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Einweihung Erweiterungsbau der Recknitz-Grundschule Ahrenshagen:
Landrat würdigt Investition in Bildung und ländliche Infrastruktur

Der Erweiterungsbau der Grundschule Ahrenshagen wurde am 17. Juli offiziell eröffnet. Landrat Dr. Stefan Kerth beglückwünschte die Gemeinde. © Landkreis Vorpommern-Rügen
Der Erweiterungsbau der Grundschule Ahrenshagen wurde am 17. Juli offiziell eröffnet. Landrat Dr. Stefan Kerth beglückwünschte die Gemeinde. © Landkreis Vorpommern-Rügen

Mit der Teilnahme an der offiziellen Eröffnung am Donnerstag, den 17. Juli 2025 würdigte Landrat Dr. Stefan Kehrt gemeinsam mit der Bürgermeisterin der Gemeinde Ahrenshagen-Daskow, Sandra Schröder-Köhler, den erfolgreichen Abschluss des Erweiterungsbaus der Recknitz-Grundschule in Ahrenshagen. Der Neubau wurde erforderlich, um dem Anstieg der Schülerzahlen im Schulbezirk gerecht zu werden, und markiert zugleich eine nachhaltige Stärkung des Bildungsstandorts im ländlichen Raum.

„Was hier in vergleichsweise kurzer Zeit geleistet wurde, verdient große Anerkennung. Die Gemeinde hat mit Weitblick und Entschlossenheit gehandelt. Dafür überreiche ich heute – symbolisch – ein Zeugnis mit Auszeichnung“, sagte der Landrat in seiner Ansprache vor Ort mit Blick auf die bevorstehenden Zeugnisse in der nächsten Woche. „Der Erweiterungsbau schafft nicht nur neue Lernräume, sondern auch Perspektiven – für Kinder, Familien und die Region.“

Insgesamt investierte die Gemeinde rund 3 Millionen Euro in das Bauvorhaben. Über 2,38 Millionen Euro davon stammen aus Fördermitteln der EU, des Bundes und des Landes Mecklenburg-Vorpommern. Weitere 400.000 Euro wurden als Sonderbedarfszuweisung durch das Innenministerium bereitgestellt. Der Eigenanteil der Gemeinde beträgt rund 564.000 Euro. Die Mittel wurden im Rahmen der ILER-MV-Richtlinie zur integrierten ländlichen Entwicklung bewilligt.

Das Projekt umfasste einen barrierefreien Verbindungsbau zwischen dem denkmalgeschützten Hauptgebäude und einem Flachbau. Neben drei neuen Klassenräumen wurde durch die Erweiterung auch die Raumproblematik für den Hortbetrieb gelöst. Die Maßnahme ist ein wichtiges Element der Schulentwicklungsplanung des Landkreises und bringt spürbare Entlastung für den Einzugsbereich Ahrenshagen, Trinwillershagen und Altenwillershagen.

„Die Kinder in unserer Region haben ein Recht auf gute Bildungsbedingungen – wohnortnah, sicher und zukunftsfähig. Gerade im Grundschulalter ist ein vertrautes Umfeld wichtig. Unsere Schulen im ländlichen Raum leisten hier einen unverzichtbaren Beitrag“, betonte der Landrat.

Der Landkreis Vorpommern-Rügen begleitete das Projekt als Bewilligungsbehörde und unterstützte bei der Fördermittelabwicklung. Die bauliche Umsetzung dauerte rund 16 Monate und wurde trotz zeitlicher Verzögerungen in der Planungsphase erfolgreich abgeschlossen. Mit dem neuen Schuljahr werden die zusätzlichen Räume in Betrieb genommen.