Bund stärkt Katastrophenschutz mit neuem Spezialfahrzeug
Die Freiwillige Feuerwehr Barth hat einen neuen CBRN-Erkundungswagen offiziell in Betrieb genommen. Das Spezialfahrzeug wurde aus Mitteln des Bundeshaushalts beschafft und ersetzt ein Messfahrzeug aus dem Jahr 2005. Es ist Teil einer bundesweiten Auslieferung, die den Katastrophenschutz im Land gezielt stärken. Die CBRN-Erkundungswagen dienen dem Spüren, Messen und Melden radiologischer und chemischer Kontaminationen. Zur Ausstattung gehören unter anderem Schutzmasken, Filter, Pressluftatmer sowie Chemikalienschutzanzüge, um den größtmöglichen Schutz der Besatzung sicherzustellen. Ergänzt wird dies durch moderne Kommunikationstechnologien, digitale Vernetzungssysteme sowie Markierungsmaterial zur Kennzeichnung chemischer, biologischer und radiologischer Kontaminationen.
Mit der Ersatzbeschaffung wird die technische Leistungsfähigkeit deutlich erhöht und eine hohe Qualität beim Schutz der Bevölkerung und der Einsatzkräfte gewährleistet.
Landrat Dr. Stefan Kerth betont die Bedeutung der Investition: „Der neue CBRN-Erkundungswagen ist ein zentraler Baustein zur Weiterentwicklung des Katastrophenschutzes im Landkreis und trägt maßgeblich dazu bei, den Schutz der Bevölkerung auf einem hohen und zukunftsfähigen Niveau sicherzustellen.“
Mit der Indienststellung des neuen Fahrzeugs leistet die Freiwillige Feuerwehr Barth einen wichtigen Beitrag zur Gefahrenabwehr und unterstreicht die enge Zusammenarbeit von Bund und Kommunen im Katastrophenschutz.
