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Informationen zum Thema Corona

Aktuelle Entwicklungen, wichtige Informationen, FAQ, Rechtliches und vieles mehr...

💡 Wichtig: Gültigkeit der Genesenen-Nachweise verkürzt

Der Gesetzgeber hat eine Verordnung zur Änderung der COVID-19-Schutzmaßnahmen-Ausnahmenverordnung zum 15. Januar 2022 erlassen. Damit gibt es u.a. neue Geltungsfristen für die Genesenennachweise: Sie sind maximal 3 Monate (bzw. 90 Tage) gültig. Die Regelung gilt auch rückwirkend und ohne Übergangsfrist.

Grundlage dafür sind die fachlichen Vorgaben des Robert-Koch-Instituts, die auf dem aktuellen Stand der medizinischen Wissenschaft beruhen.

Neue Geltungsfrist der Genesenennachweise:

  • das Datum der Abnahme des positiven Tests muss mindestens 28 Tage zurückliegen
  • das Datum der Abnahme des positiven Tests darf höchstens 90 Tage zurückliegen

Hinweis:
Gegen die verkürzte Gültigkeitsdauer gegenüber dem Landkreis Widerspruch einzulegen ist ohne Grundlage, da es sich bei dem Genesenen-Nachweis nicht um einen Verwaltungsakt handelt. Stattdessen beruht dieser auf einer Bundesverordnung (§2 Abs. 5 SchAusnahmV).

Im Landkreis weiter Stufe 4 (Rot Plus) aktiv

Im Landkreis Vorpommern-Rügen werden die Beschränkungen vom Vorjahr auch im neuen Jahr fortgesetzt: Die Corona-Ampel, die im Landkreis am 14. Dezember 2021 nach 7 Tagen in der Stufe 4 (Rot) in Kraft trat, bleibt auf Rot Plus geschaltet. Für eine Herabstufung in die Stufe 3 muss die Corona-Ampel 5 Tage in Folge orange sein. Das wurde bisher nicht erreicht.

Wer aktuell was darf, wo und für wen es Einschränkungen gibt, erläutert die Übersicht "Corona Ampel Rot Plus – Was jetzt gilt".

Corona Ampel Rot Plus – Was aktuell gilt

In Mecklenburg-Vorpommern zeigt die Corona-Ampelstufe ab 28. Januar 2022 auf Landesebene Orange an (Stufe 3): Daher gilt in allen Landkreisen und kreisfreien Städten mindestens die Stufe 3. In Landkreisen oder kreisfreien Städten, in denen aufgrund des dortigen Infektionsgeschehens eine höhere Ampelstufe – beispielsweise Rot (Stufe 4) oder Rot Plus erreicht wird – bleiben jeweils die  Maßnahmen der Stufe entsprechend der Situation in den Regionen in Kraft. 

Das Infektionsgeschehen im Landkreis Vorpommern-Rügen bleibt insgesamt angespannt, die Stufe Rot Plus trifft weiterhin zu. Daher bleiben Schließungen und Verbote bestehen. Auch Regeln, die teilweise bereits mit der Stufe 3 (Orange) angeordnet wurden – wie Abstands- und Maskenpflicht – bestehen nach wie vor. Dies gilt ebenso für die 2G-Plus-Regeln.

Damit verbunden sind gemäß der Corona-Landesverordnung MV die Regeln der Corona-Ampelstufe Rot. Somit gelten weiter die Schließungen im Kultur- und Freizeitbereich sowie Verbote zur Durchführung von Veranstaltungen. 

Welche Kontaktbeschränkungen gelten

Kontaktregelungen für Ungeimpfte

Ungeimpfte Personen aus einem Haushalt dürfen sich höchstens mit 2 Personen eines anderen Haushalts treffen. Insgesamt dürfen maximal 10 Personen zusammenkommen, Geimpfte und Genesene werden bei der Anzahl der Teilnehmenden mitgezählt. Kinder bis einschl. 14 Jahre und Betreuungspersonen von Menschen mit Behinderung bleiben außen vor. Diese Regelung gilt unabhängig davon, ob das Treffen im Innen- oder Außenbereich stattfindet.

Kontaktregelungen für Geimpfte

Laut Beschluss der Bundesregierung gelten seit dem 28. Dezember auch strengere Kontaktregeln für Geimpfte und Genesene in privatem Rahmen. In MV dürfen sich maximal 10 geimpfte bzw. genesene Personen treffen (Kinder bis einschl. 14 Jahre und Betreuungspersonen für Menschen mit Behinderung werden nicht mitgezählt). Sobald eine ungeimpfte Person über 14 Jahren an einem Treffen teilnimmt, gelten die Kontaktregelungen für Ungeimpfte (es sei denn, es handelt sich um eine Betreuungsperson von Menschen mit Behinderung).

Im Allgemeinen wird empfohlen, die persönlichen Kontakte im privaten Umfeld zu reduzieren bzw. klein und stabil zu halten.

Wer zählt zu einem Haushalt?

Zu einem Haushalt gehören Ehegatten, (eingetragene) Lebenspartner nichtehelicher Lebensgemeinschaften und Lebensgefährten, auch wenn diese keinen gemeinsamen Wohnsitz bzw. Hausstand haben.

Wer gilt als vollständig Geimpfte(r) oder Genesene(r)?

Status beispielhafte Szenarien vollständig geimpft

Personen mit einer Auffrischimpfung

Boosterimpfung, insgesamt 3 Impfungen erforderlich
(auch bei Kombination Janssen® (Johnson & Johnson)*

  • keine Einschränkungen, ab Tag der Impfung
  1. Genesen + 1 einzelne Impfung
  2. 1 Impfstoffdosis + Genesen
  1. Genesene (Nachweis durch Antikörpertest/PCR-Test vor Impfung), mit einer Einzelimpfung nach der Erkrankung
  2. Geimpfte mit einer Infektion nach Einzelimpfung**
  1. keine Einschränkungen, ab Tag der Impfung
  2. ab 29. Tag nach positivem Abstrich

Personen mit einer zweimaligen Impfung

abgeschlossene Grundimmunisierung, gilt auch für
COVID-19 Vaccine Janssen (Johnson & Johnson)
  • ab Tag 15 nach 2. Impfung
  • bis zum 90. Tag nach der 2. Impfung

Genesene

als genesen gilt, wer nachweislich an Corona erkrankt
war und dies durch einen PCR-Test bestätigen kann
  • ab dem 28. Tag und bis
  • zum 90. Tag ab Datum des Abstrichs des positiven Tests

Quellen: RKI - Coronavirus SARS-CoV-2 - Fachliche Vorgaben des RKI für COVID-19-GenesenennachweiseQuarantäne-und Isolationsregeln in MV
PEI: Ausnahmetatbestände, die einen vollständigen Impfschutz mit einer einzelnen Impfstoffdosis begründen
RKI: Epidemiologisches Bulletin 02/22Bundesverordnung (§2 Abs. 5 SchAusnahmV)

*Eine einmalige Impfung mit der COVID-19 Vaccine Janssen (Johnson & Johnson) ist kein vollständiger Impfschutz. Erst nach einer 2. Impfung mit dem Impfstoff von Janssen, Biontech oder Moderna gilt der Impfschutz als vollständig.
**Nachweis der Infektion durch PCR-Test

Wer ist Geimpften und Genesenen gleichgestellt?

Bestimmte Personengruppen werden den Geimpften/Genesenen, trotz fehlender Impfung, bei den Kontaktbeschränkungen gleichgestellt:

  • Kinder unter 7 Jahren
  • Kinder zwischen dem 7. und 12. Lebensjahr und 
  • Jugendliche zwischen dem 12. und 18. Lebensjahr (bis 30.04.2022)
    • während der Schulzeit Nachweis über den Schülerausweis aufgrund der regelmäßigen Schultestungen
    • während der Ferien bei Vorlage eines negativen Coronatests (bis 30.04.2022)
  • Schwangere bei Vorlage eines negativen Coronatests (bis 30.04.2022)
  • Personen, die sich aus medizinischen Gründen nicht impfen lassen können, bei Vorlage eines negativen Coronatests

Was darf in Stufe 4 (Rot und Rot+) wieder öffnen? 

Dazu gibt die Feststellung nach Corona-Landesverordnung MV vom 27. Januar 2022 Auskunft. Vor allem Kultur- und Freizeitbereiche dürfen, meist unter 2G-Plus, wieder öffnen. Dazu zählen:

  • Theater, Konzerthäuser, Opern und Kinos mit 2G-Plus
  • Innenbereiche von kulturellen Ausstellungen, Museen und Gedenkstätten mit 2G-Plus
  • Proben und Auftritte von Chören und Musikensembles mit Publikum (2G-Plus)
  • soziokulturelle Zentren, Literaturhäuser mit 2G-Plus
  • Tanzschulen mit Angeboten für geschlossene Gruppen (2G-Plus)
    • innen: maximal 15 Personen
    • außen: höchstens 25 Personen

Hinweis: Für Besucher bzw. Publikum besteht während der Besuche der Einrichtungen eine FFP2-Pflicht, auch am Platz. Außerdem soll eine mindestens schachbrettartige Sitzordnung, eine maximale Zuschauerzahl von 200 Personen sowie eine maximalen Auslastung von 30 Prozent eingehalten werden.

Was muss weiter unter Rot Plus geschlossen bleiben?

Zum leichteren Verständnis sind alle weiter von Schließungen und Verboten betroffenen Einrichtungen nachfolgend aufgeführt:

  • Spielhallen, Spielbanken, Wettvermittlungsstellen und ähnlichen Einrichtungen
  • Zirkusse, Freizeitparks (Schausteller)
  • Innenbereiche von Zoos, Tier- und Vorgelparks
  • der Zutritt zu Innenbereichen von tourismusaffinen Dienstleistungen
  • Indoor-Spielplätze, Indoor-Freizeiteinrichtungen, Einrichtungen für nicht vereinsbasierte Sportaktivitäten
  • Märkte ohne überwiegenden Verkauf von Lebensmitteln
    • Innenbereiche und Außenbereiche (Zelte, Buden etc.)
    • Volksfeste, (Spezial-)Märkte und Jahrmärkte sowie marktähnliche Einrichtungen
  • Clubs und Diskotheken
  • sonstige Veranstaltungen in Innen- und Außenbereichen
  • sexuelle Dienstleistungen und die Ausübung des Prostitutionsgewerbes

Einen guten Gesamtüberblick der einzelnen Regelungen in den Stufen 1 bis 4 gibt die Übersicht zu den wichtigsten Ampel-Corona-Regeln in MV.

Was ist mit Schwimmbädern und Sportstätten?

Leider gelten unter Rot Plus auch Verbote für den Publikumsverkehr für folgende Einrichtungen:

  1. Der öffentliche Betrieb und der Besuch von Schwimm- und Spaßbädern
  2. vereinsbasierter Trainings-, Spiel- und Wettkampfbetrieb im Freizeit-, Breiten-, Behinderten- Gesundheits- und Nachwuchsleistungssport (Sportbetrieb)
  3. Durchführung von Sportveranstaltungen im Innenbereich mit Zuschauenden
  4. Durchführung von Sportveranstaltungen in Außenbereichen mit Zuschauenden

Hier gibt es aber auch Ausnahmen, die unter "Was bleibt erlaubt mit Rot Plus - gibt es weitere Ausnahmen?" aufgeführt werden.

Können Veranstaltungen durchgeführt werden?

Für Ungeimpfte sind Veranstaltungen aller Art unter Rot Plus weiterhin nicht erlaubt. Das gilt für

  • geschlossene Gesellschaften in Gaststätten/Restaurants
  • gewerblich organisierte private Zusammenkünfte

Besondere Ausnahmen mit Rot Plus

Geöffnet bzw. erlaubt bleiben auch unter Rot Plus

  • Außengastronomie
  • tourismusaffine Dienstleistungen und Angebote in Außenbereichen bzw. im Freien,
    • wie z.B. Fahrradverleihe, Outdoor-Freizeitangebote
    • mit 2G-Plus für maximal 10 Personen
    • dazugehörige Kinder bis 14 Jahre und notwendige Betreuungspersonen von Menschen mit Behinderungen werden nicht mitgerechnet
  • Schwimm- und Spaßbäder mit 2G-Plus für
    • Beherbergungsgäste in ihren jeweiligen Beherbergungsbetrieben und Unterkünften
    • außerschulischen Schwimmunterricht,
    • schulischen Schwimmunterricht
    • vereinsbasierte Angebote in geschlossenen Gruppen / für geschlossene Schwimmkursgruppen von
      • max. 15 Personen im Innen- und
      • 25 Personen im Außenbereich
  • vereinsbasierter Kinder- und Jugendsport
  • vereinsbasierter Sport (Ü18) mit 2G-Plus in geschlossenen Übungsgruppen mit:
    • jeweils höchstens 15 Personen in Innenbereichen 
    • maximal 25 Personen in Außenbereichen
  • Fitnessstudios mit 2G-Plus
  • Fahr-, Flug- und Jagdschulen mit 2G-Plus
  • Außenbereiche/Angebote von kulturellen Ausstellungen, Museen und Gedenkstätten unter der Vorgabe von 2G
  • Trauungen und Beisetzungen in geschlossenen Räumen mit höchstens 50 Personen und unter freiem Himmel mit höchstens 100 Personen sind zulässig
    • Kinder bis 14 Jahre zählen nicht mit; Geimpfte/Genesene werden mitgezählt

Was bedeutet 2G?

2G steht für die beiden Anfangsbuchstaben von Geimpft und Genesen. Bei 2G dürfen ausschließlich Geimpfte und Genesene teilnehmen bzw. erhalten Zutritt zu Veranstaltungen usw.

Was bedeutet 2G-Plus?

Unter 2G-Plus erhalten ausschließlich Geimpfte und Genesene Zutritt, wenn sie zusätzlich getestet sind und einen tagesaktuellen* negativen Test nachweisen.

Ausgenommen davon sind Personen mit einer Boosterimpfung: Für sie gilt ab dem Zeitpunkt der Auffrischungsimpfung Testfreiheit.

Ansonsten gilt die 2G-Plus-Regel in der roten Ampel für praktisch alle Bereiche, Einrichtungen und Veranstaltungen, die (sich) drinnen befinden bzw. stattfinden, teilweise auch draußen. In Geschäften für den täglichen Bedarf gelten die regulären Hygienekonzepte, ansonsten hat hier jede Person Zutritt, unabhängig vom Impfstatus.

Grundsätzlich gilt für Kinder und Jugendliche, dass ein negativer hochwertiger Antigen-Test aus einem Testzentrum als Nachweis anerkannt wird. Kinder und Jugendliche können aber auch von Erleichterungen profitieren: Sie können ihren Schülerausweis als Nachweis dafür nutzen, dass sie regelmäßig im Rahmen der Schultestungen getestet werden und sich somit den Gang zu einem Testzentrum sparen. Dies ist jedoch nur während der Schulzeit möglich. Während der Ferien muss der negative Nachweis durch einen Test aus einem Testzentrum von Schülerinnen und Schülern erfolgen. 

Kinder unter 7 JahrenKinder von 7 bis 12 Jahren + 3 MonateJugendliche von 12 bis 17 Jahren
  • Nachweis nicht nötig
  • Schulzeit: Nachweis über den Schülerausweis bei regelmäßigen Schultestungen 
  • Schulferien: negativer tagesaktueller* Test
  • bis 30. April 2022: Nachweis bei regelmäßigen Schultestungen über den Schülerausweis
  • in den Schulferien negativer tagesaktueller* Test


Sonderregelungen gelten ebenso für:

  • Personen, die aus medizinischen Gründen nicht gegen das Coronavirus SARS-CoV-2 geimpft werden können
  • Schwangere – bis zum 30. April 2022, wenn sie einen negativen Antigen-Schnelltest nachweisen können

Im Außenbereich muss die Maske aufbleiben an Orten, wo es schwer ist, die Mindestabstände von 1,5 Metern einzuhalten. Dazu zählen z.B. Wochenmärkte und Stadien. Ungeimpfte und nicht vollständig Geimpfte müssen vielerorts draussen bleiben und können beispielsweise nicht ins Fussballstadion. Die Landesregierung MV hat dazu auf dem Corona Infoportal ausführliche Informationen zusammengestellt.

*Was ist mit "tagesaktueller Test" gemeint?

Ein Testnachweis eines Schnelltests, der in einem Testzentrum, einer Arztpraxis oder einer Apotheke ausgestellt wird, hat eine Gültigkeit von 24 Stunden. Ein Testnachweis über einen PCR-Abstrich, durchgeführt in einem Testzentrum oder einer Arztpraxis, hat sogar eine Gültigkeitsdauer von 48 Stunden. Wird der negative Testnachweis genutzt, um zur Arbeit zu gehen, ein Restaurant oder den Weihnachtsmarkt zu besuchen, muss der Test beim Betreten noch gültig sein. Bei einem positiven Testergebnis muss ein PCR-Abstrich und die sofortige häusliche Isolation erfolgen.

Beispiel 1: 

Der Schnelltest wird morgens um 8 Uhr in einer Apotheke durchgeführt. Der kann genutzt werden, um anschließend zur Arbeit zu gehen. Nach dem Feierabend geht's noch zum Schaufensterbummel durch die Stadt und abends kann der Restaurantbesuch stattfinden. Wenn am nächsten Morgen der Arbeitstag z.B. um 7:30 beginnt (bzw. vor 8 Uhr), reicht der Testnachweis vom Vortag sogar dafür noch aus.

Beispiel 2:

Der Schnelltest wird nach dem Feierabend 17 Uhr durchgeführt, bevor es zum Handballtraining geht. Anschließend geht's dann noch mit Freunden ins Restaurant. Am nächsten Morgen dient der Test als Nachweis für die Arbeit und bei einem kurzen Arbeitstag kann es vor 17 Uhr noch ins Sportgeschäft gehen für einen kleinen Bummel.

Wo kann ich einen Corona-Schnelltest machen?

In ganz MV gibt es Testzentren, so auch im Landkreis Vorpommern-Rügen. Viele davon werden privat betrieben, aber auch Ärzte und Apotheker bieten kostenlose Antigen-Schnelltests an. Die Landesregierung bietet eine Übersicht der aktuellen Testmöglichkeiten in MV.

Beschränkungen mit 2G und 2G-Plus

2G im Einzelhandel

Laut der Corona-Landesverordnung ist neben Kultur- und Freizeiteinrichtungen vor allem der Einzelhandel von Einschränkungen betroffen: In sämtlichen Verkaufsstellen des Einzelhandels, die über die Grundversorgung hinausgehen, gilt jetzt laut Corona Landesverordnung die 2G-Erfordernis, kurz 2G: Geimpfte und genesene Personen erhalten Zugang, Ungeimpfte erhalten keinen Zutritt. Die Einzelhandelsgeschäfte, auf die das zutrifft, sind z.B.

  • Mode- und Bekleidungsgeschäfte
  • Schuhgeschäfte
  • Sportgeschäfte
  • Geschäfte für Taschen und ähnliches
  • Outdoorgeschäfte
  • Juweliergeschäfte
  • Parfümerien u.ä.
  • Brautmoden
  • Herrenausstatter usw.

2G-Plus in der Gastronomie

In gastronomischen Einrichtungen gilt 2G-Plus: Nur geimpfte und genesene Personen mit negativem Testergebnis dürfen Restaurants und Gaststätten besuchen. Auch öffentliche Kantinen sind von diesen Regelungen betroffen.

2G-Plus in der Beherbergung

  • mit Gemeinschaftseinrichtungen, wie Hotels oder Campingplätze:
    • negativer Test bei Anreise, dann alle 3 Tage
  • ohne Gemeinschaftseinrichtungen, wie Ferienwohnungen und Hausboote
    • negativer Test bei der Anreise

Was gilt für Clubs und Diskotheken?

Clubs, Discotheken und ähnliche Einrichtungen dürfen derzeit keine Tanzveranstaltungen durchführen, das gilt mittlerweile ab der gelben Warnstufe. Der Betrieb ist untersagt, d.h. sie bleiben vorerst geschlossen.

Welche Geschäfte bleiben für Ungeimpfte geöffnet?

Alle Läden, die der Grundversorgung bzw. der Daseinsvorsorge und -fürsorge dienen, bleiben auch für nicht geimpfte Personen weiter zugänglich. Dazu gehören beispielsweise:

  • Lebensmittelgeschäfte und Supermärkte
  • Wochenmärkte für Lebensmittel
  • Direktvermarkter von Lebensmitteln
  • Abhol- oder Lieferdienste
  • Getränkemärkte
  • Reformhäuser
  • Babyfachmärkte
  • Bücher- und Zeitungshandel
  • Blumenläden
  • Weihnachtsbaumverkauf
  • Bau- und Gartencenter
  • Apotheken, Sanitätshäuser und Drogerien
  • Tierhandel/Tierbedarfsmärkte
  • Optiker, Hörgeräteakustiker
  • Tankstellen
  • Futtermittelmärkte sowie der Großhandel

Freizeitvergnügen unter 2G-Plus?

Auch hier gelten jetzt zum Teil deutlich strengere Regeln. Dazu gehören auch Bereiche, die als Freizeitaktivitäten bei Kindern und Jugendlichen beliebt sind. Für sie wird es jedoch einfacher: Die Schultestungen werden anerkannt und Kinder benötigen keine zusätzlichen negativen Testnachweise aus einem Testzentrum (Schulzeit). Der Nachweis erfolgt über den Schülerausweis (außer in den Ferien):

  • Innenbereiche von Musikschulen & Jugendkunstschulen
  • vereinsbasierter Kinder- und Jugendsport
  • Sport in festen Übungsgruppen von 15 Personen im Innenbereich und 25 Personen in Außenbereichen
  • Innenbereiche von Fahrschulen, Flugschulen, Jagdschulen, Angelschulen, Reitschulen und ähnliche Einrichtungen
  • Versammlungen von Vereinen, Verbänden und Parteien in Innenbereichen
  • Innenbereiche von Veranstaltungen, die der Daseinsfür- und vorsorge dienen
  • Präsenzveranstaltungen, die der Berufsaus-, fort- oder weiterbildungen dienen
  • Veranstaltungen an Volkshochschulen, Lern- oder Förderangebote (sofern diese Veranstaltungen nicht dem Erwerb formaler Qualifikationen dienen)

In welchen Außenbereichen gilt 2G?

Etwas abgeschwächte Regeln mit 2G trotz roter Corona-Ampel gelten in den Außenanlagen oder Außenbereichen von

  • kulturellen Ausstellungen und Museen 
  • Zoos, Tier- und Vogelparks

Bei Veranstaltungen aller Art im Außenbereich gilt ab sofort auch eine Personenbegrenzung: Höchstens 1000 Zuschauer dürfen z.B. im Stadion ein Fußballspiel verfolgen. In Innenbereichen, zum Beispiel in Sporthallen, sind maximal 200 Besucher zugelassen. Insgesamt soll die Kapazität zu höchstens 30 Prozent ausgelastet sein. Für sonstige kulturelle Veranstaltungen im Außenbereich sind die Regeln entsprechend übertragbar.

Für wen gibt es Ausnahmen bei Rot Plus? 

Personen, die bereits die Boosterimpfung erhalten haben, sind von sämtlichen Testpflichten befreit. Ein negativer Testnachweis für z.B. den Restaurantbesuch oder das Fitnessstudio sind nicht länger erfolderlich. In MV gilt dies unmittelbar ab dem Zeitpunkt der Auffrischungsimpfung. Die frühere Regelung mit einer 14täigigen Übergangsfrist entfällt laut der 7. Änderung der Corona-LVO MV vom 11. Januar 2022.

2G-Plus mit tagesaktuellem Negativ-Test:

  • (vollständig) Geimpfte: letzte Impfung mindestens 14 Tage her (vollständig heißt, je nach Impfstoff, Abschluss der Grundimmunisierung)
  • Genesene mit noch gültigem Genesenennachweis bzw. Ergänzungsimpfung
    • Erkrankung liegt höchstens 3 Monate, mindestens aber 28 Tage zurück (Infektion nachgewiesen ab 15.1.2022)
    • Erkrankung liegt höchstens 6 Monate, mindestens aber 28 Tage zurück (Infektion nachgewiesen bis einschließlich 14.1.2022)
  • Personen ohne Impfung aus medizinischen Gründen mit negativem Testnachweis

mit tagesaktuellem Negativ-Test bis 30.04.2022 (Übergangsregelung):

  • Kinder/Jugendliche ab 12 bis einschließlich 17 Jahren in der Ferienzeit (in der Schulzeit reicht der Nachweis über den Schülerausweis durch die schulische Teststrategie)
  • Schwangere 

Was gilt für ungeimpfte Beschäftigte?

Alle Berufstätigen ohne (vollständige) Impfung müssen einen tagesaktuellen Schnelltest oder einen Selbsttest (unter Aufsicht) vor Arbeitsbeginn desselben Tages vorlegen. In allen Bereichen, in denen 2G oder 2G-Plus gilt, dürfen Ungeimpfte mit negativem Testnachweis tätig sein. Es sind Hygienekonzepte sowie Abstandsregeln einzuhalten und eine FFP2- oder OP-Maske zu tragen.

Mehr dazu in 3G-Regeln am Arbeitsplatz - Was gilt für wen?

Gibt es Einschränkungen bei privaten Feiern?

Ja, private Feiern außerhalb des eigenen Zuhauses, z.B. als geschlossene Gesellschaft in Gaststätten bzw. Restaurants, sind aktuell unter Rot Plus nicht erlaubt. Im eigenen Zuhause oder angemieteten Räumen gelten die Einschränkungen der Personenzahl bei Treffen mit Ungeimpften. Für Geimpfte und Genesene gibt es unter Rot Plus folgende Beschränkungen der Teilnehmerzahl:

  • 30 Personen drinnen (Nur Geimpfte und Gensene)
  • 100 Personen draußen (Nur Geimpfte und Gensene)

Wo gibt es weitere Ausnahmen?

Ausgenommen von 2G-Plus im privaten Umfeld sind:

  • private Zusammenkünfte im eigenen Zuhause und angemieteten Räumen
  • Trauungen und Beisetzungen
  • Versammlungen nach dem Versammlungsgesetz: keine Einschränkungen
  • religiöse Veranstaltungen – hier gilt 3G
  • Veranstaltungen zu Bildungsangeboten
  • Veranstaltungen zur Daseinsvorsorge

Zu beachten ist, dass bei privaten Treffen Kontaktbeschränkungen im Innen- und Außenbereich einzuhalten sind: Maximal 5 Ungeimpfte aus zwei Haushalten drinnen und höchstens 10 ungeimpfte Personen draußen (Geimpfte, Genesene und Kinder bis 14 Jahre zählen nicht mit).

Ausgenommen von 2G-Plus-Regeln im öffentlichen und gewerblichen Bereich sind:

  • medizinische Einrichtungen, wie Krankenhäuser, Arzt-/Zahnarztpraxen und Heilmittelbetriebe
  • Physiotherapien, Einrichtungen für medizinische, therapeutische und pflegerische Anwendungen etc.
  • der Einzelhandel zur Grundversorgung (z.B. Apotheken, Optiker, Supermärkte, Bäcker, Baumärkte, Drogerien, Tierbedarf, Bekleidung etc.)
  • Touristen- und Einwohnerinformationen
  • Personalkantinen bzw. Betriebskantinen
  • Handwerks- und Dienstleistungsbetriebe, wie z.B.
    • Frisöre (3G)
    • KFZ- und Fahrradwerkstätten
    • Banken und Sparkassen
    • Poststellen
    • Reinigungen und Waschsalons

Die 2G-Plus Regeln bestehen ebenfalls nicht für:

  • Schulen und Kindertageseinrichtungen
  • den Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV)
  • Öffentliche Einrichtungen

Hier gelten die betrieblichen Maßnahmen der 3G-Regeln am Arbeitsplatz. Außerdem gilt seit der Stufe gelb eine Maskenpflicht an Schulen sowie serielle Testungen der Schüler, Lehrkräfte, pädagogischen Fachkräfte und Referendare. Auch Beschäftigte in der Kindertagesförderung werden regelmäßig getestet.

Gilt 2G-Plus auch im Stadion?

Bei Sport- oder anderen Veranstaltungen im Außenbereich gilt bei Stufe 4 (rot) 2G-Plus. Wer jetzt ins Stadion möchte, z.B. zu einem Fussballspiel, muss geimpft oder genesen sein und zusätzlich negativ getestet. Der Test muss tagesaktuell sein. Bereits ab der gelben Stufe 2 gelten Kapazitätsbeschränkungen: Bei rot dürfen nur noch 30% der zu vergebenden Plätze  belegt werden bei maximal 1.000 Teilnehmern. Außerdem gilt die Maskenpflicht.

Sind weitere Einschränkungen zu erwarten?

Das lässt sich pauschal nicht beantworten. je nachdem, wie sich das Infektionsgeschehen weiter entwickelt, können auf Landes- wie auf Bundesebene noch striktere Maßnahmen beschlossen werden.

Wie funktioniert die Corona-Ampel?

Sie besteht aus vier verschiedenen Stufen bzw. Farben, die an Bedingungen geknüpft sind Sie wird auch als risikogewichtete Stufenkarte bezeichnet. Ausschlaggebend sind die aktuellen Werte der Hospitalisierungsrate, die Anzahl der belegten Intensivbetten und die Zahl der Neuinfektionen, betrachtet über insgesamt 7 Tage und berechnet auf 100.000 Einwohner. Diese Werte stehen in einem festgelegten Verhältnis mit einer bestimmten Gewichtung zueinander.Die wenigstens Einschränkungen gibt es bei Stufe 1- der grünen Ampel. Stufe 2 ist die gelbe, Stufe 3 die orangefarbene und Stufe ergibt die rote Ampel. Jede einzelne Farbe zeigt das zunehmende Infektionsgeschehen an, je dunkler die Farbe wird. Daher gelten von Stufe zu Stufe immer mehr bzw. strengere Regeln, die auch in der nächsten Stufe bestehen bleiben.

Ein Beispiel:
In Stufe 2 (gelb) gilt Maskenpflicht in Innenbereichen. Die Maske darf dann z.B. im Kino, Museum oder Zirkus nicht abgenommen werden. Wird jetzt aus der Stufe 2 (gelb) die Stufe 3 (orange), bleibt die Maskenpflicht in Innenbereichen bestehen. Zusätzlich gibt es weitere Zugangsbeschränkungen: Nur Geimpfte und Getestete dürfen mit einem tagesaktuellen negativen Test z.B. das Kino, das Museum oder den Zirkus besuchen (2G-Plus).Geht die Ampel wieder zurück auf gelb (Stufe 2), fällt 2G-Plus weg und es gilt wieder 2G. Für Ungeimpfte heißt das weiter Einschränkungen, aber Geimpfte und Genesene können jetzt auch ohne Negativtest an kulturellen oder Freizeitveranstaltungen in Innenbereichen teilnehmen.

Wann erfolgt die Herabstufung in eine niedrigere Stufe?

Ein Landkreis oder eine kreisfreie Stadt muss sich mindestens fünf Tage hintereinander auf einer niedrigeren Stufe befinden, damit ab dem übernächsten Tag die Maßnahmen dieser Stufe eintreten. 

Wenn also in einer Woche von Montag bis Freitag die Stufe gelb erreicht wird, gilt ab dem darauffolgenden Sonntag die Stufe 2 bzw. die gelbe Ampel.

Bitte beachten Sie, dass es sich hier lediglich um eine Auskunft ohne Gewähr und eine Auslegungshilfe der geltenden Verordnung der Landesregierung MV zum Übergang nach den Corona-Schutz-Maßnahmen in Mecklenburg-Vorpommern handelt. Hieraus erwächst keinerlei rechtsverbindliche Handlungsermächtigung für den Adressaten oder die für die Durchführung der Verordnung zuständigen Ordnungsbehörden.

Quellen:
https://www.regierung-mv.de/corona/corona-aktuell/
https://www.lagus.mv-regierung.de/Gesundheit/InfektionsschutzPraevention/Daten-Corona-Pandemie/
https://www.landesrecht-mv.de/bsmv/document/jlr-CoronaVVMV6V4P1g
https://www.ndr.de/nachrichten/mecklenburg-vorpommern/Fragen-und-Antworten-Die-neuen-Corona-Regeln-in-MV,coronavirus3470.html
https://www.rki.de/DE/Content/Infekt/EpidBull/Archiv/2022/Ausgaben/02_22.pdf?__blob=publicationFile
https://www.pei.de/DE/newsroom/dossier/coronavirus/coronavirus-inhalt.html?nn=169730&cms_pos=3
https://www.pei.de/DE/newsroom/dossier/coronavirus/coronavirus-inhalt.html?cms_pos=3

MV-Ampel und risikogewichtete Stufenkarte – Was ist das?

Um das Infektionsgeschehen für das Bundesland Mecklenburg-Vorpommern sowie die einzelnen Landkreise und kreisfreien Städte abzubilden, benutzt die Landesregierung die sogenannte risikogewichtete Stufenkarte.

Diese ist in die Stufen 1 bis 4 eingeteilt, deren Farben wie bei einer Ampel funktionieren: Je dunkler die Farbe, desto schwieriger ist die Infektionslage.

Bei Rot droht eine Überlastung des Gesundheitssystems, deshalb sind mit dieser Stufe stärkere Einschränkungen verbunden als mit einer helleren Farbe. Bei Grün oder Gelb gibt es im Vergleich dazu kaum bzw. nur geringe Maßnahmen, die eingehalten werden müssen. 

Stufe 1 Stufe 2 Stufe 3 Stufe 4
Grün  Gelb  Orange
Rot
(Basisstufe)
(Warnstufe) (Warnstufe) (Warnstufe) 


Die einzelnen Stufen und damit Ampelfarben sind jeweils mit Maßnahmen verbunden, die zu Einschränkungen im öffentlichen Leben führen können. Welche das im Einzelnen sind, beschreibt die gültige Fassung der Corona-Landesverordnung MV.

Mit zunehmendem Infektionsgeschehen können grundsätzlich weitere Einschränkungen hinzu kommen, die von den Behörden vor Ort (Landkreis, kreisfreie Stadt) im Rahmen von Allgemeinverfügungen veröffentlicht werden. Dabei spielt besonders die mögliche Überlastung des Gesundheitssystems eine Rolle.

Neue Risikogewichtete Stufenkarte

Im Laufe der letzten Monate haben sich sowohl die Leitkriterien als auch die risikogewichteten Kriterien verändert. Während lange Zeit vorrangig die 7-Tage-Inzidenz der Neuinfektionen beachtet wurde, ist diese seit längerem nur noch ein Nebenkriterium. Im Focus der Einstufung steht aktuell die 7-Tage-Inzidenz der Hospitalisierungen. Als weiteres Kriterium der Gewichtung

Hospitalisierung – Was ist das?

Der Begriff Hospitalisierung meint zunächst die Einweisung in ein Krankenhaus. Daneben ist meist auch der anschließende Aufenthalt im Krankenhaus mit dem Begriff gemeint.

Was ist die (7-Tage-)Hospitalisierungsrate?

Dieser Ausdruck bezieht sich auf die Anzahl der Personen, die

  • innerhalb eines bestimmten Zeitfensters (hier 7 Tage)
  • hochgerechnet auf 100.000 Einwohner
  • in ein Krankenhaus eingewiesen werden müssen.

Alternativ wird auch der Begriff Hospitalisierungsinzidenz verwendet. Je nach Altersgruppe können die Werte unterschiedlich ausfallen.

Den verschiedenen Stufen sind jeweils folgende Werte zugeordnet:

  • Warnstufe Rot: gilt bei einem Schwellenwert von größer als 9
  • Warnstufe Orange: ist erreicht bei einem Wert von höher als 6 und gleich oder weniger als 9
  • Warnstufe Gelb: gilt ab dem Wert höher als 3 bis höchstens oder gleich 6
  • Basisstufe Grün: entspricht einem Wert von genau oder unter 3

ITS-Auslastung

Am 11. Januar 2022 wurde mit der 7. Änderung der Corona-Landesverordnung die risikogewichtete Stufenkarte im Bereich der ITS-Auslastung angepasst. Seitdem bezieht sich der Parameter "ITS-Auslastung" wieder auf alle vorhandenen intensivmedizinischen Behandlungskapazitäten des jeweiligen Landkreises, der kreisfreien Stadt bzw. in der Summe auf das gesamte Bundesland Mecklenburg-Vorpommern. Daraus resultieren veränderte Schwellenwerte in der risikogewichteten Stufenkarte:

  • Die Warnstufe Rot für die "ITS-Auslastung" ergibt sich, wenn mindestens oder mehr als 15 Prozent aller Betten der Intensivstationen mit COVID-19-Patienten belegt sind.
  • Die Warnstufe Orange ist erreicht, wenn die "ITS-Auslastung" eine Bettenbelegung mit COVID-19-Patienten auf den Intensivstationen zwischen 9 und 15 Prozent anzeigt.
  • Die Warnstufe Gelb zeigt eine Bettenbelegung von COVID-Patienten zwischen 5 und 9 Prozent aller Intensivbetten an und
  • Die Basisstufe Grün ist erreicht bei einer Auslastung der Intensivbetten von höchstens 5 Prozent oder weniger

Erfolgt die Einstufung der ITS-Auslastung in die Warnstufe Rot, hat das die grundsätzliche Einordnung des jeweiligen Landkreises bzw. der kreisfreien Stadt in die Stufe 4 (Rot) zur Folge, mit den zugehörigen Maßnahmen.

7-Tage-Neuinfektion

Dieser Wert besagt, wieviele Menschen – immer hochgerechnet auf 100.000 Einwohner – innerhalb von 7 Tagen neu erkrankt sind. Hieran lässt sich erkennen, ob das Infektionsgeschehen tendentiell eher zu- oder abnimmt: Je höher der Wert, desto mehr Personen sind mit dem Corona-Virus infiziert. Nimmt der Wert ab, ist davon auszugehen, dass auch das Infektionsgeschehen nachlässt. Dieses Kriterium wird seit einiger Zeit nur noch als Nebenkriterium betrachtet.

Höherstufung und Herabstufung in die Ampelfarben

Das System der Ampelfarben und Stufen bezieht das Infektionsgeschehen ein und soll z.B. durch Kontaktbeschränkungen dazu führen, dass sich weniger Menschen infizieren. Wenn eine Stufe an drei Tagen in Folge erreicht wird, die höher ist als die aktuell gültige, kommt es zwei Tage später zu einer Höherstufung. Auf den risikogewichteten Stufenkartes des LAGuS wird auch von Eskalation gesprochen.

Beispiel:

Im Landkreis zeigt die Corona-Ampel drei Tage – Montag bis Mittwoch – nacheinander Gelb (Stufe 2) an. Das bedeutet, dass zwei Tage später eine Höherstufung in die Stufe 3 (Orange) erfolgt. Das bedeutet, dass ab Freitag im Landkreis die Ampel auf Orange steht und damit alle Maßnahmen der Stufe umgesetzt werden müssen.

Umgekehrt ist es so, dass eine Herabstufung in eine niedrigere Stufe dann möglich ist, wenn an 5 Tagen nacheinander die Werte der niedrigeren Stufe erreicht werden. Auch dann gilt die Zuordnung ab dem übernächsten Tag.

Beispiel:

Der Landkreis ist aktuell in der Warnstufe 4. An fünf aufeinanderfolgenden Tagen – z.B. von Montag bis Freitag – erreicht er die Werte der orangen Ampel. Damit kann ab dem folgenden Sonntag eine Herabstufung in Stufe 3 (Orange) erfolgen und bestimmte Regeln gelockert werden.

3G-Regeln am Arbeitsplatz – Was gilt für wen?

3G am Arbeitsplatz, Home-Office-Pflicht und 3G in Bus & Bahn

Mit dem starken Anstieg an positiv auf Corona Getesteten in den letzten Wochen greifen zusätzlich zu den vorhandenen Regeln des Infektionsschutzes nun neue Maßnahmen am Arbeitsplatz sowie im Nah- und Fernverkehr.

Die Umsetzung von 3G- und weiteren Regeln am Arbeitsplatz dienen dem betrieblichen Infektionsschutz: Beschäftigte sollen so vor Infektionsrisiken an ihrem Arbeitsplatz geschützt werden, wenn sie ihrer Tätigkeit nicht im eigenen Zuhause nachgehen können.

Die neuen Regelungen im §28b des Infektionsschutzgesetzes beinhalten in erster Linie:

  • 3G-Regeln am Arbeitsplatz: Arbeitgeber und Arbeitnehmer müssen einen 3G-Nachweis erbringen
  • Arbeitgeber müssen die Nachweise kontrollieren und dies dokumentieren
  • Home-Office-Pflicht für alle Arbeitnehmer, wo es möglich ist
  • 3G im Personennah-, Fern- , Schiffs- und Luftverkehr

Für viele Arbeitnehmer und Arbeitgeber stellen sich Fragen bei der konkreten Umsetzung, einige davon sollen hier beantwortet werden:

Ab wann gelten die 3G-Regeln?

3G am Arbeitsplatz und die Home-Office-Pflicht im Rahmen des neuen Infektionsschutzgesetz sind am Mittwoch, dem 24.11.2021 in Kraft getreten und gelten bis voraussichtlich 19. März 2022 .

Für wen gilt 3G am Arbeitsplatz?

Der Arbeitgeber selbst muss einen 3G-Nachweis erbringen, genau so wie alle Mitarbeiter bzw. Beschäftigten. Größe und Mitarbeiteranzahl des Unternehmens spielen keine Rolle. Wer zählt genau zu den Beschäftigten?

  • Arbeiterinnen und Arbeiter
  • Angestellte
  • Auszubildende
  • arbeitnehmerähnliche Personen nach §5 Abs. 1 Arbeitsgerichtsgesetz
  • Beamtinnen und Beamte
  • Richterinnen und Richter
  • Soldatinnen und Soldaten
  • alle in Werkstätten für behinderte Menschen Beschäftigte mit Einschränkungen
  • alle Beschäftigten, die sich aus medizinischen Gründen nicht impfen lassen können

Wo gelten die 3G-Regeln?

3G gilt in allen Arbeitsstätten, wo Kontakt zu anderen Personen möglich ist. Also dort, wo mehr als ein Mitarbeiter tätig ist oder Kontakt zu Kunden, Patienten, Klienten etc. besteht. Als Arbeitsstätten (nach § 28b IfSG) werden folgende Orte und Räume definiert:

  • Arbeitsräume oder andere Orte in Gebäuden auf dem Gelände eines Betriebes,
  • Orte im Freien auf dem Gelände eines Betriebes,
  • Orte auf Baustellen, sofern sie zur Nutzung für Arbeitsplätze vorgesehen sind.
  • Orte auf dem Gelände eines Betriebes oder einer Baustelle, zu denen Beschäftigte im Rahmen ihrer Arbeit Zugang haben,
  • Verkehrswege, Fluchtwege, Notausgänge, Lager-, Maschinen- und Nebenräume, Sanitärräume, Kantinen, Pausen- und Bereitschaftsräume, Erste-Hilfe-Räume, Unterkünfte.

Was sind keine Arbeitsstätten?

Nicht zu den Arbeitsstätten im Sinne des § 28b IfSG gehören z.B.

  • Arbeitsplätze im Homeoffice,
  • in Fahrzeugen oder in Verkehrsmitteln

Wo noch strengere 3G-Regeln gelten

Um gefährdete Gruppen besonders zu schützen, sind da 3G-Nachweise nötig, wo diese Personen leben oder sich aufhalten. Daher gilt 3G ausnahmslos für Arbeitgeber, Angestellte sowie Besucher in allen

  • Krankenhäusern
  • Pflegeeinrichtungen
  • Rehabilitationseinrichtungen
  • Vorsorgeeinrichtungen
  • Rettungsdiensten
  • Arzt- und Physiotherapiepraxen

Gibt es Ausnahmen von der 3G-Nachweispflicht?

Ja, es gibt Ausnahmen. Möglich sind diese dann, wenn Arbeitgeber oder Arbeitnehmer unmittelbar beim bzw. nach dem Betreten der Arbeitsstätte

  • ein Testangebot in der Arbeitsstätte nutzen, um einen Testnachwachweis zu erlangen oder
  • ein Impfangebot in der Arbeitsstätte wahrnehmen

Wie kann 3G nachgewiesen werden?

Je nach Status erfolgt der Nachweis von 3G auf unterschiedliche Art und Weise. Für alle Nachweise gilt, dass sie zum Zeitpunkt der Kontrolle in den Betrieben gültig sein müssen.

3G-Nachweis für Geimpfte

Der Nachweis kann erfolgen über

  • das gelbe Impfheft
  • ein digitales EU-konformes Impfzertifikat, z.B. in einer App

Als vollständig geimpft gilt,

  • wer mit einem der in der EU und Deutschland zugelassenen Impfstoffe nach dem Impfschema geimpft ist und
  • wenn die letzte Einzelimpfung mindestens 14 Tage zurückliegt
  • bei der Auffrischungsimpfung (Booster-Impfung) gilt der Impfschutz ab dem Tag der Impfung

3G-Nachweis für Genese

Der Nachweis über eine Genesung kann erfolgen mit

  • dem Genesenennachweis, der eine vorherige Infektion mit dem Corona-Virus bestätigt
    • durch einen Nukleinsäurenachweis in Form eines PCR-Tests, PoC-PCR oder einer anderen Methode der Nukleinsäureamplifikationstechnik
    • und wenn die Testung höchstens 90 Tage, mindestens aber 28 Tage her ist

sowie zusätzlich mit

  • dem gelben Impfheft, wenn die Ergänzungsimpfung nach der Genesung bereits durchgeführt wurde oder
  • einem digitalen europäischen Impfzertifikat, wenn die Ergänzungsimpfung nach der Genesung bereits erfolgt ist
  • und die Impfung vor mindestens 14 Tagen erfolgte

3G-Nachweis für Ungeimpfte bzw. nicht vollständig Geimpfte

Der Test muss ein negatives Testergebnis bescheinigen, um die Arbeitsstätte betreten zu dürfen. Dafür geeignet sind u.a. Antigen-Tests, die entweder als professionelle Produkte, z.B. in Testzentren oder als Selbstests für zu Hause zugelassen sind. Das Bundesinstitut für Arzneimittel Medizinprodukte führt dazu Listen von Antigen-Tests auf den Corona-Virus.

Art des Test
Antigen-Test (Schnelltest, Selbsttest)
PCR-Test
Gültigkeit
höchstens 24 Stunden
maximal 48 Stunden
Testoption

Grundsätzlich erlaubt sind

  • Selbsttests vor Ort unter
    • der Aufsicht des Arbeitgebers oder
    • einer vom Arbeitgeber beauftragten dritten Person oder
  • durch den Arbeitgeber bzw.
  • einer von ihm beauftragte Personen mit dem
    • Wissen oder der Erfahrung bzw.
    • der erforderlichen Ausbildung
PCR-Tests werden in z.B.
  • dafür zugelassenen Testzentren,
  • in Apotheken,
  • ärztlichen Praxen oder
  • Krankenhäusern

von dafür speziell geschultem Personal

durchgeführt.

Wer trägt die Kosten für die Tests?

Beschäftigte müssen in eigener Verantwortung gültige 3G-Nachweise erbringen. Dafür können sie

  • die Testangebote des Arbeitgebers oder
  • die kostenfreien Bürgertests nutzen.

Verpflichtet sind Arbeitgeber nur zur Kontrolle und Dokumentation der 3G-Nachweise, kostenlose Tests zur täglichen Testung müssen sie nicht übernehmen oder bereithalten. Darauf haben Beschäftigte keinen Anspruch.

Im Rahmen der SARS-CoV-2-Arbeitsschutzverordnung müssen Arbeitgeber jedoch mindestens zweimal pro Kalenderwoche einen Coronatest für die Mitarbeiter zur Verfügung zu stellen, die nicht ausschließlich im Home Office tätig sind. Diese 2 Tests dürfen für den 3G-Nachweis genutzt werden.

Gelten die Testung oder Kontrolle als Arbeitszeit?

Nein, weder der Test noch dessen Kontrolle sind Bestandteil der vergütungspflichtigen Arbeitszeit. Beschäftigte müssen also rechtzeitig zur Arbeit erscheinen und die Zeit der Kontrolle oder der Vor-Ort-Testung vor Arbeitsbeginn entsprechend einkalkulieren. Ob der Arbeitgeber letztlich dieses Zeitfenster dennoch vergütet, steht ihm jedoch frei.

Wer kontrolliert 3G?

Der Arbeitgeber ist verantwortlich für die Überprüfung der 3G-Nachweise vor dem Betreten der Arbeitsstätte. Er ist möglich, die Kontrolle auch an geeignete Beschäftigte oder Dritte zu delegieren, wenn die Anforderungen an den Datenschutz der Beschäftigten beachtet werden.

Wie umfangreich müssen die 3G-Kontrollen sein?

Der 3G-Nachweis soll bereits beim Betreten der Arbeitsstätte erbracht werden. Die Kontrolle muss so gestaltet sein, dass die Nachweispflicht des 3G-Status direkt beim Zutritt erfolgt und dokumentiert wird. Dabei sollen so wenig personenbezogene Daten wie möglich gespeichert und diese geschützt aufbewahrt werden (Datenminimierung und Speicherbegrenzung, laut Art. 5 DSGVO) .

Muss 3G täglich kontrolliert werden?

Ja und nein. Auch das hängt wiederum vom Status der jeweiligen Mitarbeiter ab:


Geimpfte Genesene mit Impfung Genesene ohne Impfung Ungeimpfte/nicht vollständig Geimpfte
Hat der Arbeitgeber den Impf-Nachweis einmal geprüft und das entsprechend dokumentiert, müssen diese Mitarbeiter nicht mehr täglich kontrolliert werden. Diese Mitarbeiter müssen nach einmaliger Kontrolle und der entsprechenden Dokumentation nicht mehr kontrolliert werden. Durch die Impfung nach der Genesung besteht voller Impfschutz. Genesene mit Impfung sind Geimpften gleichgestellt. Nach der Prüfung des Genesennachweises müssen diese Mitarbeiter nicht mehr jeden Tag kontrolliert werden. Dies gilt jedoch nur so lange, wie der Genesenen-Status Gültigkeit hat (in der Regel 3 Monate ab Feststellungsdatum). Danach greifen die gleichen Regelungen wie für ungeimpfte Beschäftigte. Es besteht Dokumentationsplficht.
Bei diesen Personen muss die Kontrolle täglich erfolgen, sofern diese sich in der Arbeitsstätte aufhalten und nicht im Home Office arbeiten. Die Nachweise müssen

dokumentiert werden.



Zu beachten ist, dass sämtliche Nachweise – Impf- oder Genesenenbestätigung bzw. der Testnachweis – jederzeit für behördliche Kontrollen bereitgehalten werden müssen. Das gleiche trifft zu auf die Dokumentation der Nachweise durch den Arbeitgeber.

Was, wenn das Testzertifikat während der Arbeitszeit abläuft?

Das macht nichts, § 28b Absatz 1 des Infektionsschutzgesetzes bezieht sich ausschließlich auf das Betreten der Arbeitsstätte. Läuft das Testzertifikat im Laufe des Arbeitstages ab, ist das unerheblich. Liegt also beim Betreten der Arbeitsstätte ein gültiges Testzertifikat vor, ist der Nachweis für den Tag erbracht.

Was, wenn ich den 3G-Test/die Kontrolle verweigere?

Wer die Testung bzw. die Kontrolle des Tests  verweigert, dem drohen arbeitsrechtliche Konsequenzen. Denn die Weigerung wird als Fehlverhalten des Arbeitnehmers gewertet und kann eine Abmahnung begründen. Dauert die Verweigerung an (Wiederholungsfall), kann dies zu einer verhaltensbedingten ordentlichen Kündigung führen.

Wer keinen Test nachweist, kann die Arbeitsstätte nicht betreten. Daraus ergibt sich, dass eventuell die Arbeitsleistung nicht erbracht wird. Ein Anspruch auf Lohn und Gehalt besteht dann nicht. Außerdem Bußgelder.

Ist der Arbeitgeber verpflichtet, mir eine Testbescheinigung auszustellen?

Verpflichtet ist der Arbeitgeber oder Dienstherr dazu nicht. Die Corona-Landesverordnung MV sieht vor, dass dort, wo im Betrieb bzw. der Behörde eine Test-Möglichkeit besteht, den Mitarbeitern einen wahrheitsgemäßen Nachweis über das Testergebnis auszuhändigen oder mittels einer IT-gestützten Anwendung zur Verfügung zu stellen (§1a Abs. 3 Corona-LVO M-V).

Für wen gilt die Home-Office-Pflicht?

Alle Beschäftigten mit einer Büro- oder büroähnlichen Tätigkeit, müssen von ihrem Arbeitgeber die Möglichkeit zum Home-Office angeboten bekommen. Ausnahmen davon gibt es auf Arbeitgeberseite, wenn dringende betriebliche Gründe dagegen sprechen. Beschäftigte müssen das Angebot annehmen, sie können es nicht grundlos ablehnen.

Können Ungeimpfte oder nicht Genesene im Home Office arbeiten?

Grundsätzlich kann jeder im Home Office arbeiten, wenn er eine Tätigkeit im Büro oder eine vergleichbare Beschäftigung ausübt und der Arbeitgeber dies ermöglicht.

Ein Anspruch speziell für ungeimpfte bzw. nicht genesene Beschäftigte auf die Tätigkeit im Home Office lässt sich aus den Nachweispflichten des § 28b IfSG nicht ableiten. Was heißt das konkret? Nur weil jemand ungeimpft oder nicht vollständig geimpft ist, darf er nicht einfach von zu Hause arbeiten, um damit die Testpflicht zu umgehen.

Müssen auch Home-Office-Mitarbeiter 3G nachweisen?

Arbeitsplätze im Homeoffice sind keine Arbeitsstätten im Sinne des § 28b IfSG. Deshalb benötigen Mitarbeiter, die auch sonst dauerhaft im Home Office arbeiten, keine entsprechenden 3G-Nachweise. Sobald sie im Betrieb erscheinen, gilt jedoch die 3G-Pflicht.

3G in Bus, Bahn, Schiff und Flieger – Was ist zu beachten?

Neben der bereits üblichen Maskenpflicht soll im Öffentlichen Personennah- und Fernverkehr sowie in Flugzeugen und im Fährbetrieb zusätzlich die 3G-Pflicht gelten. Alle Fahr- und Fluggäste bzw. Reisenden müssen nachweisen, dass sie

  • geimpft
  • genesen oder
  • getestet sind.

Das Besondere: Das negative Testergebnis muss in Form eines Testzertifikats nachgewiesen werden. Selbsttests, wie sie beim Arbeitgeber gestattet sind und anerkannt werden, reichen in Bus, Bahn und Flieger nicht aus.

Die Unternehmen sind angehalten, dies mindestens stichprobenartig zu kontrollieren. Kann das Testzertifikat nicht vorgelegt werden, wird es richtig teuer: Während ein vergessener Fahrschein "nur" um die 60€ kostet (im ÖPNV), kann der fehlende 3G-Nachweis mehrere Tausend Euro kosten. Die genaue Höhe des Bußgeldes bestimmen die einzelnen Bundesländer bzw. Kommunen.

Gibt es Ausnahmen von der 3G-Regel?

Ja, die gibt es. Ausgenommen sind hier

  • Kinder bis zum sechsten Lebensjahr,
  • Schülerinnen und Schüler sowie
  • die Beförderung in Taxen


Quellen:
https://www.bmas.de/DE/Corona/Fragen-und-Antworten/Fragen-und-Antworten-ASVO/faq-corona-asvo.html
https://www.bundesregierung.de/breg-de/themen/buerokratieabbau/3g-regel-in-bus-und-bahn-1983736
https://www.regierung-mv.de/static/Regierungsportal/Portalredaktion/Inhalte/Corona/Corona-Verordnung.pdf
https://www.regierung-mv.de/Aktuell/?id=175822&processor=processor.sa.pressemitteilung

Aktuelle Impftermine und Impfhotline

Achtung! Ihr Hausarzt ist Ihr erster Ansprechpartner für Ihre Booster-Impfung. Holen Sie sich dort einen Termin. So vermeiden Sie lange Warteschlangen!

Bitte vereinbaren Sie für eine Impfung im Impfstützpunkt Stralsund einen Termin bei der Impfhotline des Landes Mecklenburg-Vorpommern: 0385 202 71 115. 
Diese ist Montag bis Freitag von 8 bis 16 Uhr zu erreichen, benötigt werden dazu Vor- und Nachname, Geburtsdatum, Impftermine und das gewünschte Impfzentrum.

Ab sofort kann wieder das Online Tool zur Buchung eines Impftermins genutzt werden.


Aufgrund des derzeitigen Ansturms auf die mobilen Impftermine ohne Terminvergabe bitten wir um Verständnis, wenn die Mitarbeiter, entsprechend der Lage vor Ort, dennoch auf eine kurzfristige Terminvergabe zurückgreifen müssen. 

Das sind die voraussichtlichen Impftermine für die kommenden Wochen. Beachten Sie bitte, dass es Termine mit und ohne Terminvergabe gibt. Achtung: Es kann zu kurzfristigen Änderungen kommen. 

+++Impfen im Landkreis Vorpommern-Rügen in der 4. KW+++

+++Impfen im Landkreis Vorpommern-Rügen in der 5. KW+++

Wer überpünktlich erscheint, erhält seine Impfung nicht früher. Es wird nach Termin aufgerufen! Die Mitarbeiter der Impfstützpunkte und mobilen Teams müssen sich und die Arbeitsplätze vorbereiten: Daher wird so für den Publikumsverkehr geöffnet, wie angegeben und nicht eher.


Folgende Hinweise gelten speziell für diejenigen, die eine Booster-Impfung vornehmen lassen wollen (STIKO-Pressemitteilung vom 18.11.21):

    • Ihre Zweitimpfung mit einem der Impfstoffe von BioNtech/Pfizer, Moderna, AstraZeneca sollte in der Regel 3 Monate her sein
    • Ihre Einfachimpfung von Johnson & Johnson muss mindestens 4 Wochen zurückliegen
    • Als Auffrischungsimpfung wird allen Personen ein mRNA-Impfstoff – Comirnaty® (BioNtech/Pfizer) oder Spikevax® (Moderna) – empfohlen
      • Für Personen unter 30 Jahren ausschließlich mit Comirnaty® (BioNtech/Pfizer) 
      • Für Personen über 30 Jahren wird Spikevax® (Moderna) 
    • Die Empfehlung zur Auffrischimpfung gilt auch für Schwangere ab dem 2. Trimenon (ab 13. Schwangerschaftswoche) mit dem Impfstoff Comirnaty® (BioNtech/Pfizer).


      Eine Übersicht zu den detaillierten Empfehlungen der STIKO sind unter Informationen zur Corona-Schutzimpfung zu finden.

Schulen: Informationen für Eltern + Kontaktpersonen

Das Gesundheitsamt des Landkreises Vorpommern-Rügen hat Informationsmaterial für die Schulen im Landkreis zusammengestelllt. Dies soll als Hilfestellung für die Schulen in der Kommunikation mit Eltern/Mitarbeitern dienen und die Informationsweitergabe beim Auftreten von Corona-Infektionen in den Klassen oder unter Mitarbeitern vereinfachen.

Nähere Erläuterungen zum weiteren Vorgehen für Eltern, Schüler und Kitakinder gibt es in den Informationen für Infizierte und unter

  • Was bedeutet Ihr positives Testergebnis/die Corona-Infektion für Sie?
  • Was gilt für positiv getestete Kinder in Schulen und Horten?
  • Was gilt für positiv getestete Kinder in Kita und Krippe?

sowie in den Informationen für Kontaktpersonen und unter

  • Ich bin enge Kontaktperson – Was nun?
  • Mein Schulkind ist enge Kontaktperson – Was nun?
  • Mein Kita-Kind ist enge Kontaktperson – Was nun?

Tipps rund um COVID-19:

Kitas: Informationen für Eltern + Kontaktpersonen

Das Gesundheitsamt des Landkreises Vorpommern-Rügen hat Informationsmaterial für die Kindertageseinrichtungen im Landkreis zusammengestelllt. Dies soll als Hilfestellung für die Kitas in der Kommunikation mit Eltern/Mitarbeitern dienen und die Informationsweitergabe beim Auftreten von Corona-Infektionen in den Gruppen oder unter Mitarbeitern vereinfachen.

Ausführlichere Erläuterungen zum Vorgehen speziell für Kita-Kinder gibt es außerdem in den Informationen für Infizierte sowie den Informationen für Kontaktpersonen.

Weitere Tipps rund um COVID-19:

More about Corona in English and other languages

 What do you currently need to know about Corona?


Die Bundesregierung informiert über den aktuellen Stand zum Coronavirus in verschiedenen Sprachen

The German goverment: Information on the coronavirus in English and other languages

Merkblätter in verschiedenen Sprachen des Landesamtes für Gesundheit und Soziales MV

Als Hilfestellung bei Fragen rund um die Quarantäne und Selbstisolation von infizierten Personen und deren Kontaktpersonen können folgende Merkblätter verwendet werden:

Merkblätter für Infizierte

English: Fact sheet for infected persons

Pу́сский: Памятка для инфицированных лиц

Polski: Ulotka dla osób zakażonych

اللغة العربية . منشور للمصابين بالعدو                  

زبان فارسی  برگه اطالعات برای افراد آلوده به ویروس کرونا

Merkblätter für geimpfte Kontaktpersonen

English: Fact sheet for fully vaccinated or recovered contact persons

Pу́сский: Памятка для полностью вакцинированных или выздоровевших людей

Polski: Ulotka dla osób całkowicie zaszczepionych lub osób, które wyzdrowiały

 منشور لألشخاص المخالط ي

برگه اطالعات برای افراد شامل تماس

Merkblätter für ungeimpfte Kontaktpersonen

English: Fact sheet for not (completely) vaccinated or recovered contact persons

Pу́сский: Памятка для не (полностью) вакцинированных или выздоровевших лиц

Polski: Ulotka dla osób kontaktowych, które nie zostały (w pełni) zaszczepione lub wyzdrowiały

منشور لألشخاص المخالط ي

برگه اطالعات برای افراد شامل تماس

Bürgertelefone und Hotlines

Bürgertelefon der Landesregierung Mecklenburg-Vorpommern:

> Tel.: 0385 – 588 11 311

> Montag bis Freitag von 08 - 17 Uhr / Samstag bis Sonntag von 10 - 14 Uhr


Bürgertelefon des Bundesministeriums für Gesundheit:

> Tel.: 030 – 346 465 100 / Montag bis Freitag von 08 - 18 Uhr

       

Bürgertelefon des Landkreises:

> Tel.: 03831 - 357 4950 / Montag bis Donnerstag von 08 - 15 Uhr / Freitag von 08 - 14 Uhr

>Tel.: 03831 - 357 1000 / Montag bis Freitag von 08 - 18 Uhr


Hotline des Sozialministeriums für Fragen rund um Krippen, Kindergärten, Horte und Kindertagespflegestellen:

> Tel.: 0385 - 588 19999 / Montag bis Freitag von 08 - 17 Uhr


Hotline des Landkreises VR zu Fragen rund um die Kita-Notfallbetreuung:

> Tel. 03831 - 3571849 / Montag bis Freitag von 08 - 16 Uhr


       

Fragen, die explizit unseren Landkreis Vorpommern-Rügen betreffen, können Sie uns gerne auch per Email senden an corona-fragen@lk-vr.de .

Aktuelles zum Reisen im In- und Ausland

Was müssen Reiserückkehrer beachten?

Die Einreisebedingungen nach Deutschland aus dem Ausland sehen - in einer vereinfachten Darstellung - zur Zeit so aus (Stand 01/22):

Aktuelle Einreisebedingungen
Aktuelle Einreisebedingungen

(Quelle: Bundesregierung: Testpflicht für Reiserückkehrer)

3G-Nachweis bei Einreise nach Deutschland

Bei der Einreise aus dem Ausland sind – unabhängig Verkehrsmittel – bestimmte Anforderungen zu berücksichtigen. Dazu gehört bei Einreisen nach Deutschland aus Hochrisiko- und Virusvariantengebieten die generelle Nachweispflicht entweder über

  • einen negativen Corona-Test oder
  • eines Impfnachweises oder 
  • ein Genesenennachweis

für alle Personen ab 6 Jahren. Kinder unter 6 Jahren benötigen keinen dieser Nachweise. Dafür ist die Zweite Verordnung zur Änderung der Coronavirus-Einreiseverordnung vom 23. Dezember 2021 die Grundlage, dievoraussichtlich bis 3. März 2022 gültig ist.

Was ist ein Hochrisiko- oder Virusvariantengebiet?

Als Hochrisikogebiete gelten Länder oder Gebiete mit sehr hohen Fall- bzw. Verbreitungszahlen. Die Höhe der Inzidenz im Vergleich zu Deutschland liegt dabei z.B. um ein Vielfaches höher.

Als Virusvariantengebiete gelten Länder oder Gebiete, in denen

  • eine bisher nicht in Deutschland verbreitete Virusvariante bzw. Mutation auftritt und
  • die besonders risikoreich erscheint.

Das kann der Fall sein, wenn die Virusvariante z.B. schwerere Krankheitsverläufe zur Folge hat oder sich die Impfstoffe als weniger wirksam herausstellen.

Was ist vor der Einreise unbedingt zu beachten?


Wer zu irgendeinem Zeitpunkt in dem Zeitraum von 10 Tagen vor der Einreise aus einem sogenannten Hochrisiko- bzw. Virusvariantengebieten nach Deutschland kommt, hat zusätzliche

  • Anmeldepflichten
  • Nachweispflichten und
  • Quarantänepflichten

zu beachten. Außerdem muss die digitale Einreiseanmeldung zwingend vorher ausgefüllt und bei der Einreise mitgeführt werden. Auch die Bundespolizei können diese an der Grenze oder Fluggesellschaften beispielsweise vor dem Abflug verlangen:


Als Nachweise sind folgende Testarten zugelassen:

  • ein hochwertiger Antigen-Schnelltest
  • ein regulärer PCR-Test
  • ein PCR-Schnelltest (PoC-NAAT)

Der Testzeitpunkt des Testnachweises darf bei einem PCR-Test nicht länger als 48 Stunden her sein.

ACHTUNG:
Bei der Einreise aus einem Virusvariantengebiet werden für alle Personen ab 6 Jahren nur Tests auf Basis eines Nukleinsäurenachweis (PCRPoC-NAAT oder weitere Methoden der Nukleinsäureamplifikationstechnik) als Nachweis anerkannt. Antigentests, auch hochwertige, zählen in diesem Fall nicht dazu.

Gut zu wissen:

Auch für Transitreisende sind die aktuellen Regelungen anzuwenden. Wer gilt als Transitreisende(r)? Jeder, der auf einem Deutschen Flughafen oder einem Deutschen Bahnhof umsteigt, zählt zu dieser Personengruppe. 

Quarantänepflicht – Für wen gilt sie?

Die Pflicht zur Quarantäne gilt für alle, die sich innerhalb der letzten 10 Tagen vor ihrer Einreise nach Deutschland in einem Hochrisiko- oder Virusvariantengebiet aufgehalten haben. Dabei dauert die Absonderung grundsätzlich für 

  • ungeimpfte Einreisende aus Hochrisikogebieten ab 6 Jahren => 10 Tage
  • alle Einreisenden aus Virusvariantengebieten altersunabhängig => 14 Tage

Automatisch fünf Tage nach der Einreise endet die Absonderung für Kinder unter 6 Jahren. die aus einem Hochrisikogebiet einreisen. 

Übersicht der Risikogebiete vor der Einreise prüfen

Es wird dringend empfohlen, sich vor der Abreise aus dem Reiseort bzw. vor der Einreise nach Deutschland danach zu erkundigen, ob das Reiseland des Aufenthalts als Risikogebiet benannt ist. Die Bewertung und Einteilung von Risikogebieten kann sich sehr schnell ändern. Führt die Reise durch mehrere Länder, zählen die letzten 10 Tage vor der (Wieder-)Einreise in die Bundesrepublik.

Regelungen für nach Deutschland Einreisende in mehreren Sprachen

Was gilt für Reisen im Inland?

Die konkreten Vorgaben können Sich von Bundesland zu Bundesland unterscheiden und hängen z.T. von den jeweiligen Inzidenzwerten ab. Auf der Seite der Bundesregierung zu den Regeln in den Bundesländern können die Informationen aller 16 Bundesländer abgerufen werden.