Landkreis Vorpommern-Rügen setzt Flaggen nach tödlichem Angriff auf Halbmast
Der Landkreis Vorpommern-Rügen setzt seine Flaggen für drei Tage auf Halbmast. Anlass ist der gewaltsame Tod zweier Beschäftigter des Landratsamtes Neumarkt in der Oberpfalz, die am vergangenen Donnerstag in Ausübung ihrer dienstlichen Pflichten erschossen wurden. Der Landkreis bringt damit seine Anteilnahme gegenüber den Angehörigen und den Kolleginnen und Kollegen der Getöteten zum Ausdruck.
Landrat Dr. Stefan Kerth verurteilt jede Form von Gewalt gegen Beschäftigte des öffentlichen Dienstes und betont: „Niemand darf um seine Sicherheit fürchten müssen, weil er seine Arbeit macht.“
Auch im Landkreis Vorpommern-Rügen ist die Sorge um die Sicherheit der Beschäftigten präsent. Bereits die tödlichen Angriffe auf Beschäftigte im April in Stade hatten große Betroffenheit ausgelöst. Erst kürzlich wurden zudem Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Eigenbetriebs Jobcenters und der Ausländerbehörde der Kreisverwaltung Vorpommern-Rügen gefährlich bedroht. Erste Schutzmaßnahmen wurden getroffen, weitere werden folgen.
Autor/in: Landkreis Vorpommern-Rügen
