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Gibt es eine Testpflicht in Schulen und was muss nach den Herbstferien beachtet werden?

Was muss nach den Herbstferien beachtet werden?

Wie bereits nach den Sommerferien muss am ersten Schultag (11.10.2021 oder unverzüglich am individuellen ersten Schultag) die Erklärung über das Reisverhalten in der Schule abgegeben oder in digitaler Form an die Schule übermittelt werden. Ausgefüllt wird die Erklärung entweder durch die Erziehungsberechtigten oder von Volljährigen von den Schüler*innen selbst.

Es finden sich auch die Ausnahmen für geimpfte und genesene Personen in der Erklärung über das Reiseverhalten

Bitte beachten Sie, dass die Schüler*innen bei der Nichtabgabe der Erklärung nicht am Unterricht teilnehmen dürfen. Sie sind gesondert zu betreuen, die Erziehungsberechtigten sind zu informieren und aufzufordern, die Erklärung beizubringen oder ihr Kind abzuholen.

Die Erklärung in anderen Sprachen finden Sie auf den Seiten der Regierung MV

Testpflicht

Seit dem 28. April besteht eine Pflicht, dass mindestens zweimal wöchentlich ein Coronatest an den Schulen in Mecklenburg-Vorpommern durchgeführt werden müssen. Dies betrifft sowohl Schülerinnen und Schüler als auch Lehrerinnen und Lehrer. Die Durchführung dieses Tests ist die Grundvoraussetzung für die Teilnahme am Präsenzunterricht und weiteren Präsenzangeboten der Schule sowie für die Inanspruchnahme der Notbetreuung.

Die Testpflicht gilt für:

a) Schülerinnen und Schüler, die am Präsenzunterricht/Wechselunterricht oder anderen Präsenzangeboten teilnehmen;

b) Schülerinnen und Schüler, die an der organisierten Notbetreuung teilnehmen;

c) Erziehungsberechtigte, die das Schulgebäude betreten wollen;

d) die in den Schulen Tätigen, also insbesondere das Personal im Landesdienst (Lehrkräfte, sonstiges pädagogisches Personal und Referendarinnen und Referendare), alle sonstigen in den Schulen tätigen Personen.

Die Testung ist verpflichtend

a) an zwei bestimmten, nicht aufeinanderfolgenden Tagen einer Schulwoche für Personen, die in Präsenz am Unterrichtsbetrieb oder der organisierten Notbetreuung teilnehmen beziehungsweise an ihr mitwirken,

b) auch sofern die Betreffenden nur an einem Tag in der Woche in der Schule anwesend sind.

Die Verpflichtung kann erfüllt werden durch

  1. die Testung mittels eines anerkannten Selbsttests in der Schule unter Begleitung der Lehrkräfte (Voraussetzung: Einverständniserklärung zur Durchführung eines Antigen-Schnelltests in der Schule), wobei diese Möglichkeit nur besteht, soweit aus Mitteln des Landes beschaffte Selbsttests eingesetzt werden,
  2. die Testung in einem anerkannten Testzentrum und Vorlage der Bescheinigung in der Schule zu Unterrichtsbeginn,
  3. die Testung in einer anerkannten Teststelle und Vorlage der Bescheinigung in der Schule zu Unterrichtsbeginn oder
  4. die Testung in der Häuslichkeit und Vorlage der Bestätigung der Erziehungsberechtigten oder volljährigen Schülerinnen und Schüler über ein negatives Testergebnis durch eine entsprechende Selbsterklärung.

Schülerinnen und Schüler, die der Testverpflichtung nicht nachkommen, können nicht an den Präsenzangeboten der Schule teilnehmen. 

 Ein negatives Testergebnis kann in folgenden Formen beigebracht werden:

  1. Eine Bescheinigung aus einem Testzentrum, einer Arztpraxis oder einer anderen zulässigen Stelle
  2. Eine Selbsterklärung über einen zu Hause durchgeführten Selbsttest
  3. Durchführung eines Selbsttests unmittelbar nach Betreten des Schulgebäudes

Bedienungsanleitungen zu den Selbsttests und Infomaterial finden Sie hier.

Vollständig geimpfte Personen, deren letzte erforderlichen Einzelimpfung mindestens 14 Tage zurückliegt, und genesene Personen, deren vorherige Coronainfektion mindestens 28 Tage und maximal 6 Monate zurückliegt, sind von der Testpflicht befreit. Gleiches gilt auch für genesene Personen, die bereits eine Impfdosis verabreicht bekommen haben. Der Schulleitung ist ein Nachweis vorzulegen.