ZUSAMMEN ARBEITEN
Integration internationaler Fach- und Arbeitskräfte im Landkreis Vorpommern-Rügen und in der Hansestadt Stralsund
Bedarfe erkennen - Erfahrungen teilen - Ideen entwickeln
Der Integrationsbeauftragte des Landkreis Vorpommern-Rügen lädt Sie gemeinsam mit dem Welcome Center und dem Jobcenter Vorpommern-Rügen, der Agentur für Arbeit, und der Migrationsbeauftragten der Hansestadt Stralsund am 19. November 2026 zum Fachtag ZUSAMMEN ARBEITEN ein, um über Integration von internationalen Fach- und Arbeitskräften in den Arbeitsmarkt in unserer Region ins Gespräch zu kommen. Neben der Vorstellung von Konzepten und Erfahrungen aus der Praxis wird die Veranstaltung vor allem Raum für Austausch, Diskussion und Ihre Fragen bieten.
Eingeladen sind neben Betrieben und internationalen Fachkräften alle, die sich haupt- und ehrenamtlich in der Beratung von Migrantinnen und Migranten engagieren, insbesondere Vertreterinnen und Vertreter von Kammern und Verbänden, der Ausbildungs- und Arbeitsvermittlung und anderen Beratungs- und Betreuungsangeboten sowie der Jugend- und Schulsozialarbeit.
Termin: 19.11.2026, 9:00 bis 14.00 Uhr
Ort: Rathaus der Hansestadt Stralsund
Weil die Plätze begrenzt sind und um uns die Planung zu erleichtern, bitten wir um zeitnahe Anmeldung unter : https://www.lk-vr.de/index.php?object=frm|3034.112.1||1|&PVID=5&previewMode&gipsy=1&viewFrame=true
Programm
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9:00 Uhr |
Ankommen mit Kaffee |
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9:15 Uhr |
Eröffnung und Grußworte |
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9:30 Uhr |
Die Arbeitsmarktsituation in MV und die Rolle von Geflüchteten. Vortrag und Diskussion |
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10:15 Uhr |
Gespräch: Ankommen im Arbeitsmarkt – Erfahrungen aus erster Hand |
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10:45 Uhr |
Kaffeepause |
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11:00 Uhr |
Start in die Impulsphase |
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11:15 Uhr |
Austausch und Gespräche in sechs Sessions. Bitte wählen Sie bei der Anmeldung eine Session aus, die Sie besuchen möchten |
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12:00 Uhr |
Mittagspause mit Imbiss |
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12:45 Uhr |
Austausch und Gespräche in sechs Sessions. Bitte wählen Sie bei der Anmeldung eine Session aus, die Sie besuchen möchten |
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13:30 Uhr |
Zusammenfassung der Ergebnisse und Ausblick |
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14:00 Uhr |
Ende der Veranstaltung |
Beschreibung der Sessions:
Session 1: Perspektive Klinik – Ankommen. Ausbilden. Anerkennen.
Grit Ahrens, Integrationsmanagement Helios Hanseklinik Stralsund GmbH
Die Session gibt Einblicke in die Erfahrungen und Herausforderungen rund um die Integration internationaler Fach- und Arbeitskräfte im Helios Hanseklinikum Stralsund. Wir sprechen über den Arbeitsalltag unserer Auszubildenden und ihre beruflichen Perspektiven, über Schwierigkeiten bei Anerkennungsverfahren und stellen unsere Unterstützungsangebote vor. Wir begreifen Vernetzung und nachhaltige Kooperationen als Schlüssel für eine erfolgreiche berufliche Integration und freuen uns auf den Austausch.
Session 2: Unterstützende Instrumente der Agentur für Arbeit und des Jobcenters
Annett Kuttner, Agentur für Arbeit & Peggy Martens, Jobcenter Landkreis Vorpommern-Rügen
Die Session bietet einen Überblick über Unterstützungsmöglichkeiten und Eingliederungsleistungen nach dem SGB III und SGB II. Neben der Vorstellung unterschiedlicher Instrumente wird auch Zeit für die Beratung und Diskussion einzelner Fälle sein.
Session 3: Der Zuzug von internationalen Fachkräften – Erfahrungen aus der Praxis des Welcome Centers Vorpommern -Rügen
Christian Bülow, Welcome Center Vorpommern-Rügen
Von der Rekrutierung über behördliche Hürden bis zur Einbindung in den Betrieb: Anhand konkreter Praxisbeispiele beleuchten wir die Erfolgsfaktoren und Herausforderungen bei der Beschäftigung internationaler Fach- und Arbeitskräfte. Im gemeinsamen Austausch identifizieren wir typische Stolpersteine und diskutieren praxisnahe Lösungsansätze. Erfahren Sie auch welche Unterstützung das Welcome Center Vorpommern-Rügen für Unternehmen und Zuwanderer bieten kann.
Session 4: Erfolgreiche Integration im Handwerk: Arbeitgeber und Beschäftigte berichten aus der Praxis.
Arleta Wegner, BZK - Bildungszentrum der Kreishandwerkerschaft Nordvorpommern - Stralsund GmbH
Wie gelingt Arbeitsmarktintegration in der Praxis und was braucht es dafür auf Seiten von Arbeitgebern und Beschäftigten? Anhand konkreter Erfahrungen und Praxisbeispiele aus handwerklichen Betrieben zeigen wir, was gut funktioniert und wo die Herausforderungen liegen. Dabei kommen Arbeitgeber und Beschäftigte selbst zu Wort und geben Einblicke in ihre Erfahrungen.
Session 5: Multikulturelle Teams: Stolpersteine und Stellschrauben
Katja Striegler, Koordinatorin, Projektleiterin, Integrations-Coachin KIM – Kompetenznetzwerk Integration Mecklenburg-Vorpommern/ migra e.V.
Multikulturell zusammengesetzte Teams bringen große Chancen, aber auch typische Reibungspunkte mit sich – von Kommunikationsstilen bis zu unterschiedlichen Erwartungen an Führung und Zusammenarbeit. Der Workshop zeigt konkrete Herausforderungen aus der Praxis und stellt fachliche wie organisatorische Unterstützungsangebote vor.
Session 6: Migrantische Frauen auf dem Weg in Arbeit: Erfahrungen und Impulse aus der Praxis
Ann-Marie Engelke, my turn - my power/ migra e.V.
Der Weg auf den Arbeitsmarkt ist für migrantische Frauen häufig von vielfältigen Hürden geprägt. Wir sprechen mit Ihnen über die besonderen Bedarfe, teilen Erfahrungen aus der Praxis und geben Tipps, wie die ersten Schritte in Richtung Arbeitsmarkt gelingen können.
Wir freuen uns, Sie am 19.11.2026 im Stralsunder Rathaus begrüßen zu dürfen!
Der Integrationsbeauftragte
"Ziel von Integration ist es, alle Menschen, die dauerhaft und rechtmäßig in unserem Land leben, in die Gesellschaft einzubeziehen. Dabei betrifft Integration uns alle - Alteingesessene ebenso wie Zugewanderte."
Bundesamt für Migration und Flüchtlinge
Herzlich willkommen auf der Seite des Integrationsbeauftragten des Landkreises Vorpommern-Rügen. Hier finden Sie Informationen über zahlreiche Beratungs- und Unterstützungsangebote, an die Sie sich bei Fragen zur Integration von Menschen mit Flucht- oder Migrationserfahrung wenden können. Die Koordinierung dieser Angebote übernimmt der Integrationsbeauftragte des Landkreises Vorpommern-Rügen, Mirko Wetzel. Er berät die Verwaltung in Integrationsfragen, vertritt die Integrationspolitik des Landkreises nach außen und ist der direkte Ansprechpartner für haupt- und ehrenamtlich Aktive in der Integrationsarbeit.
Im Landkreis Vorpommern-Rügen leben 17.300 Menschen (Stand 31.03.2026) aus über 130 Ländern dieser Welt. 47% von ihnen sind Frauen, mehr als die Hälfte sind 35 Jahre oder jünger. Menschen aus dem Ausland leisten einen bedeutenden Beitrag auf dem Arbeitsmarkt und zum gesellschaftlichen Leben. Vor dem Hintergrund der demografischen Entwicklung wird dieser Beitrag zukünftig noch bedeutsamer werden. Umso mehr ist der Landkreis Vorpommern-Rügen bestrebt, Geflüchteten und Migranten gute Rahmenbedingungen für die strukturelle, kulturelle und soziale Integration zu bieten um Integrationsprozesse zu unterstützen.
Aufgaben
- Strategisches Planen, Steuern und Koordinieren der kommunalen Integrationsarbeit
- Unterstützen der interkulturellen Öffnung des Landkreises
- Begleiten, Unterstützen und Leiten der Koordinierungsstellen im Landkreis
- Unterstützen von Integrationsnetzwerken, z.B. der Runden Tische Integration in den verschiedenen Regionen des Landkreises
- Beraten von Menschen mit und ohne Migrationshintergrund zu Fragen der Integration
- Mitarbeit in kommunalen Gremien zu integrations- und migrationspolitischen Fragestellungen
- Zusammenarbeiten mit Initiativen und Vereinen in Netzwerken und bei Projekten
- Unterstützen bei der Akquise von Fördermitteln
- Vertreten des Landkreises in Integrationsnetzwerken, u.a. des Landes MV und des Landkreistags
- Organisieren und Durchführen von Informations- und Fachveranstaltungen
Gesetzliche Grundlage
§20 (1) Gesetz zur Förderung von Integration, Teilhabe und Vielfalt in Mecklenburg-Vorpommern (Integrations- und Teilhabegesetz - InTG M-V) vom 19. März 2024: Zur Erreichung ihrer integrationspolitischen Ziele, zur Unterstützung des Ehrenamtes und zur Umsetzung dieses Gesetzes auf örtlicher und regionaler Ebene können Landkreise und Gemeinden Integrationsbeauftragte als zentrale Anlauf-, Beratungs- und Koordinierungsstellen benennen. Bei einer Einwohnerzahl über 10 000 wird die Bestellung von hauptamtlichen Integrationsbeauftragten im Rahmen der Leistungsfähigkeit nahegelegt.
