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03.07.2026

Grundstein für die Zukunft gelegt: Landkreis Vorpommern-Rügen feiert Meilenstein beim Berufsschulcampus in Stralsund

Einbringen der Zeitkapsel in den Grundstein durch Schulleiterin Ines Kahmann, Landrat Dr. Stefan Kerth, Staatssekretär Tom Michael Scheidung, Oberbürgermeister Dr. Alexander Badrow und Staatssekretärin Ines Jesse (v. l. n. r.) © Landkreis Vorpommern-Rügen
Einbringen der Zeitkapsel in den Grundstein durch Schulleiterin Ines Kahmann, Landrat Dr. Stefan Kerth, Staatssekretär Tom Michael Scheidung, Oberbürgermeister Dr. Alexander Badrow und Staatssekretärin Ines Jesse (v. l. n. r.) © Landkreis Vorpommern-Rügen

Ein Grundstein, eine Zeitkapsel und viel Zukunft: Mit der Grundsteinlegung für den Neubau des Hauses IV am Regionalen Beruflichen Bildungszentrum (RBB) des Landkreises Vorpommern-Rügen in Stralsund wurde am Donnerstag, den 2. Juli 2026 ein weiterer Meilenstein auf dem Weg zum Berufsschulcampus erreicht. Gemeinsam mit zahlreichen Gästen, Vertretern von Planung und RBB feierte der Landkreis als Schulträger diesen historischen Moment. Staatssekretärin Ines Jesse, Staatssekretär Tom Michael Scheidung, Landrat Dr. Stefan Kerth, Oberbürgermeister Dr. Alexander Badrow und Schulleiterin Ines Kahmann füllten eine Zeitkapsel, die die Geschichte des zukunftsweisenden Projekts verwahrt.

Unter dem Leitgedanken „Heute legen wir nicht nur einen Grundstein aus Beton und Stein. Wir legen das Fundament für Bildung, Chancengerechtigkeit und die Zukunft unserer Region.“ stand die Veranstaltung ganz im Zeichen des künftigen Berufsschulcampus. Rund 2.000 Schülerinnen und Schüler werden von modernen Lernbedingungen an einem gemeinsamen Standort profitieren. Die bislang über das Stralsunder Stadtgebiet verteilten Fachbereiche werden auf dem Campus zusammengeführt.

„Heute ist ein ganz besonderer Tag für unseren Landkreis. Die Idee eines modernen Berufsschulcampus ist vor vielen Jahren entstanden. Mit der Grundsteinlegung wird diese Vision nun Stück für Stück Wirklichkeit“, sagte Landrat Dr. Stefan Kerth. „Wir investieren nicht nur in moderne Gebäude, sondern in die Zukunftsfähigkeit unserer Region. Mein herzlicher Dank gilt dem Land Mecklenburg-Vorpommern für die Unterstützung, der Hansestadt Stralsund für die kooperative Zusammenarbeit und den vielen, vielen Beteiligten, die das Projekt mit ihren Ideen gestaltet haben und mit großem Engagement voranbringen.“

Der Neubau des Hauses IV ist Teil des ersten von zwei Bauabschnitten. Neben diesem Gebäude für den Fachbereich Sozialwesen wird auch das Bestandsgebäude Haus II modernisiert (Fachbereiche Technik & Handwerk sowie Wirtschaft & Verwaltung) und die Neugestaltung der Außenanlagen beginnt. Im zweiten Bauabschnitt folgen die Modernisierung zwei weiterer Bestandsgebäude, die künftig als Fachgymnasium und Wohnheim genutzt werden. Ebenso ist der Neubau einer Sporthalle geplant. Die Kosten des Gesamtprojekts betragen ca. 80 Millionen Euro.

Für große Freude sorgte die Übergabe eines Fördermittelbescheides durch Ines Jesse, Staatssekretärin für Wirtschaft, Infrastruktur, Tourismus und Arbeit Mecklenburg-Vorpommern. Das Land unterstützt den ersten Bauabschnitt mit 30,1 Millionen Euro Fördermitteln.

„Gute Ausbildung ist das Fundament fürs Leben. Gerade hier in der Region brauchen wir gut ausgebildete Fachkräfte. Ein Projekt dieser Größenordnung ist ein Kraftakt, der nur mit Ausdauer, Engagement und dem gemeinsamen Willen aller Beteiligten gelingt“, betonte Jesse.

Eines stellte sich gestern klar heraus: Der neue Campus wird weit mehr sein als ein Schulstandort. Er soll ein attraktiver Ort zum Lernen, Leben und Begegnen werden – und damit ein starkes Signal an junge Menschen, Ausbildungsbetriebe, in die gesamte Region und ins Land senden.

Ein besonderer Moment war das gemeinsame Befüllen und Einbringen der Zeitkapsel. Sie enthält ein Schreiben der Schulleitung des RBB, den Kreistagsbeschluss, eine tagaktuelle Ausgabe der OSTSEE-ZEITUNG, Münzen sowie den Leitspruch der Grundsteinlegung. Als Botschaft an die Zukunft erinnert sie an einen Tag, an dem nicht nur Beton verbaut, sondern auch ein wichtiges Kapitel für die berufliche Bildung in Vorpommern-Rügen aufgeschlagen wurde.

Autor/in: Landkreis Vorpommern-Rügen