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Gesundheitsförderung / Prävention

Gesundheit gelingt GEMEINSAM!

Menschen gesund zu erhalten und vor Krankheiten zu schützen sowie die Gesundheit der Menschen insgesamt zu verbessern sind zentrale Ziele der Gesundheitsförderung und Prävention.

Die Gesundheitsförderung beinhaltet Maßnahmen und Strategien, mit denen die Stärkung der Selbstbestimmung über Gesundheitsressourcen und Gesundheitspotenziale der Menschen erreicht werden. Hierbei geht es besonders um die Lebenswelten (wie z.B. Schule, Arbeitsstätte) in denen die Menschen leben und arbeiten.

Prävention befasst sich mit konkreten Krankheitsrisiken und umfasst die Vorsorge wie zum Beispiel Check-up-Untersuchungen, Früherkennung von Krankheiten wie Krebs, Sucht oder Diabetes und das Impfen.

Im Unterschied zur Prävention befasst sich die Gesundheitsförderung nicht mit konkreten Krankheitsrisiken, sondern mit den allgemeinen Voraussetzungen für die Erhaltung der Gesundheit.

Die Gesundheitsförderung und Prävention ist aktuell im Fachdienst Gesundheit des Landkreises verortet. Der Landkreis hat sich auf den Weg gemacht, für die Querschnittsaufgabe der Gesundheitsförderung und Prävention belastbare Strukturen zu schaffen.  Diese Aktivitäten werden durch Fördermittelgeber unterstützt.

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind für die Koordination und Vernetzung aller Akteure in der Gesundheitsförderung und Prävention zuständig. Hierfür werden Arbeitsgruppen und Netzwerke initiiert und koordiniert mit dem Ziel, eine kommunale Handlungsstrategie (Präventionskette) zu erreichen/verbessern.

Unsere Handlungsstrategie ist die Präventionskette:

Die Idee der Präventionskette ist es, die vorhandenen Strukturen zu einer integrierten kommunalen Infrastruktur weiterzuentwickeln, in der alle vor Ort engagierten Akteure zusammenarbeiten, sich ressort- und handlungsfeldübergreifend vernetzen und durch gemeinsames Planen und arbeitsteiliges Handeln präventive Angebote und Hilfen für die Bürger und Bürgerinnen schaffen.

Aufgaben/Gremien

Aufgaben

  • Leitung, Koordinierung und Steuerung der Arbeitskreise & Netzwerke
  • Initiierung und Unterstützung bei der Umsetzung von bundesweiten Projekten und/oder Landesprojekten
  • Koordinierung und Initiierung von Aktivitäten in der Region
  • Zusammenarbeit mit den zuständigen Ämtern und Behörden zur Bedarfsplanung
  • Planung und Durchführung von öffentlichen Veranstaltungen (Fachtagung, Netzwerktreffen)
  • Planung und Durchführung von Fort- und Weiterbildungsveranstaltungen
  • Mitarbeit in der LAG Suchtprävention M-V
  • Mitarbeit in der LAG Kinder aus psychisch belasteten und/oder suchtbelasteten Familie
  • Presse- und Öffentlichkeitsarbeit etc.

Gremien

  • Steuerungsgruppe Strukturaufbau Gesundheitsförderung
  • Team „Gesund in Vorpommern-Rügen“
  • AK Suchtprävention
  • Netzwerk „Kinder aus psychisch belasteten und/oder suchtbelasteten Familien“ i.G.
  • Kriminalitätsprävention

Gesetzliche Grundlage

Im Gesetz über den öffentlichen Gesundheitsdienst M-V wird die Zuständigkeit für die Gesundheitsförderung geregelt.

§ 13 ÖGDG M-V – Gesundheitsförderung

Der Öffentliche Gesundheitsdienst hat die Bevölkerung über Möglichkeiten der Gesundheitsförderung und Krankheitsverhütung aufzuklären und sie zur Mitwirkung anzuregen. Ziel ist es, persönliche und gesellschaftliche Verantwortung für die Gesundheit zu entwickeln.

Projekte



Bild GKV-Bündnis
Bild GKV-Bündnis


Über das GKV-Bündnis für Gesundheit

Das GKV-Bündnis für Gesundheit ist die gemeinsame Initiative der gesetzlichen Krankenkassen zur Weiterentwicklung und Umsetzung von Gesundheitsförderung und Prävention in Lebenswelten. Das Bündnis fördert unter anderem Strukturaufbau und Vernetzungsprozesse, die Entwicklung und Erprobung gesundheitsfördernder Konzepte, insbesondere für sozial und gesundheitlich benachteiligte Zielgruppen, sowie Maßnahmen zur Qualitätssicherung und wissenschaftlichen Evaluation. Der GKV-Spitzenverband hat gemäß § 20a Abs. 3 und 4 SGB V die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung damit beauftragt, die Aufgaben des GKV-Bündnisses für Gesundheit mit Mitteln der Krankenkassen umzusetzen. Weitere Informationen

BZgA Förderung
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