Feierliche Übergabe der sanierten Regionalen Schule und des neuen Hortgebäudes in Niepars
In Niepars wurde am 19. September offiziell die energetisch sanierte Regionale Schule „Prof. Gustav Pflugradt“ sowie das neu errichtete Hortgebäude des Storchennest e.V. eingeweiht. Beide Vorhaben wurden über das ILER-Programm des Landkreises Vorpommern-Rügen gefördert und stärken den Schul- und Bildungsstandort Niepars nun nachhaltig. ILER ist die Richtlinie für die Förderung der integrierten ländlichen Entwicklung in Mecklenburg-Vorpommern, die vom Landkreis getragen und verwaltet wird, um den ländlichen Raum zu stärken.
Landrat Dr. Stefan Kerth nahm an der Einweihung teil und würdigte die erfolgreiche Umsetzung der Projekte. „Die Kinder haben ihre Wünsche aktiv eingebracht – und diese wurden umgesetzt: helle Räume, große Fenster, neue Sitzgelegenheiten auf dem Schulhof und Brettspiele auf den Tischen. Damit macht Lernen noch mehr Freude“, betonte Landrat in seiner Ansprache.
Investitionen in moderne Lernbedingungen
Die Regionale Schule Niepars wurde in mehreren Bauabschnitten umfassend energetisch saniert. Dazu zählen unter anderem:
- 1. Bauabschnitt 2021: Sanierung der Sanitärräume (498.373 € Förderung)
- 2. Bauabschnitt 2022: Dachsanierung (286.718,80 € Förderung)
- 3. Bauabschnitt 2025: Erneuerung der Fenster, Umbau der Verwaltung, Sanierung des Erschließungsganges zum Schulhof, Modernisierung der EDV-Räume, Ertüchtigung des Amphitheaters und Anlage des Schulgartens (1.420.072,88 € Förderung)
Für den 4. Bauabschnitt ab 2026 steht die Erneuerung der Fassade an, wofür die Antragstellung mit Unterstützung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Wirtschaftsförderung des Landkreises in Vorbereitung ist.
Ein neues Zuhause für den Hort Niepars
Im Anschluss an die Schulbesichtigung folgte ein Festumzug der Hortkinder zum neuen Gebäude. Nach Grußworten von Geschäftsführerin Anke Ehrecke und Landrat Dr. Kerth erhielten die Gäste Einblick in die vielfältigen neuen Räume, die kreative und handwerkliche Lernmöglichkeiten eröffnen:
- Bauraum – Förderung von räumlichem Denken, Technik- und Architekturverständnis
- Kreativraum – ausgestattet mit Lupen, Mikroskopen und Experimentiermaterialien
- Theaterraum – für Rollenspiele, Aufführungen und Projektwochen
- Werkstatt – zum Werken, Tüfteln und Experimentieren, zum Arbeiten an Projekten zu Themen wie Recycling und Energie auch in Kooperation mit Handwerksbetrieben und lokalen Partnern
Die Gesamtinvestitionen für den Hort-Neubau betragen rund 2,5 Millionen Euro, davon wurden 1,97 Millionen Euro über ILER-Fördermittel finanziert. Damit konnte die bisherige, dezentrale Betreuung von 133 Hortkindern an drei verschiedenen Standorten abgelöst werden.
Quelle: Landkreis Vorpommern-Rügen
