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Mein Kita- oder Schulkind ist enge Kontaktperson – Was nun?

Sind Kita- oder Schulkinder Kontaktpersonen zu positiv auf Corona getesteten Personen, gelten zunächst die Vorgaben wie für erwachsene Kontaktpersonen: Kinder und Jugendliche müssen sich nicht in Quarantäne begeben. Die wöchentlichen Reihentestungen in Schulen für alle werden nicht mehr durchgeführt. Es wird nur noch anlassbezogen getestet – also dann, wenn Symptome in der Einrichtung auftreten.

👉 Mehr zum Infizierten- und Kontaktpersonenmanagement an Schulen (Stand 6. Mai 2022)

Kinder als Kontaktpersonen – Was gilt in Kitas und Schulen? 

  1. Haben die Kinder und Jugendlichen keine Symptome, dürfen sie in die Kita oder Schule gehen.
  2. Es wird empfohlen, dass sie ihre Kontakte reduzieren. Das ist besonders dann angeraten, wenn auch Kontakt zu Risikogruppen besteht.
  3. Als Kontaktpersonen sollten die Kinder bzw. deren Eltern auf Symptome achten und täglich – für 5 Tage in Folge – einen Antigen-Schnelltest machen.

Was tun, wenn Kinder und Jugendliche Symptome haben?

  • Wer Symptome hat, testet sich zu Hause vor dem Kita- oder Schulbesuch. Die Eltern der Kinder und Jugendlichen bzw. die Mitarbeiter können eine Selbsterklärung mit- bzw. abgeben. 
      • Bleibt das Ergebnis der Testung negativ und die Symptome bestehen weiter, muss der Antigentest alle zwei Tage wiederholt werden. Der Besuch der Einrichtung ist weiter gestattet.
  • Ist das Testergebnis positiv, muss das Kind bzw. der/die Jugendliche in häusliche Isolation.
      • ist der Schnelltest positiv, muss immer ein PCR-Test erfolgen, auch ohne Vorhandensein von Symptomen
      • Die Isolationsdauer beträgt mindestens 5 Tage. Wenn 48 Stunden zuvor keine Symptome mehr auftraten, ist der Kita- oder Schulbesuch wieder möglich.
      • Die Isolation beträgt höchstens 10 Tage.
      • Empfohlen wird, sich täglich zu testen, bis der Test negativ ist und so lange in Selbstisolation zu bleiben.

👉 Mehr dazu unter Informationen für Infizierte

Warum wurden die Regeln für Kinder in der Kita oder Schule angepasst?

  • Das Infektionsgeschehen ist insgesamt deutlich zurückgegangen und besonders unter Kindern traten in den letzten Wochen nur noch Einzelfälle auf. Das spiegelt sich auch in den neuen Verordnungen wider.
  • Im Laufe der Pandemie hat sich gezeigt, dass dauerhafte, wiederholte Unterbrechungen in Kita bzw. Schule wie auch eine längere häusliche Quarantäne beträchtliche Folgen für Kinder und Jugendliche haben können.
  • Besteht eine Infektion, verläuft die Erkrankung nach bisherigen Erkenntnissen in den allermeisten Fällen deutlich schwächer als bei Erwachsenen. Auch Langzeitfolgen treten viel seltener auf.

Gut zu wissen:

  • Als erster Tag zählt der Tag nach dem letzten Kontakt zum PCR-positiven Fall.
  • Wichtig ist vor allem die Kontaktreduktion im Privatbereich, um vulnerable bzw. Risikogruppen zu schützen.


Wichtige Informationen für Schulen und Eltern