Miteinander statt nebeneinander: Landkreis lädt zur Woche der Seelischen Gesundheit ein
Psychische Gesundheit geht uns alle an – und manchmal braucht es nur den richtigen Ort, ein offenes Gespräch oder den Mut, sich Unterstützung zu holen. Unter dem Motto „Miteinander statt nebeneinander – für eine Gesellschaft, in der jede Psyche zählt“ beteiligt sich der Landkreis Vorpommern-Rügen auch in diesem Jahr an der bundesweiten Woche der Seelischen Gesundheit. Gemeinsam mit 14 Trägern der Psychosozialen Versorgung wurde ein vielfältiges Programm für Stralsund, Nordvorpommern und die Insel Rügen zusammengestellt.
Vom 8. bis 16. Oktober 2026 laden mehr als 25 kostenlose Veranstaltungen dazu ein, sich zu informieren, auszuprobieren, miteinander ins Gespräch zu kommen und die unterschiedlichen Unterstützungsangebote vor Ort kennenzulernen. Auf dem Programm stehen unter anderem Mitmachaktionen, Vorträge und Workshops, Entspannungs-, Bewegungs- und Kreativangebote, Fachvorträge, ein Tag der offenen Tür sowie eine Theateraufführung.
Ziel ist es, über psychische Erkrankungen aufzuklären, Berührungsängste abzubauen und auf die vielfältigen Beratungs-, Behandlungs- und Unterstützungsangebote aufmerksam zu machen. Gleichzeitig soll der Austausch zwischen Fachkräften, Betroffenen, Angehörigen und Interessierten gestärkt und die Vernetzung der Akteure weiter ausgebaut werden.
Den Auftakt bildet am 9. Oktober 2026 ein Fachvormittag unter dem Motto „Miteinander statt nebeneinander – Neue fachliche Impulse aus der Praxis“. Er richtet sich insbesondere an Fachkräfte der psychosozialen Versorgung und bietet Raum für fachlichen Austausch, neue Impulse und Vernetzung. Aber auch Betroffene, Angehörige und weitere Interessierte sind herzlich eingeladen.
„Mit der Woche der Seelischen Gesundheit möchten wir zeigen, wie vielfältig die Angebote und Anlaufstellen in unserem Landkreis sind. Ich freue mich, wenn viele Menschen die Veranstaltungen nutzen und somit dazu beigetragen wird, offen über psychische Gesundheit zu sprechen und Unterstützung anzunehmen“, sagt Landrat Dr. Stefan Kerth. Gemeinsam mit den Akteuren der Psychosozialen Versorgung soll ein Zeichen für mehr Akzeptanz, Offenheit und Verständnis gesetzt werden.
Autor/in: Landkreis Vorpommern-Rügen
