kriterien eingehalten werden können:

  • Symptomkontrolle der betroffenen Kinder durch Eltern und Einrichtung
  • Symptomkontrolle der Betreuer
  • Bildung einer fixen Kohorte. Strikte Trennung von nicht betroffenen Kindern, auch bereits bei der Anfahrt zur KiTa
  • Dringende Empfehlung einer konsequenten Kontaktreduktion außerhalb der Einrichtung
  • Innerhalb der Kohorte eingesetztes Personal darf in keinem weiteren Bereich eingesetzt werden (gilt auch für geimpftes Personal); bei Entwicklung von Symptomen: keinen Besuch der Einrichtung und kurzfristige diagnostische Abklärung mittels PCR
  • Nach Ablauf von 5 Tagen PCR-Test der gesamten Kohorte und des Betreuungspersonals
  • Bei Folgefällen mit klarem Bezug zum Indexfall – weiteres Management nach Vorgehen B: häusliche Quarantäne der gesamten Kohorte für 5 Tage nach letztem Kontakt zu Folgefall; danach Freitestung der Kontaktpersonen mittels PCR möglich.

Informationen werden an alle Eltern über Auftreten einer COVID-Infektion in der Einrichtung übersandt

Sollte Vorgehen A aus organisatorischen Gründen nicht umsetzbar sein:

  • Die übrigen Kinder der Kohorte sowie das ungeimpfte/ nicht genesene Betreuungspersonal gehen für 5 Tage in häusliche Quarantäne;
  • Symptomkontrolle der betroffenen Kinder durch Eltern
  • Bei Entwicklung von Symptomen: kurzfristige diagnostische Abklärung mittels PCR
  • Nach Ablauf von 5 Tagen kann die Freitestung mittels PCR erfolgen; bei negativem Test kann der weitere KiTa-Besuch erfolgen

Sollte es sich bei dem Indexfall um eine*n Erzieher*in handeln:

  • Die Kinderkohorte geht prinzipiell nach Vorgehen B für 5 Tage in Quarantäne; nach Ablauf von 5 Tagen Freitestung mittels PCR möglich

Ab Stufe 4 – rot

  • Quarantäne für die gesamte Kohorte
  • Es erfolgt das Kontaktpersonen Management nach RKI-Empfehlung

Der erste Tag der Beobachtung in der Kohorte bzw. der häuslichen Quarantäne beginnt nach dem Tag des letzten Kontaktes zum Indexfall. Nach Freitestung frühestens nach Ablauf von Tag 5 ist die Symptomkontrolle bei allen Kontaktpersonen (auch geimpft, genesen) bis zum Tag 14 nach letztem Kontakt fortzuführen. Bei auftretenden COVID-Symptomen ist ein PCR-Test durchzuführen. Das zuständige Gesundheitsamt schätzt das Infektionsrisiko ein und ordnet ggf. weitere abweichende Maßnahmen an.

Mein Kind ist in Quarantäne/Isolation. Darf ich als Elternteil zuhause bleiben?

Wenn Ihr Kind an COVID-19 erkrankt ist, befindet es sich in Isolation. Somit müssen alle Mitglieder des Hausstandes auch zuhause bleiben und sich in Quarantäne (krankheitsverdächtig) begeben.

Gesetzlich Versicherte haben Anspruch auf Kinderkrankengeld, wenn Sie wegen der Pflege eines kranken Kindes nicht arbeiten gehen können.

Zunächst muss Ihr Kind für 14 Tagen in häusliche Quarantäne.

Wichtig ist, Ihrem Kind in alters­gerechten Worten die aktuelle Situation zu erklären und warum gewisse Maßnahmen aktuell durchgeführt werden müssen.

Ermöglichen Sie Ihrem Kind auch in der häuslichen Quarantäne Bewegung und bieten Sie ihm die Möglichkeit, sich auch geistig zu betätigen, z. B. durch Malen, Rätsel lösen oder andere Aufgaben.

Die Quarantäne endet, wenn Ihr Kind für 48 Stunden symptomfrei ist und wenn am 14. Tag ein negatives Testergebnis mit einem Schnelltest durch Fachpersonal schriftlich attestiert werden. Ihr Kind kann dann wieder in der KiTa aufgenommen werden.

Wenn Ihr Kind als Kontaktperson zu einem Covid-19-Fall in Quarantäne gesetzt wird, kann ein Elternteil zuhause bleiben, um die Versorgung des Kindes (bis zum Alter von 12 Jahren) zu gewährleisten.

Alle Details zur Antragstellung finden Sie auf der Internetseite des Landesamtes für Gesundheit und Soziales.